Montag, 17. Juli 2017

Montagsfrage: Wenn du weder Buchverfilmung noch Buch kennst, was würdest du zuerst anschauen/lesen?

Ich habe bereits beide Methoden ausprobiert und damit interessante Erfahrungen vom Gefühl her gemacht. Für mich muss ich sagen ist die bessere Wahl erst das Buch zu lesen und dann den Film zu gucken.
Wenn ich den Film bereits kenne, stört es mich beim Lesen mit neuen Szenen konfrontiert zu werden, die in der Verfilmung gar nicht vorkamen. Vom Film habe ich dann bereits ein genaues Bild im Kopf und wenn es dann im Buch abweichungen gibt, wie z.B. das die Figur dann komplett anders aussieht oder gar nicht wie im Film ist, ist das schon ein wenig seltsam. Oder wenn Figuren gar nicht erst im Buch vorkamen bzw. andersherum.
Wenn ich das Buch kenne, wird der Blickwinkel anders. Ebenso wie bei der anderen Methode. Mir fällt es leichter mich dann auf den Film einzulassen, als andersherum. Beim Film weiß ich, dass es Kürzungen gibt, mir fällt nicht sofort alles auf und das macht das Gucken etwas entspannter. Ich kenne die Geschichte und kann mich zurücklehnen und entspannt den Film gucken.
Wenn ich also weder Film noch Buch kenne, würde ich trotzdem eher dazu tendieren vorher das Buch zu lesen. Wenn ich dann nach einer Weile den Film dazu gucke, macht mir das weniger aus und es ist interessant zu sehen, wie der Film die Geschichte rüberbringt.
Ich finde beides hat seine Vor- und Nachteile für den Leser/Zuschauer.

NaNoWriMo ~ Fazit 1 von 2

Die erste Monatshälte des NaNoWriMo ist nun um und ich versuche ein erstes Fazit zu ziehen.
Der NaNo fing genauso an wie der vorige. Ich hatte zwar ein Projekt, an dem ich schreiben wollte, doch leider mangelte es mir an interessanten Ideen. Obwohl ich diesmal durchaus einen kurzen Band (nicht mehr als 200 Seiten) über das Thema Rache im Wilden Westen schreiben wollte, fehlte mir dazu so einiges. Nur alle Ideen, die mir kamen wirkten auf mich wie der billige Abklatsch anderer Bücher/Filme und die Protagonistin kam mir sehr austauschbar vor. Also habe ich weiter überlegt und kam tatsächlich auf einige interessante Ideen und so begann ich zu schreiben und erreichte leider sofort die nächste Hürde. Der Anfang meiner Geschichte war extrem langweilig und ich wusste einfach nicht wie ich sie aufpeppen könnte, bzw. was ich tun konnte, um die ganze Sache so richtig ins Rollen zu bringen, damit der eigentliche Teil meiner Handlung in Fahrt kommt, denn da ab da weiß ich wie ich die Geschichte schreiben will.
Da es mit dem Schreiben dann eher holprig voranging, verlor ich teilweise auch das Interesse an meiner Geschichte. Zum Anderen lag das mitunter daran, dass ich zu dem Zeitpunkt auch noch ein neues Projekt ins Auge gefasst hatte, allerdings keine konkrete Idee, denn ich wusste nur, dass ich etwas in Richtung Urban Fantasy schreiben wollte und das war es dann auch. Also beließ ich es dabei.
Nach einem Wochenende, an dem ich dann mit meinem Schatz Until Dawn gezockt habe, war ich so Feuer und Flamme, dass ich etwas Ahnliches schreiben wollte und nach einiger Recherche kamen mir sogar ein paar gute Einfälle bzw. Elemente in den Sinn, die ich in einer neuen Geschichte, die aber wahrscheinlich länger als 200 Seiten wird, untergebracht habe. Die erste Szene ist auch schon mehr oder weniger geschrieben worden, aber wie ich feststellen musste, brauche ich für das aktuelle Projekt doch etwas mehr Zeit für die Ausarbeitung der Handlung, da ich hier drei verschiedene Zeitstränge habe und mit so einem System bisher noch nicht wirklich in meinen bisherigen Geschichten zu tun hatte.
Mit dem täglichen Schreiben funktioniert es also durch die Projektwechsel im Moment auch nicht regelmäßig. Zudem fehlt mir auch so ein wenig der Schreibflow, um überhaupt in die Gänge zu kommen. Ich habe ja vorher nie allzu viel geplottet, weil die Geschichten während des Schreibprozesses im Kopf Gestalt angenommen haben, aber im Moment funktioniert nicht einmal das so richtig bei mir.
Vielleicht muss ich im Moment auch anfangen meine Projekte komplett von Anfang bis Ende durchzuplotten, um mehr Erfolg beim Schreiben an sich zu bekommen, denn anders dümpelt es derzeit nur mehr schlecht als recht vor sich hin.
Der halbe Monat ist also um und ich habe kaum etwas vom anvisierten Schreibziel geschafft. Ich habe mir zwar gedacht: okay, ein halber Monat reicht auch um zu schreiben, gib noch mal alles - ob ich das allerdings schaffe steht in den Sternen. Denn im Moment schaffe ich nicht einmal 500 Wörter am Tag, wie soll ich dann ca. 3.333 Wörter schaffen, um doch noch die 50.000 zu erreichen, bzw. selbst wenn ich das Ziel jetzt noch um die Hälfte oder noch weniger senke, bin ich mir nicht sicher, ob ich das Ziel mit einer meiner Geschichten tatsächlich noch, in der Zeit, die mir verbleibt, schaffe.

Freitag, 14. Juli 2017

Rezension: Punktlandung in Sachen Liebe von Jennifer E. Smith



Infos zum Buch:

Verlag: Carlsen
Titel: Punktlandung in Sachen Liebe
Autor: Jennifer E. Smith
Erschienen: 24. Mai 2013
Verfilmung: Nein
Reihe: Nein
Seitenanzahl: 224
Preis: 6,99 € (Taschenbuch & Ebook)

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Beschreibung:

Hadley graut schon seit Monaten vor diesem Tag: Sie muss bei der Hochzeit ihres Vaters Brautjungfer sein – dabei hat sie seine Verlobte noch nicht einmal kennengelernt. Zu allem Überfluss verpasst sie auch noch ihren Flug und sitzt für ein paar Stunden auf dem überfüllten New Yorker Flughafen fest. Doch dann trifft sie Oliver, den Jungen mit dem verwuschelten Haar und dem Puderzucker auf dem Hemd, der wie sie nach London fliegt. Hadley bleibt genau eine Fluglänge Zeit, um sein Herz zu gewinnen…

Meine Meinung:

Ich habe das Buch eigentlich nur beim Einkaufen mitgenommen, weil mir zu dem Zeitpunkt eher nach dünneren Romanen zumute war und es auch relativ günstig zu erstehen war. Von der Handlung und dem Cover her hatte ich eigentlich nicht allzu hohe Erwartungen und habe eine locker fluffige Lovestory erwartet. Die Autorin hat mich mit diesem Buch schier überwältigt. Erst einmal ist der Roman, obwohl das Buch nur 200 Seiten hat, sehr textlastig und die Geschichte ist erstaunlich tiefgründig. Die Autorin geht auf die komplizierte Beziehung zwischen einem Scheidungskind und seinem Vater ein.
Die junge Hadley ist auf dem Weg zur Hochzeit ihres Vaters, der nun ein weiteres Mal heiratet was ihr ganz und gar nicht in den Kram passt. Durch viele Rückblenden und einige Telefonate erfährt man wie Vater und Tochter zueinander standen bzw. stehen, wie sich die Beziehung zwischen beiden seit der Trennung der Eltern verändert hat und wie Hadley das alles empfindet.
Ich finde Jennifer E. Smith hat das alles sehr gefühlvoll rübergebracht. Ich war wirklich positiv überrascht und begeistert von dieser emotionalen Geschichte.
Neben Hadley lernt man dann auch noch ihr Love Interest Oliver kennen, der ihr über ihre Flugangst hinweg hilft und mit dem sie einen verspäteten Flug zur Hochzeit ihres Vaters teilt. Die beiden lernen sich in der Zeit etwas besser kennen und die kurzweiligen Dialoge haben mir sehr gut gefallen.
Die Handlung spielt an nur wenigen Orten und gerade das sorgt auch für eine dichtere Atmosphäre im Buch. Trotz der Liebesgeschichte bleibt die Handlung der anstehenden Hochzeit im Fokus.

Fazit:

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kann es nur weiter empfehlen. Hadley fand ich sehr sympathisch. Ich finde ihre Geschichte ist ergreifend erzählt worden und auch die aufkeimende Liebe zwischen ihr Oliver war angenehm zu lesen und hat nicht im geringsten gestört.

Bewertung:


Zur Autorin:

Jennifer E. Smith wuchs in der Nähe von Chicago auf und studierte an der Colgate University. Sie hat bisher fünf Jugendbücher veröffentlicht, die in über 30 Sprachen übersetzt wurden. Heute lebt und arbeitet Jennifer E. Smith in New York City.

Rezension: Wie ich in High Heels durch die Zeit stolperte von Mandy Hubbard


Infos zum Buch:

Verlag: Ravensburger
Titel: Wie ich in High Heels durch die Zeit stolperte
Autor: Mandy Hubbard
Erschienen: 14. Februar 2017
Verfilmung: Nein
Reihe: Nein
Seitenanzahl: 320
Preis: 7,99 € (Taschenbuch & Ebook)
12,99 € (geb. Ausgabe)

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Beschreibung:

So hatte sich Callie die Klassenfahrt nicht vorgestellt: Nach zwei Schritten in den nagelneuen High Heels fällt sie hin - und wacht im Jahr 1815 wieder auf. Zum Glück nehmen sie die Bewohner eines nahe gelegenen Landsitzes bei sich auf. Doch da ist auch noch der unglaublich arrogante - aber leider auch unglaublich gut aussehende - Lord Alex ...(Quelle: Ravensburger)

Meine Meinung:

Ich habe das Buch an zwei Abenden verschlungen, hätte es also auch gut und gerne an einem Tag geschafft und war am Ende regelrecht begeistert. Ich habe schon lange kein Jugendbuch mehr gelesen, das mich so gut unterhalten hat. Gerade auch als Fan von Jane Austen war ich bei diesem Roman sehr gut aufgehoben.
Als Leser begleitet man Callie alias Rebecca in eine Zeitreisegeschichte. Von der Gegenwart geht es in das Jahr 1815. Von der modernen Technik keine Spur. Callie landet mitten in der Pampa und sucht Zuflucht bei einer wohlhabenden Familie im eleganten Herrenhaus Harksbury.
Mit Schmunzeln habe ich Callies Alltagsleben im Herrenhaus mitverfolgt und die Autorin hat natürlich mitgedacht und auch einige Fauxpas eingebaut, so dass man gut nachempfinden konnte, dass Callie eben aus der Gegenwart stammt und nicht aus der Vergangenheit. Gerade das damalige Leben, die Traditionen und Gepflogenheiten fallen Callie am Anfang äußerst schwer. Sie hat Probleme damit sich anzupassen und gerät von einer Bredouille in die nächste.
Callie fand ich sehr sympathisch und das soll bei mir schon was heißen. Ich tue mich mit weiblichen Helden meistens eher schwer, aber Callie war als Figur an sich schon sehr interessant. Als Mauerblümchen versucht sie sich ausgerechnet mit einer Mädchenclique anzufreunden, die eigentlich das völlige Gegenteil von ihr ist und gerade solche Figuren werden in anderen Romanen meist direkt als blöde Tussis abgestempelt. Hier merkt man das zwar, aber es bleibt eher im Hintergrund. Callies Leben macht eine 180° Wendung als sie im Jahr 1815 landet und ihre neue Freundin Emily kennen lernt. Zwiespältige Gefühle, weil Callie vorgibt jemand anderes zu sein, sowie die aufkeimende Freundschaft der beiden haben die Protagonistin sehr lebendig wirken lassen. Vor allem weil Callie im Buch auch über sich hinaus wächst und eine Wandlung durchmacht.
Emily gefiel mir ebenso gut. Sie ist ein quirliges und aufgewecktes Mädchen, das sehr an Georgina (s. Stolz & Vorurteil) erinnert. Alex mochte ich ebenfalls von Anfang an. Gerade die Missverständnisse zwischen ihm und Callie haben die Handlung unterhaltsam gestaltet, vor allem was die Liebesbeziehung der beiden angeht. Da habe ich im Buch regelrecht mitgefiebert und einige Szenen waren wirklich total schön, andere widerum waren amüsant.
Stolz und Vorurteil ist hier als Schema der Handlung verwendet worden. Das merkt man auch so nach und nach beim Lesen. Die Autorin hat sich an Jane Austens Werk gehalten, ihre Geschichte aber dennoch mit nur wenigen Szenen gespickt bei denen man sofort merkt welche aus Stolz und Vorurteil nachempfunden worden sind. Das empfand ich beim Lesen allerdings nicht als Störfaktor. Ich fand es eher amüsant, wenn ich Szenen gefunden habe, die mich daran erinnert haben. Ansonsten hat die Autorin natürlich auch viele eigene Ideen eingebracht, die mir gut gefielen.
Das Ende fand ich zwar ein klein wenig an den Haaren herbeigezogen, aber durchaus eine nette Idee. Hat mir gut gefallen.

Fazit:

Ein sehr schöner atmosphärischer Zeitreiseroman mit liebenswerten Figuren, den ich nur empfehlen kann. Junge wie auch ältere Leser werden hier sicher ihren Spaß dran haben. Callie und Alex sind ein niedliches Paar und die Handlung hält sich eng an Stolz & Vorurteil. Gerade für Fans von Jane Austen und Regency Romanen also ein absolutes must-have!

Bewertung:


Zur Autorin:

Mandy Hubbard ist in Seattle aufgewachsen. Sie ist Autorin von inzwischen sieben Jugendromanen, arbeitet als Literaturagentin und und lebt mit ihrem Mann und einer Tochter in Enumclaw, Washington.(Quelle: Amazon)

Rezension: Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen von Abbi Waxman

Infos zum Buch:

Originaltitel: The Garden of Small Beginnings
Einzelband
Verlag: Rowohlt
Titel: Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen
Autor: Abbi Waxman
Erschienen: 24. März 2017
Verfilmung: Nein
Reihe: Nein
Seitenanzahl: 368
Preis: 9,99 € (Taschenbuch) / 4,99 € (Ebook)

Link zu Amazon




Beschreibung:

Die Kunst, die Radieschen von oben zu sehen
Wer hat schon Lust, einen Gemüsegarten umzugraben? Lilian jedenfalls nicht. Sie hat mit ihrem Job, den beiden kleinen Töchtern und dem Kummer um ihren verstorbenen Mann genug zu tun. Danach fragt ihre Chefin jedoch nicht und meldet sie beim Gärtnerkurs eines wichtigen Kunden an. Der ist gar nicht mal so unsympathisch. Und Lilian ist verblüfft, was sie da auf dem Acker alles ausgräbt: Würmer, Lebensfreude, Baumwurzeln, Plastikfeen, Unkraut, Freunde, Radieschen, einen ziemlich großartigen Mann, und den Mut, sich neu zu verlieben …

Meine Meinung:

Ich durfte das Buch als Ebook vor erscheinen lesen und habe es vor allem wegen des hübschen Covers ausgesucht und auch weil ich das Thema rund um den Gartenbau interessant fand.
Die Handlung gefiel mir soweit sehr gut. Die Protagonistin hat mit den üblichen Alltagsproblemen nach dem Tod ihres Mannes zu kämpfen, muss ihre beiden Töchter alleine großziehen, sich mit Problemen innerhalb ihrer Familie auseinander setzen und der großen Frage, ob sie überhaupt wieder bereit für eine neue Beziehung ist, denn gerade in der Hinsicht zieht sich Lilian immer wieder zurück in ihr Schneckenhaus.
Den Verlust ihres Mannes hat die Autorin nachvollziehbar dargestellt, nicht zu viel und nicht zu wenig, so dass die Geschichte dennoch ihrem lockeren Erzählstil treu bleibt und nicht zu deprimierend zu lesen ist. Lilians Familienleben ist anschaulich dargestellt worden, teilweise auch recht chaotisch, aber dafür sehr realitätsnah. Ihre beiden Töchter sind ziemliche Wildfänge, haben immer lockere Sprüche auf Lager und wirken sehr lebendig auf mich. Auch Lilians Leben als alleinerziehende Mutter fand ich interessant, vor allem auch ihren Job als Zeichnerin/Grafikerin für Bücher. Und gerade ihr neuer Jobauftrag bringt noch viele weitere neue Nebenfiguren mit sich. Die bunte Schar an schillernden Persönlichkeiten, die sich in Lilians Leben einnisten, fand ich, waren zwar toll und relativ gut auseinander zu halten, doch war es ein wenig zu viel für meinen Geschmack. Dadurch kam das Thema um das Gärtnern etwas kurz und ich fand, wenn die Autorin sich schon ein bestimmtes Thema heraussucht, dann hätte sie sich vielleicht auf weniger Figuren und mehr auf die Handlung konzentrieren sollen.
Das Setting fand ich klasse. Zum einen spielt es in den Häusern und Gärten der Figuren, zum anderen im botanischen Garten, in dem die Protagonistin und ihre Freunde das Gärtnern von der Picke auf lernen. Toll fand ich hierzu jeweils die eingestreuten Tipps zum Gärtnern, die die Autorin noch mit eingebracht hat, was dem Ganzen die entsprechende Würze verliehen hat.
Die Liebesgeschichte zwischen Lilian und ihrem neuen Mann im Leben und der Konflikt, der sich daraus ergibt, da Lilien noch immer trauert, fand ich gut geschildert und nachvollziehbar. Dennoch merkt man nach und nach wie sich die Protagonistin wieder für Neues öffnet.
Als krassen Gegensatz hierzu gibt es auch noch ihre Schwester, die durch und durch Single ist und einen großen Männerverschleiß hat, Lilian jedoch immer tatkräftig unter die Arme greift. Dennoch fand ich diese Figur am wenigsten sympathisch und ich konnte ihre Handlungen auch oftmals nicht richtig nachvollziehen. Dass sie sich plötzlich fest an einen Typen binden will, der mal so durchs Buch marschiert kam, hat mich etwas aus dem Fluss der Handlung gerissen und nicht gerade positiv. Gut war natürlich, dass diese Figur eine Wandlung durchgemacht hat, doch diese urplötzliche Wandlung kam mir zu schnell daher, als das ich es nachvollziehen konnte. Da kommt ein Mann an und mit einem Schnips will die Figur sich von Grund auf ändern und das fand ich war der einzige Punkt am Buch, der mir absolut nicht gefiel und mich extrem gestört hat. Wäre das nach und nach während der Geschichte passiert, hätte ich es als glaubhafter empfunden.

Fazit:

Abbi Waxman hat in ihrem Debüt-Roman eine in sich abgeschlossene, wunderbare Geschichte über Liebe und Gartenanbau geschrieben. Mit ihrem leichten Humor und ernsten Untertönen hat sie mich für eine Weile sehr unterhalten und ich bin schon gespannt auf weitere Werke dieser Autorin.

Bewertung:


Zur Autorin:

Abbi Waxman wurde in England geboren und arbeitete für diverse namhafte Werbeagenturen in London und New York. Nachdem sie als Ghostwriterin von Nicole Ritchie deren ersten Roman geschrieben hatte, wandte sie der Werbebranche den Rücken zu und arbeitet seitdem als Drehbuchautorin fürs amerikanische Fernsehen. Abbi Waxman lebt zusammen mit ihrem Mann, drei Kindern, drei Hunden und sieben Hühnern in Los Angeles. Dies ist ihr erster Roman. Er wurde auf Anhieb in vierzehn Länder verkauft. (Quelle: Rowohlt)