Samstag, 18. März 2017

Rezension: The Walking Dead (Band 1) von Robert Kirkman & Jay Bonansinga

Infos zum Buch:

Originaltitel
Verlag: Heyne
Autoren: Robert Kirkman & Jay Bonansinga
Seiten: 448
Preis: 8,99€ | Ebook: 7,99€
Amazon
Band 1-6 (bereits erhältlich) | Band 7 (13.6.2017) | Ebook only: Ein ganz normaler Tag im Büro
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Beschreibung:

Der Aufstieg des Govenors
Die Apokalypse: Eine weltweite Plage lässt die Toten wiederauferstehen und Jagd auf Menschenfleisch machen. Die wenigen Überlebenden fliehen in Angst und Schrecken – bis auf einen. Der Mann, den sie später nur »Governor« nennen werden, beschließt, sich dem Grauen entgegenzustellen. Dies ist seine Geschichte… (Quelle: Randomhouse)

Meine Meinung:

Ehrlich gesagt habe ich mich eine Weile geziert mit der Buchreihe zu beginnen, obwohl ich ein großer Fan der Fernsehserie bin. Ich kannte den Gouvernor bereits aus der Serie, doch zu dem Zeitpunkt als er eine größere Rolle in der Handlung gespielt hat, hab ich diese Figur so sehr gehasst, dass ich die Buchreihe erst boykottieren wollte. Nach mehrmaligem Anschauen der Serie fand ich die Figur dann aber doch irgendwie auf eine Art faszinierend und bin auf die Bücher aufmerksam geworden.
Der erste Band beginnt ohne große Umschweife und ein Ereignis übertrumpft das nächste. Die Figuren und ihr Überlebenskampf sind spannend gestaltet und so erfährt man in diesem Band auch wie der Gouvernor nach Woodbury kommt und wie er davor gelebt hat, bzw. was er überhaupt für eine Person gewesen ist und welche aufregenden Situationen er überstand. Ebenso seine Tochter Penny. Die Wende zum Ende hin hat mich doch sehr überrascht und es gab einen erstaunlichen Aha-Moment für mich.
Die Figuren fand ich ganz gut ausgearbeitet. Als Leser bleibt man jedoch eher stiller Beobachter als das man eine tiefere Beziehung zu den Figuren aufbauen kann und warm mit ihnen wird. Was vornehmlich auch an der Handlung liegen mag. Die Geschichte spielt in einem Endzeit-Szenario, in dem die Protagonisten tagtäglich um ihr Überleben kämpfen müssen und grauenvollen Untoten ausgesetzt sind. Sie müssen Dinge tun, die sie sich wahrscheinlich niemals zugetraut hätten und werden innerhalb der Handlung zu anderen Menschen. Dennoch fand ich es spannend an ihrer Seite zu sein und zu erleben wie sie über sich hinaus wachsen.
Der Schreibstil ist am Anfang ein wenig distanziert. Auch, dass die Geschichte im Präsens geschrieben ist, hat mir am Anfang ein wenig Probleme beim Lesen bereitet. Man gewöhnt sich allerdings schnell daran und wenn man erst mal von der Geschichte gefesselt ist stört das auch nicht weiter.
Die Cover der Buchreihe gefallen mir. Ich finde sie haben einen guten Wiedererkennungswert und stechen hervor. Die düsteren Farben passen zum Thema Endzeit/Postapokalypse.
Der erste Band hat mich wider Erwarten positiv überrascht und mich gut unterhalten. Ich bin sowieso ein großer Fan von Zombies und die Buchreihe werde ich auf jeden Fall weiterhin verfolgen.

Fazit:

Wer Fan von Zombies und der Serie The Walking Dead ist, sollte unbedingt reinlesen. Der Gouvernor mag kein allzu großer Sympathieträger sein, doch die Handlung ist raffiniert geschrieben und weiß zu begeistern.

Bewertung:


Zu den Autoren:

Jay Bonansinga studierte Filmwissenschaften am Columbia College in Chicago und zählt heute zu den vielseitigsten Thriller- und Horrorautoren der Gegenwart. Gemeinsam mit The Walking Dead-Erfinder Robert Kirkman arbeitet er an den Romanen zur Erfolgsserie. Jay Bonansinga lebt mit seiner Familie in Evanston, Illinois.

Robert Kirkman ist der Schöpfer der mehrfach preisgekrönten und international erfolgreichen Comicserie The Walking Dead. Die gleichnamige TV-Serie wurde von ihm mit entwickelt und feierte weltweit Erfolge bei Kritikern und Genrefans gleichermaßen. Zusammen mit dem Krimiautor Jay Bonansinga hat er nun seinen ersten Roman aus der Welt von The Walking Dead veröffentlicht.

Dienstag, 14. März 2017

Gemeinsam Lesen #205: Under Water von Matt de la Peña

1. Welches Buch liest du gerade und auf welche Seite bist du?

Ich lese Under Water von Matt de la Peña und bin auf Seite 62/345

Überleben ist erst der Anfang
Sonne, Meer, Mädchen in Bikinis – so schlimm wird der Ferienjob auf dem Luxuskreuzfahrtschiff schon nicht werden, denkt sich Shy. Aber dann erschüttert ein ungeheures Erdbeben Kalifornien und löst einen Tsunami aus. Shy gelingt es gerade noch sich in ein Rettungsboot zu hieven – zusammen mit Addie, einer jungen Passagierin. Ohne Trinkwasser und Nahrung treiben sie auf dem Ozean. Haie umkreisen ihr Boot und riesige Monsterwellen, Ausläufer des Tsunamis, rasen auf sie zu. Doch das sind noch die geringsten ihrer Probleme… (Quelle: dtv)

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Shy hatte das Gefühl, etwa drei Sekunden geschlafen zu haben, als sein Wecker ihm ins Ohr zu plärren begann.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Das Buch habe ich letztes Jahr, also vor Monaten bei der Mayerschen, entdeckt. Hab mir aber nur zum Merken ein Foto gemacht und weil mich das Buchcover so angesprochen hat, bin ich neugierig geworden und als sich die Gelegenheit bot und auch mein Budget es zugelassen hat, hab ich mir den Roman gekauft und bin diese Woche dabei Shys Abenteuer auf hoher See zu lesen. Bisher ist der Roman ganz gut geschrieben. Seltsame Ereignisse geschehen, aber ich schätze mal, es wird noch spannender - ich hoffe es zumindest.

4. Cliffhanger, Happy End oder ein offenes Ende. Was magst du lieber und weshalb?

Um ehrlich zu sein kommt es drauf an, ob es ein Roman oder eine Reihe ist. Bei Buchreihen finde ich Cliffhanger ziemlich toll, da sie Lust auf mehr machen und die Neugier für den nächsten Band steigern. Bei Einzelbänden sind mir Happy Ends lieber. Offene Enden passen nicht zu jeder Geschichte. Das muss schon gut gewählt sein.

Montag, 13. März 2017

Montagsfrage: Würdest du sagen, dass du beim Buchkauf einen bestimmten Coverdesign-Stil bevorzugst?

Gewissermaßen gehe ich manchmal durchaus beim Kauf nach Covern, weil sie mich in dem Fall tatsächlich ansprechen. Das gilt aber nicht bei allen Romanen. Vor allem ausgefallene Buchcover oder wunderschöne Landschaftsbilder sprechen mich oftmals sofort an. Auch Cover, die einen ruhigen Eindurck vermitteln wie etwa die von Nicholas Sparks finde ich total schön. Ich mag vor allem auch Bilder, die etwas über den Inhalt des Buches aussagen oder eben einfach nur cool sind und die man sich immer wieder anschauen muss, weil sie ein richtiger Blickfang sind. Aber die Handlung ist mir meistens wichtiger, wenn die mir nicht zusagt, kann das Cover noch so gut aussehen, dann wird das Buch trotzdem nicht gekauft. Aber es macht bei mir schon etwas her, wenn Story und Cover mich für das jeweilige Buch begeistern können und auch zusammen passen. Nicht ist schlimmer, als wenn beispielsweise eine Figur auf dem Cover eines Buches zu sehen ist und überhaupt nicht so aussieht wie irgendeine Figur im Roman und man sich fragt wer zum Teufel das eigentlich sein soll. ;-)

Top Ten Thursday: 10 Autoren, von denen man am meisten Bücher im Regal stehen hat

  • Markus Heitz
  • Bernhard Hennen
  • Catherine Simon
  • Ken Follett
  • James Patterson
  • George R.R. Martin
  • Agatha Christie
  • Ashley Carrington aka Rainer M. Schröder
  • Christopher Ross
  • John Grisham
Diesmal war die Auswahl schwierig, weil ich an sich von keinem der Autoren so richtig viele Bücher im Regal stehen habe. Ich habe zwar Bücher von diversen Autoren, aber es war nicht leicht herauszufinden von wem am meisten. Dennoch konnte ich hier 10 herausfiltern.