Dienstag, 30. Dezember 2014

Ich bin ... das Ende von Celeste Ealain (Rezension)


Infos zum Buch:

Band 1
Verlag: tredition
Autorin: Celeste Ealain
Seiten: 300 (Taschenbuch & E-Book)
Preis: 12,99 € (Taschenbuch)
Preis: 1,49 € (E-Book)

Link zu Amazon
Homepage der Autorin
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Ich bin .. das Chaos (Band 2 der ISAY-Reihe) ist bereits erhältlich
Ich bin ... der Anfang (Band 3) erscheint im Sommer 2015



Beschreibung:

Als der Headhunter Edrian auf Objekt Silena 2 trifft hätte wohl niemand gedacht was das für Nebenwirkungen nach sich ziehen würde, denn diese Frau ist eine tickende Zeitbombe. Niemand weiß woher sie kommt und was es mit ihrem Blut auf sich hat. Als der Vampir Edrian davon kostet beginnt er sich zu verändern mit ungewissem Ausgang. Der neue Besitzer von Silena, das Oberhaupt einer Forschungseinrichtung, Magnus sieht einen gewissen Nutzen in der jungen Frau und beginnt eigene Pläne zu schmieden, zumindest bis es seinem Versuchsobjekt gelingt samt dem Headhunter zu fliehen. Die beiden zieht es in die Wüste ohne genau zu wissen wohin es geht. Aus vermeintlichen Freunden werden Feinde und schon bald beginnt sich das Geheimnis um Silena zu lüften, die Gefahr wächst stetig an und als die beiden Flüchtigen sich langsam aber sicher näher kommen, beginnt die Bombe zu ticken...

Meine Meinung:

Ich bin … das Ende ist der Auftakt einer Trilogie und spielt in einer futuristischen Welt. Vampire stehen über den Menschen und benutzen sie für ihre Zwecke. Die Autorin hat hier eine interessante Idee gekonnt umgesetzt. Dieser Zwist zwischen Vampiren und Menschen und wie sich alles mit der Zeit verändert hat, hat mir sehr gut gefallen. Sie hat sich Zeit gelassen alles zu erklären und einige offene Fragen im Verlauf der Handlung zu klären. An Actionszenen hat es ebenfalls nicht gemangelt was mich sehr begeistern konnte. Von Anfang bis Ende habe ich mitgefiebert und konnte prima in diese sonderbare Welt eintauchen. Das Ende hat mir sehr gut gefallen, hier gab es noch einmal eine größere Wendung. Zwischendurch hatte ich immer das Gefühl, als würde die Story schwächeln, aber die Autorin hat es geschafft sie immer wieder herumzureißen.



Mit den Figuren hatte ich da schon eher so meine Probleme. An sich sind die Protagonisten soweit sehr sympathisch. Mir haben nur die Beschreibungen von Edrian Sorgen bereitet, denn in meiner Vorstellung sah er irgendwie immer unweigerlich wie ein Bodybuilder aus und ich bin mir nicht sicher ob die Autorin das auch so rüberbringen wollte. Attraktiv hat er nicht unbedingt auf mich gewirkt. Sympathisch war er aber und seine zwiespältigen Gefühle konnte ich gut nachvollziehen. Selina. Wo fange ich an? Sehr viel zur Handlung beigetragen hat sie jetzt nicht. Erst zum Ende hin. Sie kam mir teilweise eher vor als wäre sie ein nettes Accessoire für die Handlung. Ich hätte mir etwas mehr Tatendrang von ihr gewünscht, denn ohne Edrian hat sie beinahe nichts allein auf die Reihe bekommen. Das war irgendwie schade.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden fand ich ganz nett, war mir an einigen Stellen aber ein wenig zu kitschig und dramatisch. Ein bisschen weniger wäre in diesem Fall wohl mehr gewesen. Das Schöne war zumindest, immer wenn mich das Gefühl überkam á la oh je, jetzt wird nur noch geflirtet und geturtelt hat Celeste eine unerwartete Wendung eingebaut. So hat sie mich gut bei der Stange gehalten, denn bei Romanzen verliere ich schnell die Geduld. Das wird mir manchmal doch etwas zu nervig. Das einzige womit ich wirklich Probleme hatte war die eine erotische Stelle im Buch. Die fand ich nicht unbedingt erotisch, eher etwas eklig. Das wird dann aber wohl Geschmackssache sein. Für mich war das nichts.
Ansonsten fand ich die Figuren und ihre Reibereien sehr unterhaltsam. Ab und an musste ich sogar losprusten oder lachen. Einige der Dialoge waren sehr unterhaltsam und amüsant!
Die anderen Figuren wie Kastin, Link, Edrians Mutter und Magnus sind dem Leser nahe genug gebracht worden, andere Figuren wirkten eher wie Statisten im Hintergrund, aber das ist ja nichts ungewöhnliches. Man konnte sich zumindest gut in die Figuren hineinversetzen. Nur Magnus blieb etwas blass. Mir kam er größenwahnsinnig vor, aber zu ihm als Person hat man nicht gerade viel erfahren können.
Der Schreibstil ist wunderbar! Die Kapitel lesen sich sehr flüssig, so dass man gar nicht aufhören mag. Die Autorin hat einen angenehmen Erzählstil und hat die Story spannend aufgebaut.
Das Setting hat mir ebenfalls prima gefallen. Hin und wieder lese ich auch Sci-Fi und diese Handlung ist durchaus auch etwas für Leser, die mit diesem Genre nicht soviel anfangen können, trotzdem aber mal einen Blick reinwagen möchten ohne von allzu vielen Fachwörtern erschlagen zu werden.
Das Cover ist klasse. Ich schaue es mir immer wieder gerne an und auch die Cover für die nächsten Bände finde ich sehen sehr schön und einheitlich aus.
Alles in allem war es eine interessante, actionreiche Handlung mit Figuren die vielleicht noch etwas mehr aus sich herausholen könnten, trotzdem aber recht sympathisch sind und für einige Überraschungen gut sind.

Fazit:

Wer Vampirgeschichten mag und gerne mal in andere Welten eintauchen möchte sollte einfach mal zugreifen. Romantiker sind hier ebenfalls am richtigen Platz, wobei die etwas intimeren Stellen wohl Geschmackssache sind. Es gibt viel Action, einige Intrigen und überraschende Wendungen. Schnelle Leser schaffen das Buch sicherlich in ein paar Tagen, da der Text sich sehr flüssig lesen lässt.

Bewertung:

 

Zur Autorin:


Celeste Ealain, in Wien geboren und aufgewachsen, studierte Internationale Betriebswirtschaft und ist durch ihre kreative Ader geprägt. Modedesign und Innenraumausstattung zählen zu ihren schöpferischen Berufsfeldern. Die international ausgezeichnete Künstlerin wagt nun auch den Schritt in die Autorenwelt, bei der sie sich in den Genres Science-Fiction und Fantasy zu Hause fühlt. Natürlich darf auch Liebe und Erotik nicht dabei fehlen.

(Quelle: Amazon)

Bildmaterial: von Amazon und der Autorin Vielen Dank dafür!

Montag, 29. Dezember 2014

Montagsfrage: Auf welche Neuerscheinungen freut ihr euch 2015 besonders?

(Auf dem Blog von Wörterkatze gefunden, die Aktion ist von Buchfresserchen)

Eine schöne Frage, denn ich warte bereits sehnsüchtig auf einige Neuerscheinungen von 2015. Da wäre zum einen der Comic Katzen! - Band 2: Meer-Katz von Brrémaud & Paola Antista. Ich finde den besonders niedlich und bin gespannt auf neues Katzenchaos mit Pampelmuse, Shuhuu und Imnopet. ;D
Frank Liebknecht ermittelt wieder und zwar zwei Mal im neuen Jahr! Der blauen Sehnsucht Tod und Eine saubere Angelegenheit. Ich hoffe sehr, dass mir diese beiden Bände besser gefallen als der Erste.
Elias Palm lässt auch mal wieder etwas von sich hören und so erwarte ich sehnlichst den nächsten Fall für Ella Andersson in Todesmahnung.
Sisters of Heart and Snow ist ein neues Buch von Margaret Dilloway. Bisher ist ihr Buch Die Liebe zu Rosen mit Dornen auf Deutsch erschienen. Ich bin gespannt was mich in ihrem neusten Werk erwartet und ob es auch in hiesigen Gefilden erscheinen wird.
Stephan M. Rother veröffentlicht seinen dritten Jörg Albrecht-Krimi Ein Grab mit deinem Namen. Bis der erscheint muss ich unbedingt noch mal Band 1 kaufen und lesen. XD lol
Gilde der Diebe von Paul S. Kemp hat mich ebenfalls angesprochen und neugierig gemacht, vor allem auch wegen des coolen Covers.
Nach seiner Maze Runner-Trilogie erwartet uns im neuen Jahr von James Dashner der erste Band von Der Game Master - Tödliches Netz. Hört sich jedenfalls recht spannend an. =)
Luca di Fulvio sorgt ebenfalls wieder für Lesefutter! Das Kind, das nachts die Sonne fand ist seine neuste Kreation. Ich habe hier noch Das Mädchen, das den Himmel berührte herumliegen und hoffe ihn bis zur Neuerscheinung durchgelesen zu haben. XD
Ich bin sehr gespannt was das Jahr noch so zu bieten hat! Vor allem auch in der Sparte der E-Books und ich hoffe, ich finde ein paar neue tolle Selfpublisher die mir mit ihren Romanen das Jahr versüßen.
Nicht zu vergessen all die Manga Neuerscheinungen! Ich muss meine Regale füllen~
Wäre auch toll, wenn es neue Romane von Roman Voosen & Kerstin Signe Danielsson sowie André Wiesler gibt. =D
Falls jemand im Bereich Gay Romance Neuerscheinungen Empfehlungen hat - immer her damit!

Katzen! - Band 2: Meer-Katz - Januar 2015
Der blauen Sehnsucht Tod - 5. März 2015
Eine saubere Angelegenheit - 6. August 2015
Todesmahnung - 16. März 2015
Sisters of Heart and Snow - 7. April 2015
Ein Grab mit deinem Namen - 27. März 2015
Gilde der Diebe - 12. März
Der Game Master - Tödliches Netz: Band 1 - 9. März 2015
Das Kind, das nachts die Sonne fand - 12 März

Montag, 15. Dezember 2014

Dornröschen to go!

Die Geschichte für meinen persönlichen NaNoWriMo im Januar, den ich mit einer Freundin zusammen mache, steht. Seit meiner letzten Wettbewerbs-Geschichte die auf dem Märchen Rapunzel basiert wollte ich unbedingt noch eine zu Dornröschen schreiben und nun habe ich nächsten Monat die Gelegenheit dazu diese Idee ebenfalls umzusetzen und plotte bereits fleißig an der Geschichte (na ja so halb, vieles entsteht dann wie immer beim Schreibprozess → typisch ich). Wie üblich GayRomance und auch diesmal wieder eine Alltagsgeschichte. =)

Zum Inhalt:
Patrick ist Krankenpfleger, lebt in Schleswig-Holstein und wird im Herrenhaus einer wohlhabenden Familie eingestellt. Fortan soll er sich um den Spross der Familie kümmern, der nach einem Unfall im Koma liegt. Patricks Methoden sind etwas eigenwillig und sein Freund Florian bringt ihn ganz nebenbei ebenfalls in einige prekäre Situationen. Mit der Zeit fühlt Patrick sich zu der schlafenden Schönheit Alexander hingezogen. Wider erwarten erlangt dieser sein Bewusstsein zurück, doch der Zauber verdünnisiert sich flugs, als Patrick erkennen muss, dass beide Welten voneinander trennen und Alexander all seine Annäherungsversuche vehement abweist.

Sonntag, 30. November 2014

NaNoWriMo – Tag 24-30 + Fazit: Novemberblues


Der Zwischenstand von PriScha:
79 A4-Seiten
190 Normseiten (so pi mal Daumen)

Die letzten Tage gab es hier im Blog gar kein Update mehr. Ich denke ab den nächsten NaNos mache ich das auch nur noch wöchentlich. So viel zu erzählen habe ich auch gar nicht. XD
Hier noch die Wortanzahl der letzten Woche:

  1. 389
  2. 2.744
  3. 257
  4. 2.003
  5. 4.756
  6. 4.176
  7. 4.265


Und mit 50.268 (laut NaNo HP, bei mir sind es 50.359 Wörter), habe ich heute die Ziellinie kurz nach 17 Uhr erreicht und gehöre zu den Gewinnern im November. =)
Ich bin mächtig stolz auf mich, dass ich es es diesen Monat tatsächlich noch geschafft habe. Vor allem weil ich so schrecklich demotiviert gewesen bin, ständig gefrustet war und absolut nicht mit meiner Geschichte vorangekommen bin. Die hat mich echt geschafft. Ich mag sie zwar immer noch nicht wirklich leiden, aber ich bin froh die Challenge ein weiteres Mal dieses Jahr geschafft zu haben.
Ohne die vielen tollen NaNoisten in meiner Twitter Timeline wäre ich wahrscheinlich gar nicht erst so weit gekommen. Die letzen Tage musste ich wirklich alles geben, musste teilweise Wortzahlen im 4.000er Bereich schaffen und kann nun erst einmal durchatmen.
Es ist geschafft!
Ein tolles Gefühl. Eine Last weniger und ich freue mich nun schon sehr wieder an meinen anderen Projekten schreiben zu können, alles ein wenig gechillter anzugehen und weniger gestresst. ;-)
Nächstes Jahr werde ich mir auf jeden Fall die Schreibzeit besser einteilen und mit Belohnungssystem arbeiten soviel ist schon mal sicher. =D
Trotz all der Strapazen war es mal wieder ein toller Schreibmonat, an dem ich lahme Schnecke erneut ein kleines Stückchen über mich hinausgewachsen bin. =)

Sonntag, 23. November 2014

NaNoWriMo – Tag 23 + Fazit der dritten Woche + Statistik

2.523 Wörter

Es war ein Kampf, aber ich habe das Tagesziel sowie die 800 Wörter, die ich täglich aufholen muss, geschafft. Yes!
Bin zwar fix und fertig, aber auch zufrieden und ich hoffe sehr, dass ich das auch den Rest der Woche so beibehalten kann. Muss ich einfach schaffen!
Diese Woche verlief mehr als miserabel. Ich war ständig abgelenkt oder bin einfach zu nichts gekommen und da habe ich leider nur sehr wenig erreicht. Zumindest sieht diese Woche trotzdem noch besser aus als die vorige in der ich ganze drei Tage gar nichts geschafft habe. Diese Woche war es nur ein Tag.
Die letzte Woche versuche ich noch mal alles zu geben. Ich will diese ollen 50.000 Wörter knacken!
Wobei in einem Punkt hat die Statistik recht: Das Buch werde ich erst komplett im Dezember beenden können. Diese Woche schaffe ich wahrscheinlich nur noch Kapitel 3, wenn ich mich ranhalte. XD lol
Äh~ ihr braucht vielleicht eine Lupe für die Statistik. Sorry, aber wenn ich es noch größer mache, ragt es bei mir in die rechte Spalte rein. XP
Alternativ könnt ihr euch das alles auf meiner Seite ansehen: Klick mich, ich steh' drauf! =)
(oder Klick aufs Bild)

Samstag, 22. November 2014

NaNoWriMo – Tag 22

346 Wörter

Schlecht, echt schlecht. Ich hänge ein paar Tage zurück und habe noch eine ganze Woche zu schreiben. Ich muss also morgen nach dem Zimmer aufräumen und Meerikäfig säubern noch mal in die Tasten hauen. Also selbstauferlegtes Twitterverbot! Neben dem täglichen Soll muss ich auch noch die Wörter der letzten Tage aufholen, sonst wird es diesen Monat wirklich knapp mit den 50.000 Wörtern. Am Montag müsste ich längst die 40.000 geknackt haben. Hach ja~ shit happens. XD
Ist aber immer so. In der ersten Woche klappt es super und dann geht’s nur noch steil bergab. Seltsames Phänomen. O.ô
Beim Camp im Juli sah es nämlich auch nicht sehr viel besser aus, allerdings hatte ich da mehr Motivation und konnte mich für meine Geschichte begeistern. Mit PriScha habe ich immer noch so meine Probleme. Mit der Geschichte werde ich einfach nicht warm. Schade aber auch.
Ich werde ja sowieso noch mal am Ende der Geschichte alles auf den Kopf stellen und umschreiben. So mag ich den Text wirklich niemandem unter die Nase halten. Da fliegt noch eine ganze Menge raus.
Aber jetzt muss ich erst mal die letzte Woche überstehen.

Freitag, 21. November 2014

NaNoWriMo – Tag 21

192 Wörter

Zu viel Harvest Moon gezockt, dann endlich beschlossen zu schreiben und kaum komme ich einigermaßen in die Gänge beginnt auch schon der Sharknado-Abend. Da kann man ja nicht zum Schreiben kommen bei so viel bullshit. XD hahaha~
Das war mal wieder ein gelungener Scheißabend! =)
Und da jetzt das Wochenende vor der Tür steht und kein Haifun, werde ich mich nach einer Runde Schlaf an meinen Text setzen und hoffen, dass ich keinen Sharknado in meine Geschichte einbaue! lol

Donnerstag, 20. November 2014

NaNoWriMo – Tag 20 + Textauszug aus Priesterin der Schatten

1.444 Wörter

Mist, so kurz vor der Ziellinie vom Tagesziel entfernt und dann stoße ich auf so eine dumme Textstelle, die mich aufhält. Sollte heute wohl einfach nicht sein.
Heute gibt es einen kurzen Auszug aus Priesterin der Schatten. Im Text bin ich schon etwas weiter, aber bisher ist das eine der wenigen Szenen, die ich (immer noch ungern) herzeigen kann. XD

(Achtung! Unkorrigierte Rohfassung)

Maleiya starrte in die riesige Höhle die sich vor ihnen auftat. Wunderschön, dachte sie bewundernd. Vor ihnen eröffnete sich ein unglaublicher Anblick.
Eine riesiger Wasserfall strömte einfach an einer hohen Bergwand hinab. Der ganze Berg schien wie eine Nussschale ausgehölt zu sein. Der Wasserfall schien aus einem Loch irgendwo hoch oben aus der Decke zu kommen und mündete in einem großen See hier unten im Krater.
Leuchtende Kristalle, die in den Wänden steckten erhellten die Höhle und Glühwürmchen flogen munter durch die Gegend.
Der Boden unter ihnen wechselte sich mit einem moosigen Untergrund ab.
„Hier gibt es Moos?ˮ, wunderte Maleiya sich. Sie gingen weiter hinein, sahen unaufhörlich die Höhle hinauf und konnten sich gar nicht satt sehen. Im See gab es eine kleine Insel auf der sich ein Baum befand an dem sich Früchte befanden. Die Insel war mit Gras bedeckt und zwei unterschiedlich große Felsen befanden sich darauf, die ebenfalls mit Moos überdeckt waren.
„Ob man das Obst essen kann?ˮ, fragte Ashram.
„Warum nicht?ˮ Maleiya wusste nicht was daran schlecht sein sollte.
Ashram trat an den See, beugte sich vornüber und stemmte die Hände in die Seiten. Skeptisch betrachtete er das Wasser. „Ich kann nichts sehen. Hier scheint nichts drin zu leben. Nicht einmal Fische.ˮ
„So?ˮ, fragte Maleiya wenig interessiert und ließ den Blick umher schweifen. Sie ließ ihr Gepäck zu Boden gleiten und runzelte die Stirn. Mit zusammengezogenen Augenbrauen warf sie einen Blick zu Boden. Der Grund unter ihr schien sich zu bewegen. Oder irrte sie sich?
Nein, da war wirklich etwas unter ihren Füßen.
„Nicht unter meinen Füßen...ˮ, murmelte sie misstrauisch und trat einen Schritt zurück.
Genau in dem Moment schrie Ashram, der sich ins Wasser gelassen hatte, qualvoll auf. Sein Schrei hallte von den Wänden wider und Maleiya gefror das Blut in den Adern. Ohne dem Boden weitere Beachtung zu schenken hob sie den Blick und rannte zu dem Söldner, der versuchte sich aus dem Wasser zu retten. Seine Finger gruben sich tief ins Moos und so gut sie konnte half Maleiya ihm aus dem Wasser. Sie sah auf seine Beine und riss die Augen auf. Das Wasser hatte ihm die Kleidung und die Beine verätzt. Sie waren voller Wundblasen und die ganze Haut war gerötet und blutete.
„Das ist kein Wasser...ˮ, stellte sie mit Grauen fest. „Das ist Säure!ˮ
Ashram stöhnte vor Schmerz und rollte sich auf den Rücken.
„Ich habe Verbandszeug dabei!ˮ Maleiya erhob sich und lief zu ihrem Rucksack. Zumindest hatte sie das vor, doch da gab es nun ein weiteres Problem. Der Beutel versank im Moos. Irritiert blieb Maleiya mit einigem Abstand stehen und sah dorthin. Das hier schien ein Sumpfgebiet unter einem Berg zu sein. Wie konnte es so etwas geben?
„Ashram! Wir müssen hier raus!ˮ, rief sie. „Es ist zu gefährlich!ˮ Sie machte kehrt und versuchte dem verletzten Mann aufzuhelfen. Es war nicht einfach. Er konnte sich kaum bewegen und sein Körpergewicht machte ihr ebenfalls zu schaffen. Sie bekam ihn einfach nicht hoch und wenn sie zu lange warten würden, geschah mit ihnen dasselbe wie mit dem Beutel.
Sie hörte ein merkwürdiges Geräusch über ihren Köpfen und sah auf. Hastig duckte Maleiya sich über Ashrams Körper, als ein Schwarm aufgescheuchter Fledermäuse tief über sie hinweg flog.
Ein kleines Übel, auf das nun ein weitaus Größeres folgte, denn wie sich herausstellte waren sie nicht alleine.
Die Wände fingen auf einmal an zu beben und ein lautes Grollen ließ Ashram und Maleiya vor Schreck zusammenfahren.
„Was war das?ˮ, fragte Maleiya unsicher. Der Boden unter ihren Füßen begann auf einmal ihre Körper zu durchrütteln.
Sie sah sich aufgeschreckt um und zog an Ashrams Körper. „Los! Hoch mit dir! Wir müssen hier weg!ˮ, schrie sie panisch.
Dann sah sie was den Berg in Wallung brachte. Aus den Gebirgswänden schienen sich Steine herauszuwinden. Sie fielen nicht zu Boden oder sorgten gar für einen Steinschlag. Nein, sie waren aufeinander geschichtet und bewegten sich, wenn auch träge und ungelenk, auch nicht sehr schnell.
„Das sind Steingolems...ˮ, erklärte Ashram ächzend. „Ich will dich nur darauf hinweisen, dass ich für diese Kreaturen keine Waffe habe!ˮ
„Und was machen wir jetzt?ˮ
„Abhauen wäre eine Möglichkeit!ˮ, murrte Ashram und versuchte sich zu erheben.
Die Golems bewegten sich taumelnd auf sie zu und gaben ein lautes Grollen von sich.
„Jetzt wäre mir das Unwetter draußen doch lieber als hier drinnen von Säure verätzt zu werden, vom Sumpf verschlungen zu werden oder von Golems zertrampelt zu werden!ˮ, schrie Maleiya wütend.
„Ahnt ja keiner, dass uns so etwas erwartet...ˮ, brummte Ashram und mit Grauen sahen beide zu den Golems. Immer mehr lösten sich aus den Wänden und kamen torkelnd auf sie zu.
„Das sind zu viele...ˮ, flüsterte Maleiya. Sie saßen in einer Falle. Eingepfercht von riesigen Steingolems.

Mittwoch, 19. November 2014

NaNoWriMo – Tag 19

479 Wörter

Da nimmt man sich endlich mal die Zeit zum Schreiben und kommt doch nicht voran. Ist doch immer irgendetwas das einen ablenkt. Heute Abend vor allem meine Familie, aber es war lustig und schön, da ist es egal, wenn ich mal nicht so viel geschafft habe. Morgen ist ja auch noch ein Tag. Zumindest habe ich dank meinem älteren Bruder einen prima Tipp bekommen. Wenn die Figuren in der Geschichte nicht in der Lage sind zu kämpfen (mit Waffen whatever...), einfach die Umgebung miteinbeziehen. Das habe ich auch bei Priesterin der Schatten umgesetzt und schwupps läuft es wieder mit der Geschichte. Zumindest solange bis das nächste Problem auftaucht und das wartet bereits. Die Steingolems sollten so ein kleiner Vorgeschmack auf etwas Größeres sein und ich bin mir immer noch nicht sicher was genau das sein soll...
Gibt also einiges zu überlegen morgen.

Der ausrangierte Prolog von Eiskalte Versuchung

Im folgenden könnt ihr den Prolog zu meiner Boys Love-Geschichte Eiskalte Versuchung lesen. In der Geschichte geht es um Cameron, der sich mit seinen Freunden auf eine Wette einlässt und versucht seinen Mitschüler Nathan innerhalb einer Woche ins Bett zu kriegen. Dieser hat einen zweifelhaften Ruf an der Schule, weil er Drogen an Mitschüler verkauft, allerdings hat auch Cameron keine reine Weste da er sich zeitweise prostituiert. In dieser Woche kommen sich nicht nur beide Jungs näher, sondern versuchen auch mit ihren Problemen fertig zu werden.
Den Prolog habe ich vorher geschrieben, aber er passt nicht mehr wirklich zur Handlung, hätte höchstens noch als Epilog herhalten können und auch die Ich-Perspektive macht herzlich wenig Sinn, da ich die Geschichte mittlerweile aus der dritten Person und auch im Wechsel aus der Sicht von Cameron und Nathan erzähle. Und der Text ist so schrecklich kitschig. lol
Ich wollte ihn nur nicht komplett löschen, also verewige ich ihn hier im Blog. XD

Es regnet. Ein Blick durch das Fenster, hinaus auf den nassgeregneten Schulhof. In der Ferne immer mal wieder ein Blitz, der den graublauen Himmel bedrohlich erleuchten lässt. Keine Menschenseele befindet sich dort draußen.
In dem leeren Gang kann ich hinter den verschlossenen Türen die Stimmen von Lehrern und Schülern hören. Ich schließe die Augen, lausche den Stimmen und höre das Prasseln des Regens am Fenster. Ein melancholischer Tag, eine melancholische Stimmung.
Schritte, erst leise, dann lauter werdend. Sie kommen auf mich zu. Langsam öffne ich die Augen, bleibe am Fenstersims stehen, lehne mich dagegen und den Kopf an das kühle Fenster.
Braune misstrauische Augen mustern mich. Die nassen dunkelblonden Haare hängen ihm verführerisch ins Gesicht, lassen nur bei wenigen Strähnen erahnen, dass er Locken hat. Die schwarze Jacke raschelt bei jedem Schritt den er tut. Feste, energische Schritte, denn er weiß wohin er geht.
Ich lächele, beobachte wie er die Hände in die Hosentaschen schiebt. Mein Blick wandert wieder zu seinem Gesicht. Tränen gleich perlen die Regentropfen über sein Gesicht. Seine Zunge huscht über die feuchten schmalen Lippen. Ich spüre wie mein Puls rast.
Ein lauter Knall. Ein Donnern. Für wenige Sekunden erhellt ein Blitz den langen Flur, wirft unheimliche Schatten an die Wände und lässt mich zusammenzucken.
Mein Blick schweift zum Fenster und wie gebannt sehe ich hinaus. Der Regen nimmt zu, wird stärker und erneut zeigt sich ein Blitz.
Als ich mich wieder umdrehe, steht er noch da und sieht aus dem Fenster. Unsere Blicke treffen sich langsam. Ich schlucke, während er gemächlich auf mich zukommt und dicht vor mir stehen bleibt. Er neigt seinen Kopf nahe an mein Ohr, streift mit seinem Atem meine empfindliche Haut und flüstert kaum hörbar. „Ich hasse dich, aber ohne dich kann ich einfach nicht mehr.“
Ich spüre das Brennen in meinen Augen. Mir wird heiß im Gesicht. Während er sich am Fenstersims anlehnt, spüre ich seinen kalten Körper an meinem und ohne weitere Zeit zu verschwenden, umarme ich ihn, klammere mich fest und bette meinen Kopf auf seiner Schulter.
Das war eine verdammt lange Woche...“, murmele ich und schließe die Augen.

Dienstag, 18. November 2014

NaNoWriMo – Tag 18

0 Wörter

Heute bin ich irgendwie nicht zum Schreiben gekommen. Ich habe in meiner freien Zeit praktisch nur am DS gehangen und Harvest Moon gezockt.
Momentan habe ich aber auch das Problem, dass ich weder bei Priesterin der Schatten noch bei Dragon Hunter richtig voran komme. Bei beiden sind zurzeit Kämpfe dran. Bei PriScha der Kampf gegen Steingolems die noch das leichtere Problem darstellen als das was sie noch erwartet (was auch immer das sein wird, noch weiß ich es selbst nicht...). Ich frage mich nur, ob es noch eine andere Möglichkeit als die Flucht gibt, denn im momentanen Zustand kommen die drei Figuren nicht sehr weit. Maleiya hat lediglich ihren Dolch dabei und beherrscht Magie noch nicht auf Kommando, Ashram ist verletzt und nicht in der Lage zu kämpfen und die dritte im Bunde hat lediglich einen Kampfstab. Ich fürchte sehr viele Möglichkeiten bleiben mir leider nicht.
Und bei Dragon Hunter muss ich mir mal überlegen wie Ferrol und Garann ein Wildschwein fangen, wenn eine ganze Horde hinter ihnen her ist. Beide sind nur mit einem Dolch und einem Kurzschwert bewaffnet. XD
Morgen muss ich wohl ein wenig Brainstorming machen. Vielleicht kommt was dabei raus, sonst habe ich echt ein Problem. =(

Montag, 17. November 2014

NaNoWriMo – Tag 17

2.297 Wörter

Na, das sieht doch schon mal wieder besser aus. =)
Maleiya und Ashram haben heute eine Höhle entdeckt und sind auf Steingolems getroffen. So mag ich das. Bei Monstern gibt’s ordentlich Aktion!
Mit den Golems war das eher ein Zufall. Ich habe mir da was an den Haaren herbeigezogen, weil ich für den ersten Teil von Kapitel 2 nicht wirklich viel geplant habe. Dafür ist mir heute beim Sailor Moon gucken eine neue Idee gekommen, die ich aber leider erst in einem der letzten Bände umsetzen kann. Schade, für Band 1 kommen mir nicht so viele Geistesblitze. XD
Ich werde den Tag jetzt mit Harvest Moon zocken und Medical Detectives gucken beenden.

Sonntag, 16. November 2014

NaNoWriMo – Tag 16 + Fazit der zweiten Woche

0 Wörter

Die erste Woche war frustrierend, weil mir der Text nicht gefiel, die zweite, weil ich kaum etwas geschafft habe zu schreiben und auch heute sieht es wieder mau aus. Leider fällt somit auch ein Teil meiner Geschichte weg. Ich habe alle vier Kapitel auf die vier Wochen NaNo aufgeteilt und joa, das ganze Buch schaffe ich also wohl kaum noch in dieser kurzen Zeit.
Ich hoffe ja, dass ich nächste Woche noch was schaffe, denn zurzeit muss ich auch noch für meine Mutter einspringen und im Haushalt alles regeln und mich um die Tiere kümmern und wenn ich dann mal Zeit habe, will ich einfach nur mal ein paar Minuten entspannen und nicht auch noch an einem Text schreiben, der mich zurzeit ohnehin nicht allzu sehr fesselt.
Neuer Plan: nächste Woche versuche ich auf jeden Fall mindestens 2000 Wörter pro Tag zu schreiben und früher anzufangen, da ich momentan abends nicht zum Schreiben komme. Sehr gewagt und ich weiß auch nicht ob es mir gelingen wird, aber ich muss ein wenig aufholen, sonst wird es in der letzten Woche doch sehr knapp. XD lol
Neue Woche, neuer Versuch. =)

Samstag, 15. November 2014

NaNoWriMo – Tag 15

97 Wörter

Momentan ist es wirklich ein auf und ab. Heute bin ich wieder kaum zum Schreiben gekommen. Den ganzen Nachmittag über war mir einfach nur schlecht und ich bin echt froh, wenn ich nachher ins Bett gehen kann. Bin heute Abend auch ständig am Niesen. Da scheint was im Gange zu sein.
Ich werde mal versuchen nächste Woche mehr in die Tasten zu hauen und wieder ein wenig aufzuholen.
Aber immerhin, wir haben jetzt Halbzeit. Der Monat neigt sich langsam dem Ende entgegen und die 25.000 Wörter habe ich auch geschafft. =)

Freitag, 14. November 2014

NaNoWriMo – Tag 14

303 Wörter

Yes! Auch wenn es nicht viel ist. Ich bin heute leider ständig abgelenkt gewesen, musste mich auch um einiges im Haushalt und die Tiere kümmern, da meine Mutter zurzeit in Hamburg ist und wahrscheinlich auch nächste Woche dort bleibt. Ich weiß also nicht wie viel ich die nächte Zeit noch schaffen werde.
Meinen Puffer der nächsten Tage habe ich nun auch beinahe ausgereizt. Da muss ich noch ein paar Minuten tagsüber Zeit finden um wieder ein wenig aufzuholen, sonst lande ich doch bald in den roten Zahlen. XD lol

Donnerstag, 13. November 2014

NaNoWriMo – Tag 13

0 Wörter

Tja, das war heute wohl nichts. Erst der Besuch von Onkel und Tante, dann hatte ich so eine Müdigkeitsphase die wie aus dem Nichts kam und wollte stattdessen ab 17 Uhr loslegen und dann kam auch noch ein Anruf, dass meine Oma heute noch ins Krankenhaus musste. Chaos pur!
Danach waren Ma und ich nur noch zugange alles abzuklären, damit wir hier ein paar Tage ohne sie auskommen, wenn sie dann ab Morgen in Hamburg ist.
An schreiben war also absolut nicht mehr zu denken.
Mal sehen wie es morgen aussieht.
Jetzt habe ich erst mal Bauchschmerzen (Stress ist Gift für mich...), weil wieder so viel an mir hängen bleibt und wir auch nicht wissen wie es überhaupt mit meiner Oma weitergeht.

Mittwoch, 12. November 2014

NaNoWriMo – Tag 12

2.246 Wörter

Heute schreibe ich im Wechsel. Als erstes ein wenig an Dragon Hunter Kapitel 2 und am späten Nachmittag bis zum Abend ging es dann mit Priesterin der Schatten weiter, also von 17-20 Uhr mit mehreren Pausen zwischendurch. Kapitel 2 konnte ich heute beginnen und bin auch wieder ganz gut in die Handlung reingekommen.
Jetzt geht’s wieder zur anderen Story: Wildschweinjagd ist angesagt. Wird 'ne lustige Sache meine Figuren durch den Wald zu jagen. XD lol
Das Schöne ist auch, dass ich bei DH eben keine Deadline habe und nicht auf den Wordcount achten muss. Ich kann schreiben wann ich will. Ich denke, dass ich dadurch auch weniger Druck habe. So kann ich einfach entspannter an die Geschichte rangehen als an PriScha (mein neues Kürzel ;D).
Eigentlich hatte ich ja vor DH auf Animexx hochzuladen, aber da werden meine Fantasygeschichten eher weniger gelesen und finden kaum Beachtung im Gegensatz zu meinen Alltagsstories und bei Bookrix möchte ich ungern hochladen, wenn ich das Buch noch nicht abgeschlossen habe. Also bleibt die Geschichte wohl Top Secret bis es damit in den Verkauf geht. Nächstes Jahr irgendwann hoffe ich mal. XD hahaha~

Dienstag, 11. November 2014

NaNoWriMo – Tag 11

0 Wörter

Ja, ich habe mich nicht verschrieben. XD
Ich konnte gestern Abend einfach nicht widerstehen. Ihr kennt das ja. Da hat man ein neues Projekt und lauter Ideen und dann will man die unbedingt aufschreiben und so kam es, dass ich gestern Abend noch den Prolog von Dragon Hunter geschrieben habe (885 Wörter) ihn heute beendet habe (1261 Wörter) und dann direkt mit Kapitel 1 begann, das beinahe fertig ist (4022 Wörter). Insgesamt also 6168 Wörter.
Ich glaube ich habe diesen Ausgleich mal gebraucht. Die letzte Woche verlief ja leider doch sehr frustrierend für mich und ich musste mal wieder etwas schreiben um nicht gänzlich den Spaß am NaNo zu verlieren. Ich brauchte irgendetwas das mich wieder hochpusht und mir neue Energie zum Schreiben gibt. Und es hat verdammt gut getan!
Ich bin ohnehin kein Mensch der permanent nur an einem einzigen Projekt schreiben kann, ich schreib oft parallel an mehreren Geschichten. Das brauche ich einfach. =)
Ich habe beschlossen den Wordcount von heute nicht mitzuzählen, da ich ja offiziell Priesterin der Schatten als Projekt für den NaNo angegeben habe und ich möchte nur mitzählen was ich zu dieser Geschichte geschrieben habe.

Montag, 10. November 2014

NaNoWriMo – Tag 10

879 Wörter

Mehr habe ich heute einfach nicht geschafft. Meine Konzentration war gleich Null. Ich bin wirklich ständig abgelenkt gewesen. Internet, mein älterer Bruder der öfter mal ins Zimmer geschneit kam, dann habe ich angefangen eine Kurzgeschichte zu schreiben, habe nebenbei auch noch gelesen, der Fernseher lief im Hintergrund, war von den Katzen abgelenkt und joa...
Da kam letztendlich nicht viel zustande.
Zumindest habe ich schon mal den letzten Part von Kapitel 1 angefangen, eine kleine Szene aus der Sicht des Hohepriesters Nastros.
Morgen geht es also an Kapitel 2. Wirklich viel geplant habe ich dafür nicht. Ich habe lediglich einige Anhaltspunkte an die ich mich halten muss und so begleite ich mein kleines Grüppchen ebenso unwissend durchs Land und mal sehen was wir dann so erleben werden. Wird spannend! ;D

Sonntag, 9. November 2014

NaNoWriMo – Tag 9 + Fazit zu Woche 1

1.947 Wörter

Ihr seht, es hat heute leider nicht mit den 5.000 Wörtern geklappt. Lag vor allem daran, dass es mir nicht so gut ging und ich entsprechend auch nicht wirklich in Stimmung zum Schreiben war, aber ich habe mir Mühe gegeben und wenigstens das Tagesziel erreicht. =u=
Momentan geht’s mir einigermaßen. Seit gestern Abend habe ich mit leichten Kopfschmerzen, Magenschmerzen und Übelkeit zu kämpfen, bin schon den ganzen Tag nur am Tee trinken und ich hoffe, es legt sich die nächsten Tage wieder. Ich will nicht krank sein! >o<
Ausschlafen war heute auch nicht drin meine Katzen haben mich aus dem Bett geworfen und wenn die erst mal wach sind und mit meinen Füßen spielen und dabei ihre Krallen in die Decke hacken, bleiben nur Selbstmörder im Bett. XD hahaha~
Wie erwähnt, viel geschafft habe ich nicht. Dafür kann ich wohl morgen das erste Kapitel abschließen. Ich habe jetzt 80 oder 90 Normseiten erreicht. Bin gerade zu faul um nachzusehen. ;D
Und somit liege ich gut im Rennen, immerhin habe ich für jede Woche ein Kapitel vorgesehen. Das sollte doch zu schaffen sein. =)
Was ist in Kapitel 1 passiert?
Meine Protagonistin Maleiya musste einige Abenteuer und erste Kämpfe bestehen, es gibt also reichlich Action (so wie ich es mag) und ist auf ihren ersten Gefährten den Söldner Ashram getroffen, der sie fortan begleiten wird. In Kapitel 2 taucht dann auch endlich Sameera auf und es geht Richtung Zauberakademie. Mein Dreamteam wird sich wahrscheinlich die Köpfe einhauen, aber es bleibt zumindest unterhaltsam und dann kann ich auch endlich mal ein wenig über Ashram und Sameera schreiben, dann wird es auch unterhaltsamer. =u=

Fazit

Die Woche war bis auf Tag 1 sehr frustrierend. Das Schreiben ging nur im Schneckentempo voran und mir gefiel meine Umsetzung nicht. Sehr schade, da ich vorher Feuer und Flamme für meine Geschichte war und beim Schreiben war dann leider doch sehr schnell die Luft raus.
Was den Wordcount anbelangt kann ich dank dem zusätzlichen Wochenende nicht klagen. Es sieht soweit sehr gut aus und wenn ich so weiter mache schaffe ich die 50.000 diesen Monat auf jeden Fall!
Außerdem habe ich auf Twitter ganz viele NaNoisten kennen gelernt und sich gegenseitig ein wenig in den Arsch zu treten und sich zu motivieren hat auch enorm geholfen. >3</)))))

Dragon Hunter – mein Schreibprojekt für Dezember



Nein, es hat nichts mit der Zeichentrickserie zu tun, außer das in beiden Drachen gejagt werden und die Titel sich ähneln ist aber vorerst nur ein Arbeitstitel. Es kann also gut sein, dass der sich noch ändert.
Inspiriert hat mich dazu der Film Age of the Dragons, nur dass ich den ziemlich lahm fand und nach einer halben Stunde eher im Internet vertieft war als auf die Mattscheibe zu gucken. XD
Dragon Hunter wird mein Dezemberprojekt sein und wieder GayRomance. Alina und ich haben gestern auf Twitter festgestellt, dass das einfach unser Metier ist und warum auf anderen Gebieten verrenken, wenn man auch das Schreiben kann was man eben am besten kann? :D
Gut, Priesterin der Schatten ist jetzt eine Ausnahme, aber ich denke nicht, dass ich damit zurzeit so schlecht vorankomme, weil es kein GayRomance ist. Mich stört in erster Linie einfach die Umsetzung und ich denke, wenn der Text stimmt und alles auf einen Nenner kommt, dann mag ich die Story wieder mehr und kann mich auch dafür begeistern. =u=
Zurück zu Dragon Hunter. Vorerst ist nur ein Band geplant, den ich im Dezember schreiben möchte. Protagonist ist Ferrol, der auf einer Insel lebt (Ich habs echt mit Inseln – gruselig! XD) und zu Drachenjägern gehört. Alle fünf Jahre veranstalten drei Drachenjäger-Stämme einen Wettbewerb. Dieses Jahr darf auch Ferrol mitmachen, doch seine Chancen schwinden flugs.
Das Problem ist: er ist eben nicht nicht der einzige Teilnehmer und sein ewiger Widersacher und Rivale Kenath steht ihm mal wieder gewaltig im Weg und provoziert Ferrol wo er nur kann und das wo dieser sich durchaus zu Kenath hingezogen fühlt und jedes Mal aufs Neue von dessen fiesen Handlungen und Worten verletzt wird. Obendrauf kommt auch noch hinzu, dass Ferrol Saraley heiraten soll, die aber nur Augen für den Angeber Dolas hat und was beiden so einige Schwierigkeiten mit ihrem Clan bringt.
So, das wird natürlich noch ausgebaut. Das muss ich mir erst mal alles durch den Kopf gehen lassen und alles mal runterschreiben was mir sonst noch dazu einfällt. =)

Samstag, 8. November 2014

NaNoWriMo – Tag 8

2.114 Wörter

Wie es aussieht könnte ich ja morgen mal versuchen 5.000 Wörter zu erreichen. Vormittags wollte ich noch ein wenig am Wichtelbild zeichnen, aber den Rest des Tages ist ja nichts geplant außer mein Meerigehege zu säubern und die Katzen bei Laune zu halten. ;D
Einen Versuch ist es wert. °3°
Richtig in die Gänge bin ich heute nicht gekommen. Erst heute Abend bin ich ein wenig in Schreibstimmung gewesen, aber meine Protagonistin ist auch endlich in der Arena gelandet und Actionszenen zu schreiben macht schließlich auch Spaß. Ich finde solche Szenen schreiben sich praktisch wie von selbst. =)
Meine Schreibarbeit verlief heute wie folgt: Super 8 gucken und in jeder Werbepause schreiben. Es hilft. Man kommt tatsächlich voran, wenn auch recht langsam. Aber so kann man auch zum Schreiben kommen und ein wenig schaffen. ;D lol
Die Schreibnacht habe ich sausen lassen. Ich bin schon bei der Anmeldung im Forum gescheitert, der Bestätigen-Button hat bei mir irgendwie nicht funktioniert und nach drei Anläufen habe ich es aufgegeben. Im NaNo-Forum kann man sich zwar auch austauschen, aber ich lasse das für heute. Mir ist auch seit einigen Stunden etwas flau und ich denke Schlaf ist da einfach besser, als wenn ich mich jetzt noch wach halte.
Ach ja, da ich heute Nachmittag Age of the Dragons geguckt habe kam mir noch eine neue Idee für ein Schreibprojekt, von dem ihr aber erst morgen in einem neuen Post erfahrt. =)

Freitag, 7. November 2014

NaNoWriMo – Tag 7

2.589 Wörter

Ich glaube der November ist nicht so mein Monat. Bis auf den ersten Tag hatte ich bisher nicht sehr viel Freude am Schreiben. Okay, heute ging es ein wenig. Gab aber auch eine amüsante Szene beim Aufeinandertreffen von Maleiya und Ashram. =)
Sehr viel habe ich nicht geschafft, obwohl ich heute mehr schreiben wollte. Na ja, dann morgen. Da ist immerhin bis 3 Uhr, glaube ich, die Schreibnacht. Mal sehen wie viel ich dann zusammenbekomme und ob ich das überhaupt durchhalte.
Wenn ich in 500er Schritten schreibe kommt auch eine ganze Menge zusammen, habe ich mittlerweile festgestellt. XD lol
Und ich wundere mich die ganze Zeit warum ich schon so viel geschrieben habe, aber klar, ich habe ja auch am 1. und 2. bereits geschrieben. Ist also zu dieser Woche noch ein Wochenende dazu. Ich war nur ein wenig verwirrt, weil ich beim Camp im Juli nicht so viel in einer Woche geschafft habe.
Uuuuuund die rote Tante ist wieder zu Besuch. Kein Wunder, dass ich zurzeit so launisch bin und meine Stimmung aufm Tiefpunkt ist. Die Woche davor fühle ich mich ja meist auch schon wie so ein halber Zombie. u_u
Vielleicht sieht es ja nächste Woche wieder ganz anders aus? Ich hoffe es zumindest. Wäre schön, wenn es mit dem Schreiben besser läuft. °3°

Donnerstag, 6. November 2014

NaNoWriMo – Tag 6

2.635 Wörter

Langsam geht’s aufwärts. Auch wenn mir die Szene, die ich heute geschrieben habe nicht sonderlich gefällt. Nach dem NaNo schreibe ich die noch mal um. Okay, das kann ich wohl zu so ziemlich jeder Szene meiner Geschichte schreiben. Ich bin aber doch sehr erstaunt. Das ist das erste Mal, dass ich so ein Problem mit einer Geschichte habe. Normalerweise geht mir das Schreiben leichter von der Hand und ich habe auch viel mehr Spaß an meinen Stories. O.ô
Ich bin mal gespannt ob mir das Gesamtwerk dann am Ende noch gefällt oder gar nicht mehr. XD
Jetzt kommen noch ungefähr drei oder vier Unterkapitel und damit wäre Kapitel 1 abgeschlossen. Ich freue mich schon auf das Aufeinandertreffen zwischen Maleiya und Ashram. Na ja, immerhin freue ich mich noch auf einige Szenen. Ist wohl doch nicht alle Hoffnung verloren. ;D
Außerdem habe ich heute die 15.000 geknackt. Ist ja auch ein kleiner Erfolg. =)

Mittwoch, 5. November 2014

NaNoWriMo – Tag 5

3.066 Wörter

Scheint wieder bergauf zu gehen. Bin zwar immer noch unzufrieden mit meinem Text, aber ich habe heute so einiges geschafft. Morgen werden die 15.000 geknackt und Kapitel 1 nähert sich auch langsam seinem Höhepunkt. Mir graut es schon davor all die Unterkapitel zu überarbeiten. Es gibt wirklich ziemlich viel zu tun.
In kleinen Zeitabschnitten zu schreiben hat aber gut geholfen und mit dem Wordcount für heute bin ich sehr zufrieden.

Dienstag, 4. November 2014

NaNoWriMo – Tag 4: Es geht weiterhin bergab...

10.012 Wörter

Und zwar mit meiner Motivation. Ich glaube, ich habe den Novemberblues.
Für die Idee der Geschichte konnte ich mich richtig begeistern, war auch mit dem Verlauf zufrieden und dann fange ich an zu schreiben und es geht nur noch steil bergab. Ich denke, es liegt an der Umsetzung. Das ist wirklich zum Haare raufen. Mit jedem geschriebenen Wort gefällt mir die Handlung immer weniger. ~.~ˮ
Immerhin habe ich heute in einigen Etappen doch noch ein wenig zustande gebracht. 186 Wörter in fünf Minuten, dann nach kurzer Pause habe ich noch mal eine halbe Stunde geschrieben und 941 Wörter geschafft.
Danach habe ich mich erst mal gehörig mit meinem jüngeren Bruder verquatscht. Wir sind wirklich beinahe eine Stunde seine Regale durchgegangen, welche Spiele ich noch zocken muss. Nein, ich fühle mich absolut nicht unter Druck gesetzt. Ich doch nicht. ;D haha~
Dann ist erst mal eine zeitlang nichts passiert. Ich habe ein wenig in meinem Final Fantasy XI Roman Das Lied des Sturms gelesen und zum Abend hin habe ich noch mal 1.738 Wörter rausgehauen, 22 inkl. weil ich die 10.000 erreichen wollte.
Momentan habe ich trotzdem nur den Wunsch den Text in die Tonne zu hauen und alles noch mal komplett neu zu schreiben. Ich befürchte nur, dass es dadurch auch nicht unbedingt viel besser wird. Shit happens~

Montag, 3. November 2014

NaNoWriMo – Tag 3

1.929 Wörter

Also heute hat mir doch arg der Schwung gefehlt. Das lag vor allem an meiner Geschichte. Irgendwie hatte ich heute Probleme mit ihr warm zu werden. Schon mit den Texten der letzten Tage war ich nicht richtig zufrieden (hab mir dann aber gedacht: okay, schreib erst mal alles runter und dann sehen wir weiter...).
Na ja, es ist jetzt erst Tag 3/30 da kann ja noch so einiges kommen. Am 8. mache ich noch bei der Schreibnacht mit und kann da hoffentlich auch noch eine ganze Menge rausholen. Zurzeit kann ich was meinen Wordcount angeht auch nicht klagen ist noch alles im grünen Bereich. =)
Es ist nur die Handlung, irgendetwas daran stört mich und ich weiß nicht einmal so richtig woran es liegen könnte. O.ô
Vielleicht liegt es auch nur daran, dass heute Montag ist... XD lol

Sonntag, 2. November 2014

NaNoWriMo – Tag 2

3.509 Wörter

So richtig in Schwung bin ich heute noch nicht gekommen. Ich habe zwar von Kapitel 1 zwei Unterkapitel geschafft, aber vor allem beim Ersten hatte ich Schwierigkeiten ein passendes Ende zu finden.
Auch meine Liste mit Dingen, die ich nach dem NaNo überarbeiten muss wächst von Tag zu Tag. Da steht mir noch eine Menge Arbeit bevor.
Das Schreiben an sich hat aber Spaß gemacht war jedoch auch sehr ablenkend dank der vielen NaNoisten in meiner Twitter Timeline und dem Forum. Man ist ja doch sehr neugierig und guckt dann immer mal wieder was die Leidensgenossen so in der Zwischenzeit geschafft haben. XD
Für mich steht morgen noch ein klein wenig Recherche neben dem Schreiben an sowie weitere Planung an meiner Fantasywelt und auch die passende Musik hat mal wieder nicht gefehlt. Von Dark Music zu keltischer Instrumentalmusik. Das hat atmosphärisch einfach super gepasst.
Das sommerliche Wochenende wäre damit schon mal überstanden. ;D

Samstag, 1. November 2014

NaNoWriMo – Tag 1 mit Textauszug des Prologs

2.836 Wörter

Puah~ der erste Schreibtag ist überstanden. Und nein, ich war wirklich nicht aufgeregt. Bezüglich Halloween allerdings schon, im negativen Sinne. Irgendwelche hobbylosen Teenies mussten mir auch dieses Jahr wieder Eier an die Fenster knallen (Meine armen Katzen haben sich so erschrocken!) und wissen wohl nicht, dass man mit Nahrungsmitteln nicht spielt. So begann der Tag für mich und meiner Mutter erst mal mit Fenster putzen in zwei Zimmern. Kein toller Einstieg in den 1. November stinkende Eier abzuwischen. ~.~ˮ
Das Schreiben lief ganz gut und konnte meine Wut etwas dämpfen (ja, ich bin sehr nachtragend XD lol). 
Ich habe mich heute drei Stunden dem Prolog von Priesterin der Schatten gewidmet und es hat echt Spaß gemacht!
Nebenbei habe ich einen Mix aus Dark Music gehört und das herrliche ist ja, wenn man beim Schreiben auch noch alles wie einen Film im Kopf abspielt. Kopfkino ist wirklich klasse! =)
Mit dem Prolog bin ich soweit ganz zufrieden und surprise, surprise ihr dürft ihn schon lesen (die Rohfassung natürlich, ich habe jetzt nur einmal drüber gelesen): Klick mich, ich steh' drauf! =D (zum Lesen runterscrollen)!
Ich wünsche euch allen noch einen schönen Abend~

Neue Rubrik im Blog – Buchreihen/Mehrteiler

Es gibt eine neue Spalte im Blog. Am Freitag habe ich in Schwerstarbeit (warum eigentlich? XD lol) mal all meine Buchreihen, die ich sammele aufgelistet und bin schockiert zu dem Fazit gelangt: Nächstes Jahr muss ich dringend einige meiner Buchserien vervollständigen!!!
Ich wusste ehrlich gesagt gar nicht wie viele ich habe, teilweise noch ungelesen, teilweise nur den ersten Band oder irgendein Buch mittendrin und da gibt es doch noch reichlich Überholungsbedarf wie ich finde. =)

Freitag, 31. Oktober 2014

Der Countdown läuft! - NaNoWriMo 2014


Morgen ist es endlich soweit! Ich sitze schon tagelang hibbelnd vor meinem Netbook und darf immer noch nicht in die Tasten hauen, dabei platzt mein Kopf bald vor lauter Ideen. =)
Also motiviert bin ich schon mal. Der Prolog und das Kapitel mit zehn Unterkapiteln ist mehr oder weniger durchgeplant und ich hoffe, dass ich mit dem täglichen Wordcount hinkomme und die erste Woche gut überstehe.
Jedenfalls bin ich sehr gespannt ob ich alle meine Ideen so umsetzen kann wie ich sie mir vorstelle, musste allerdings feststellen, dass ich wohl wieder einmal höchstwahrscheinlich nicht das komplette Buch im November fertig geschrieben bekomme. Die 50.000 Wörter kann ich vielleicht erreichen, aber den Rest werde ich wohl auch im Dezember weiterschreiben müssen. Band 1: Die Prophezeiung ist halt doch recht lang. Upsi~ O.ô
Wie gut, dass ab Morgen Wochenende ist, was heißt, dass ich ordentlich in die Tasten hauen kann und in der ersten Novemberwoche möchte ich ohnehin so viel wie möglich raushauen. Zum Ende des Monats wird es nämlich schwierig am Ball zu bleiben wie ich bereits im Camp NaNoWriMo im Juli am eigenen Leib erfahren musste. XD
Entgegen meinem üblichen Standard werde ich das Buch natürlich nicht in der Ich-Perspektive schreiben. Mir selbst gefallen Fantasybücher erzählt aus der dritten Person einfach besser und dann kann ich auch aus der Sicht der anderen Figuren schreiben. Muahahahaha~
Ich erwähne es gleich im voraus eine Romanze wird es nicht wirklich in dieser Geschichte geben, wer also nach Dreiecksbeziehungen und all diesem klischeehaften Teeniezeug sucht, wird sich wohl anderweitig umsehen müssen. XP
Inspiriert wurde ich übrigens durch die Fable-Trilogie, die ich Anfang des Jahres gezockt habe. Ich war so begeistert, dass ich auch so eine Art Abenteuergeschichte schreiben wollte, nur wird Priesterin der Schatten deutlich düstere Töne anschlagen, vor allem in den letzten Büchern.
Was noch?
Ach ja, zurzeit versuche ich eine Karte zu zeichnen. Sieht nicht so super aus und für die spätere Verkaufsversion werde ich mir natürlich jemanden suchen, der so etwas besser drauf hat als ich, aber fürs Erste muss das reichen. Nach dem NaNo werde ich auch noch zusätzlich an einem Glossar arbeiten, sofern sich das dann überhaupt lohnt.
Joa, so richtig aufgeregt bin ich nicht. Ist ja auch mein zweiter NaNo. Ich weiß also was auf mich zukommt und was zu erledigen ist.
Wie erwähnt habe ich nicht allzu viel geplant, einiges werde ich noch neben dem Schreiben ausbauen und erweitern. Ich werde wahrscheinlich wieder tausende von Notizen machen bis ich selbst nicht mehr durchblicke und hoffe einfach mal, dass daraus eine Runde Sache wird. =)
Da es die Rohfassung ist sehe ich das sowieso nicht so eng, hinterher wird ja eh noch mal der komplette Text überarbeitet und auf den Kopf gestellt. Ich will beim NaNo meine Ideen umsetzen, viel schreiben, die 50.000 Wörter erreichen, Spaß haben und mit den anderen Teilnehmern vor Verzweiflung heulen, wenns mal nicht so läuft wie ich es gerne hätte. XD
Also auf in den Kampf gegen die Wörter! =D

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Ich bin dabei! - NaNoWriMo im November 2014

Ja, nach einigem zaudern habe ich mich entschieden im November doch noch mitzumachen. Hier ein kurzer Post aus dem Forum um mein Projekt ein wenig vorzustellen:

(Wie immer werde ich fleißig darüber twittern, wer mir folgen möchte, ich beiße nicht. XD
Natürlich wird es auch wieder abends tägl. einen Blogpost über meine aktuellen Fortschritte geben. Diesmal wird es nebenbei auch einige News zu dem Buch an dem ich schreibe geben, unter anderem Leseproben der Rohfassung, ich versuche mich an einer Landkarte und einige Charactersheets der Figuren)

Sonntag, 28. September 2014

Abflug oder Tod! von Jürgen Ehlers (Rezension)



Infos zum Buch:

Verlag: ---
Autor: Jürgen Ehlers
Seiten: ca. 245 Seiten (E-Book)
Preis: 0,99 € (E-Book)

Link zu Amazon
Homepage des Autors










Beschreibung:

Mark Asmussen ist Journalist, reist nach Paraguay und wird plötzlich tiefer in eine merkwürdige Geschichte um ein mysteriöses Grab von Hitler, Waffengeschäfte und merkwürdige Fotos hineingezogen als ihm lieb ist, als er beginnt unangenehme Fragen zu stellen. Er lernt die junge Indianerin Takuá kennen, die sich als Sofia ausgibt und ihm auf seiner Reise helfen soll und ehe die beiden es sich versehen geraten sie in ein aufregendes Abenteuer, bei dem ihrer beider Leben auf dem Spiel steht. Schon bald stellt sich die Frage, wem Asmussen noch vertrauen kann und warum ihn plötzlich einige Leute so schnell wie möglich aus Paraguay rausschicken wollen.

Meine Meinung:

Die Geschichte ist nicht allzu lang und schnelle Leser werden wohl nicht sehr lange dafür brauchen. Die Handlung ist sehr spannend und der Autor hat sich einige durchaus knifflige Rätsel einfallen lassen. Am Anfang gibt es genug offene Fragen, die im Verlauf der Handlung beantwortet werden. Dabei legt sich Mark nicht nur mit der Regierung an, sondern auch einigen zwielichtigen Männern. Mark selbst war mir recht sympathisch. Er ist Journalist und stellt natürlich Fragen, die ihn in diesem Fall mehrmals in die Falle locken. Seine Recherchen fand ich unterhaltsam und spannend. Es wurde zu keiner Sekunde langweilig und der Autor hat die Story linear erzählt ohne abzuschweifen. Es gibt einige überraschende Wendungen und auch der Schluss ist meiner Meinung nach überraschend und gelungen.
Allerdings muss ich doch einen Stern abziehen. Die Liebesbeziehung zwischen Mark und Sofia hat mich ein wenig irritiert. Sie kam so schnell zustande, dass ich das Gefühl hatte, als hätten ein paar Kapitel gefehlt, ich habe sogar noch mal zurückgeblättert, ob ich was übersehen habe. Das hat mich ehrlich gesagt doch ein klein wenig überrumpelt, auch weil Sofia so plötzlich starke Gefühle für Mark hatte, den sie doch im Grunde genommen gar nicht kannte und nicht einmal wusste, ob sie ihm, einem Mann aus einem fremden Land, vertrauen kann. Mir kam das alles ein wenig zu schnell und hat mich leicht aus den Socken gehauen. Auch das Arrangement am Ende zwischen den beiden wirkte etwas skurril auf mich, aber okay, darüber konnte ich noch schmunzeln.
Ansonsten finde ich die Geschichte aber sehr gut und habe mich bestens unterhalten gefühlt beim Lesen. An einigen Stellen mochte ich gar nicht aufhören und würde gerne mehr Abenteuer von Mark Asmussen verschlingen.

Fazit:

Ein spannendes Abenteuer im fernen Paraguay mit tollen Figuren, bei denen man nie sicher sein kann, wem man vertrauen kann und wem nicht. Das Buch hat mich prima unterhalten und wird zu keiner Sekunde langweilig. Reinlesen lohnt sich! 

Bewertung:


Zum Autor:

Jürgen Ehlers wurde 1948 in Hamburg-Hohenfelde geboren. Im Jahre 1992 veröffentlichte er die erste Kriminalerzählung. Seither sind über 100 seiner Kriminalstories in Anthologien und Zeitschriften erschienen. Seine Story "Weltspartag in Hamminkeln" wurde mit dem Friedrich Glauser-Preis als bester deutschsprachiger Kurzkrimi ausgezeichnet. In letzter Zeit hat sich Jürgen Ehlers auf historische Kriminalromane spezialisiert. Sein neuestes Werk "Nur ein gewöhnlicher Mord" (2014) spielt in Deutschland und Polen 1939.
Jürgen Ehlers befasst sich darüber hinaus mit Fragen der Eiszeit- und Küstenforschung. Er hat zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze und mehrere Fachbücher zu diesen Themen geschrieben.
Jürgen Ehlers ist Mitglied im "Syndikat" und in der "Crime Writers' Association". Er lebt mit seiner Familie in einem kleinen Dorf unweit von Hamburg.

Samstag, 27. September 2014

Lassiter - Folge 2075: Lassiter und die Arapaho-Amazone von Jack Slade (Rezension)


Infos zum Buch:

Band 2075
Verlag: Bastei Luebbe
Autor: Jack Slade (Pseudonym)
Seiten: 88 Seiten (E-Book)
Preis: 1,49 € (E-Book)
Preis: 1,70 € (Heft)

Link zu Amazon
Heftvorschau der nächsten Ausgaben

Info: erscheint jeden Dienstag




Beschreibung:

Lassiter wird vom BIA, dem Burea of Indian Affairs zu einem neuen Auftrag geschickt, der ihn zum Fort Washakie führt wo er auf einen alten Bekannten trifft. Dort soll er klären was es mit den mysteriösen Morden an einem Cowboy und einem Revolvermann der Wind River Range-Ranch auf sich hat. Die Arbeiter der Ranch, eingeschlossen der Besitzerin Sheeree schieben es auf die Arapaho-Indianer, während diese sowie die Shoshonen glauben es handele sich um des Geist des Toten Lightning Arrows, dessen Leichnam sich in der Nähe der Mordopfer befunden hat. Seine Schwester White Feather begibt sich täglich zu der Grabstätte ihres Bruders und gerät in Lassiters Visier, doch es stellt sich heraus, dass die Sache auch mit dem Tod von Big Jim, Sheerees Ehemann zu tun hat.

Meine Meinung:

Dies ist mein erster Lassiter Band und hat mir ausgesprochen gut gefallen. Mal abgesehen davon, dass ich bisher keinen der über 2200 Bände gelesen habe, kommt man doch erstaunlich gut in die Geschichte hinein, welche in sich abgeschlossen ist. Der Schreibstil des Autors ist klasse, ließt sich flüssig und auch die Erzählstruktur gefällt mir, denn der Autor beschreibt die Szenen oft aus mehreren Blickwinkeln, so dass sich ein interessantes Gesamtbild ergibt. Die Geschichte wird aus der Sicht von Lassiter und der Arapaho White Feather aus der dritten Person erzählt, was die Geschichte sehr unterhaltsam macht und beide Figuren fand ich sehr sympathisch. Lassiter ist ein guter Ermittler, der vor nichts zurückschreckt und den Dingen genau auf den Grund geht. In diesem Fall hat er mit Molly, der Tochter des Colonels von Fort Washakie angebandelt. Molly wirkt sehr blass und hat meist eher Auftritte, um als wolllüstiges Betthäschen von Lassiter zu sorgen. Mir kam sie eher kindisch vor und dass sie ständig nur mit Lassiter ins Bett wollte war schon ein wenig nervig, mal abgesehen davon, dass sie nun mal nicht wirklich viel zur Handlung beiträgt. White Feather fand ich klasse. Sie hat mir neben Lassiter am besten gefallen und ihr Charakter wurde sehr gut rübergebracht. An sich erfährt man im allgemeinen nicht allzu viel über die Figuren und ihre Vergangenheit, aber das stört gar nicht, weil alles auf die Handlung der Geschichte abzielt und der Autor sich bei dieser Novelle nun mal auf das Wesentliche konzentriert. Trotzdem wird doch einiges detailliert erklärt, so dass man einen passenden Blickwinkel auf die Figuren bekommt und eben gut in die Geschichte hineinfindet.
Die Handlung spielt größtenteils am Fort, der Ranch und natürlich an der Grabstätte von Lightning Arrow. Sie wird straff erzählt und wird nicht langweilig oder schweift gar ab. Auch die Anzahl der Figuren bleibt Überschaubar. Wer genug Zeit hat, schafft das Buch locker an einem Tag. Ich werde auf jeden Fall mehr Bände über Lassiter lesen. Mir gefällt die Heftromanreihe ausgesprochen gut und da ich Western ohnehin sehr gerne mag ist die Serie genau das Richtige für mich.

Fazit:

Wer Western und Heftromanreihen mag ist hier genau an der richtigen Stelle. Man findet schnell in die Handlung hinein ohne die zig Vorgängerbände gelesen haben zu müssen und schnelle Leser können sich an einem Tag gut unterhalten lassen. Auch für Krimiliebhaber könnte dieser Band interessant sein, denn Lassiter muss hier zwei Morde aufklären, auch wenn es ohne die fortschrittlichen Mittel von heute funktionieren muss. Lassiter-Liebhaber werden wahrscheinlich ohnehin nicht um diesen Band herumkommen. 

Bewertung:


Zum Autor:

Die ersten Titel wurden von Willis Todhunter Ballard unter dem Pseudoym Jack Slade geschrieben, die meisten Ausgaben wurden allerdings von einer Vielzahl anonym bleibender deutscher Autoren verfasst. Ein Teil der Konzeption der Figur Lassiter sowie ca. 500 Hefte sind Günther Bajog zu verdanken.

Die Herrschaft der Dämonenfürsten von Monika Grasl (Rezension)

 Infos zum Buch:
 
Band 1
Verlag: fantastic shades Verlag
Autorin: Monika Grasl
Seiten: 292 (Broschiert)
Seiten: ca. 255 (E-Book)
Preis: 13,95 € (Print)
Preis: 5,99 € (E-Book)

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Homepage der Autorin
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Info:
Die Engel des Todes 'Vorgeschichte zu Die Herrschaft der Dämonenfürsten' erscheint am 15. Oktober.



Beschreibung:

Die Welt der Menschen wird von den Großfürsten der Dämonen regiert, nur wenige konnten sich im Untergrund vor ihrer grauenvollen Herrschaft retten und finden auch dort keine Ruhe. Der Mann Salomo will sich selbst als Nachfahre König Salomons zum König krönen und die Menschen aus dem Untergrund zum Widerstand aufrufen. Dabei gerät nach und nach alles außer Kontrolle, bis ein Krieg unvermeidbar zu sein scheint.

Meine Meinung:

Ein Widerstand mag ja im ersten Moment plausibel klingen, aber die Autorin hat es geschickt eingefädelt, dass man als Leser in einen Konflikt gerät, denn normalerweise sollte man ja für die Menschen sein, doch in diesem Fall ist die Lage etwas anders. Erzählt wird aus Perspektiven diverser Figuren aus den Reihen der Menschen und der Dämonen was die ganze Sache noch unterhaltsamer macht. Die Welt der Großfürsten wirkt schlimm, aber da man alles eher am Rande mitbekommt, fällt das beim Lesen nicht weiter ins Gewicht. Man ist nur zu Teilen schockiert was dort wirklich passiert. Ganz im Gegenteil zum Untergrund. Hier ist es ein starker Kontrast, denn die Menschen sind selbst dort nicht wirklich frei und müssen täglich ihr Leben riskieren was man hautnah miterlebt.
Salomo, eine der wichtigsten Figuren, wirkte am Anfang also die ersten Seiten sympathisch auf mich, was sich kurz darauf auf einen Schlag geändert hat. Die Autorin hat aus ihm einen Mann erschaffen, der weder zum König taugt noch nett gegenüber seinen Mitmenschen ist und sein Handeln lässt ebenfalls zu wünschen übrig. Von einer Führungsperson erwartet man etwas anderes. Im Gegensatz zu Salomo ist der Dämonenfürst Bael schon umgänglicher, auch wenn seine Erscheinung ein wenig skurril anmutet, wirkt er nicht wirklich furchteinflößend. Es gibt noch viel mehr Charaktere, darunter auch eine Liebesgeschichte zwischen einer Menschensklavin und einem Dämonenprinzen. Leider muss man sich dann doch recht schnell von einigen interessanten Figuren verabschieden.
Außer einigen Schlägereien und Morden geschieht am Anfang der Geschichte doch recht wenig, natürlich gibt es innerhalb des Widerstands einige Aufstände was die Stimmung noch bedrückender macht, mal abgesehen davon, dass man selbst außerhalb des Untergrunds aus bestimmten Gründen nicht lange überlebt.
Das Ende hat mir mit der großen Schlacht sehr gut gefallen und war spannend. Es gibt ein überraschendes Ende und auch so im Allgemeinen konnte mich die Geschichte super unterhalten. Es ist mal etwas anderes, knallhart und erbarmungslos. Der Autorin ist es gelungen eine interessante Idee prima umzusetzen. Für ein Debüt lohnt es sich allemal in das Buch hineinzulesen. Die Geschichte ist nicht sehr lang, so dass man sie innerhalb weniger Tage durchlesen kann und dank dem angenehmen Schreibstil der Autorin verfliegt die Zeit beim Lesen wie im Flug.

Fazit:

Wer Fantasy mag und gerne mal etwas anderes als den üblichen Einheitsbrei lesen möchte, sollte sich auf jeden Fall zu dieser Geschichte verführen lassen. Der Konflikt zwischen den Menschen und Dämonen lässt den Leser jedes Mal zweifeln, wer hier eigentlich die Guten und die Bösen sind. Ein gelungenes Debütwerk, dass man sich nicht entgehen lassen sollte. 

Bewertung:


Zur Autorin:


Monika Grasl wurde in Wien geboren und lebt auch heute noch dort. In ihrer Jugend faszinierten sie vor allem Fantasyfilme. Während ihrer Ausbildungen zur Uhrmacherin, Technischen Zeichnerin und Konstrukteurin begann sie ihre ersten Fantasyromane zu lesen. Der Autor Alan Campbell gab ihr den Anstoß selbst zu schreiben. Anfang 2014 schrieb sie das Manuskript zu Die Herrschaft der Dämonenfürsten.