Sonntag, 27. April 2014

13 Tage von V.M.Giambanco (Rezension)



Infos zum Buch:

Band 1
Verlag: Droemer Knaur
Seiten: 576 (Broschiert)
          576 (E-Book)
auch als Audio CD & Hörbuch erhältlich
Preis: 14,99 € (Broschiert)
         12,99 € (E-Book)
         11,08 € (Audio CD)
         26,02 € (Hörbuch, ungekürzt)

Link zu Amazon
Homepage der Autorin (auf englisch)

Als E-Book gibt es auch kostenlos eine Kurzgeschichte zu Alice Madison, die ich demnächst rezensieren werde.


Beschreibung:

13 Tage. Diese Nachricht erhält der Anwalt Nathan Quinn, kurz bevor die Familie Sinclair in Seattle ermordet wird. Alice Madison und ihr Vorgesetzter Brown sind Ermittler in diesem Fall und schon bald wird klar, dass hinter diesem Mord eine tiefere Bedeutung steht. Zunächst deutet alles darauf hin, dass ein gewisser John Cameron hinter der Sache steckt, doch dieser ist auf seiner ganz persönlichen Rachetour und eines der Opfer vom Hoh River, drei Jungen die vor fünfundzwanzig Jahren entführt worden sind. Alice hat nur 13 Tage Zeit, den Fall aufzuklären und geht der Vergangenheit mit den Hoh River Jungen auf die Spur und gerät dabei tiefer in diesen Fall als ihr lieb ist, denn die Sinclairs bleiben nicht die einzigen Opfer und plötzlich gibt es einen zweiten Verdächtigen.

Meine Meinung:

Von der Handlung bin ich regelrecht begeistert, der Fall hat mir richtig gut gefallen und zum Ende hin mochte ich das Buch schon gar nicht mehr aus der Hand legen so spannend war es. Wirklich gut durchdacht, auch wenn einiges nicht ganz so einleuchtend erscheint wie beispielsweise die Konstruktion gegen Ende des Buches, aber doch, es hat mich mitfiebern lassen.
Das war soweit die positive Seite an diesem Wälzer. Ich hatte ab und an wirklich Schwierigkeiten das Buch zu lesen und ich kann mir gar nicht richtig erklären woran es liegen mochte. Lag es an dem Schreibstil oder der Übersetzung? Die überflüssigen Szenen, die alles zäh in die Länge gezogen haben? Teilweise ging es eben ganz gut mit dem Lesen, da hat es mir auch richtig Spaß gemacht, andererseits gab es eben auch Kapitel durch die ich mich regelrecht kämpfen musste. Das Buch hat es wirklich in sich mit beinahe 600 Seiten und ist keine leichte Kost. Vielleicht muss man das Buch auch direkt am Stück lesen? Ich weiß es nicht. Ich hatte leider größtenteils meine Schwierigkeiten damit, auch wenn mir die Handlung so sehr gut gefallen und mitgerissen hat. Mir hat es auch nicht gefallen, dass die Autorin zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin- und hergesprungen ist, wenn sogar beides ab und an in der gleichen Zeit aufgetaucht ist. Das hat mich anfangs arg irritiert und ich musste mich daran erst gewöhnen.
Der nächste Punkt, der mich etwas traurig gestimmt hat, war, dass Alice eher blass und unnahbar auf mich als Leser gewirkt hat, manchmal fast schon mechanisch. Sie wirkte auf mich etwas kühl und merkwürdig wie sie sich in einigen Situationen verhalten hat. Ich konnte sie irgendwie nicht verstehen und sie hat mich leider nicht an sich heran gelassen.
Die anderen Charaktere fand ich hingegen besser umgesetzt. Vor allem Cameron, obwohl er Dreck am Stecken hatte, war für mich ein sehr faszinierender Charakter, vor allem durch seine Handlungen und auch Nathan war mir irgendwie auch sympathisch. Die weiteren Nebencharaktere konnte man nach einiger Zeit des Lesens auch einigermaßen gut auseinander halten.
Was auch etwas genervt hat, waren Szenen die relativ überflüssig waren und die nicht unbedingt zum Verständnis oder zur Handlung an sich beigetragen haben, wie beispielsweise Nathans Verhör, bei dem im Prinzip nichts herauskam.Auch am Anfang gab es eine Szene, die an sich mit der Handlung rein gar nichts zu tun hatte, aber sehr gut als Einstieg für die Story war und die ich auch recht spannend fand. Was mich ebenfalls irritiert hat war, dass Cameron entweder mit Jack oder John angesprochen wurde, daraus wurde ich auch nicht ganz schlau.
Das Cover sollte ebenfalls nicht unerwähnt bleiben, denn es passt wirklich hervorragend zur Handlung und auch wie diese 13 eben in der Story untergebracht und in verschiedenen Szenen eingesetzt wurde, fand ich sehr gelungen.

Fazit:

Für ein Debüt ist der Fall mitreißend, spannend und sehr gelungen. Krimileser sollten auf jeden Fall mal einen Blick rein werfen. Die Umsetzung ist leider nicht so gelungen und die Ermittlerin Alice wirkt auch nicht sehr sympathisch. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, sollte einfach mal rein lesen und sich seine eigene Meinung bilden. Alleine wegen dem Fall würde ich diesen Roman trotzdem weiterempfehlen.

Bewertung:

                                                  

Zur Autorin:


 Valentina Giambanco wurde in Italien geboren, lebt jedoch seit langem in London, wo sie in der Filmbranche arbeitet. In Seattle, dem Schauplatz ihres Romans, ist ein großer Teil ihrer Familie zu Hause. "13 Tage" ist ihr erster Thriller, dem bald weitere folgen werden – rund um Alice Madison und ihre schillernden Sidekicks.

Sohn des Meeres von Isabell Schmitt-Egner (Rezension)


Infos zum Buch:

Vorgeschichte
Verlag: über Amazon
Seiten: ca. 22 (E-Book)
Preis: 0,89 € (E-Book)

Link zu Amazon
Homepage der Autorin

weitere Bände zu dieser Reihe:

Sam aus dem Meer
Sam aus dem Meer - Seelennöte
Sam aus dem Meer - Unter Menschen
Sam aus dem Meer - Der Weg nach Hause
Sam aus dem Meer - Die Insel der Sirenen
ein sechster Band ist in Planung


Meine Meinung:

Zur Story verrate ich jetzt nichts, weil sie doch eher Kurzgeschichtenlänge hat und man sich am besten eine eigene Meinung bilden sollte. Wer Unterwassergeschichten über Meermänner und Sirenen mag ist hier auf jeden Fall genau richtig. Sohn des Meeres ist die Vorgeschichte von Sam aus dem Meer, einer längeren Romanreihe rund um die Abenteuer des Nixenjungen Sam.
In dieser Vorgeschichte geht es hauptsächlich um Sams Eltern Vincent und einer misstrauischen Sirene ohne Namen.
Was mir besonders gut gefallen hat, war die Verständigung zwischen Meermann und Sirene. Sie haben hauptsächlich Sirrlaute von sich gegeben und sich eben durch Körpersprache verständigt. Die Sirene ist sehr misstrauisch und das die beiden Figuren ein eher angespanntes Verhältnis zueinander haben, fand ich sehr interessant und gut umgesetzt. Vincent war mir total sympathisch. Mir hat es auch gefallen, dass er sich eben nur dieser einen Dame gewidmet hat und nicht anderen Sirenen. Über die Beziehung zwischen den beiden Brüdern hätte ich auch gerne mehr gelesen.

Fazit:

Wie erwähnt ist es nur eine Kurzgeschichte, der Auftakt zur Serie. Man kann sie prima zwischendurch lesen und wer solche Geschichten mag sollte zugreifen. Das Ende bleibt relativ offen, kann aber gut für sich alleine stehen und macht auf jeden Fall Lust auf Sams erstes Abenteuer. Zusätzlich gibt es noch eine Leseprobe zum ersten Band.

Bewertung:

                                  

Zur Autorin:



Informationen konnte ich leider keine finden.

Die Autorin hat gerade ihr neustes Werk HABITAT - Im tödlichen Gehege veröffentlicht.
Ein weiteres Werk in Zusammenarbeit mit Oliver Susami ist in Arbeit sowie in Planung eine Fortsetzung zu Sam aus dem Meer.

Celeste bedeutet Himmelblau von Brigitte Pons (Rezension)



Infos zum Buch:

Band 1
Verlag: Egmont LYX Verlag
Seiten: 352 (Taschenbuch)
           354 (E-Book)
           auch als Hörbuch erhältlich, ungekürzt
Preis: 9,99 € (Taschenbuch)
         8,99 € (E-Book)
         18,57 € (Hörbuch)

Link zu Amazon
Homepage der Autorin






Beschreibung:

Ein Ehepaar findet einen toten Bauern in der Nähe seines Hofes. Der neue Dorfpolizist Frank Liebknecht kann Anfangs nicht viel mit dem Fall anfangen und übergibt ihn der Kriminalpolizei Odenwald, trotzdem kommt es Frank komisch vor und so beginnt er eigene Ermittlungen anzustellen, hält es vor seiner Vorgesetzten Brunhilde geheim und schafft es nur mit Mühe wenigstens einen der Dorfbewohner auf seine Seite zu ziehen, denn Karl Hofmeister scheint ihm wohlgesonnen zu sein und ist ihm bei seinen Ermittlungen durchaus hilfreich. Er kann Frank einiges über den Toten erzählen. Gleichzeitig findet der Rettungssanitäter Dieter Strobel ein junges Mädchen in merkwürdiger Kleidung. Sie spricht nicht, weigert sich andere Kleidung zu tragen, hat faszinierende blaue Augen und sie trägt ein düsteres Geheimnis mit sich.

Meine Meinung:

Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es seine Schwächen hatte. Frank war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn er in den ersten Abschnitten ein wenig grantig wirkt. Die Dorfgemeinschaft wirkt auf den Leser wie man sie sich üblicherweise vorstellt: misstrauisch und nicht sehr redselig. Von Brunhilde hätte ich etwas mehr Einsatz erwartet, auch wenn ich sie so recht sympathisch fand, aber ich fand es schon komisch, dass sie sich kaum Gedanken über den Toten gemacht hat und den Fall direkt an andere Ermittler abgegeben hat. Dieter und Karl waren mir beide von Anfang an suspekt und ich hatte die ganze Zeit bei beiden ein komisches Gefühl, besonders Dieters Verhalten fand ich auffällig und ehrlich gesagt habe ich ihn nicht gerne in der Nähe des Mädchens gesehen. Im ersten Moment dachte ich sogar er wäre pedophil. Das Mädchen fand ich sehr interessant und die Stellen mit ihr habe ich gerne gelesen. Was ich auch amüsant fand, waren die kleinen Neckereien zwischen Frank und Marcel und von letzterem wurde ich gegen Ende des Buches noch mal deutlich positiv überrascht. Da merkt man erst, was er wirklich drauf hat.
Franks Ermittlungen waren teilweise recht waghalsig, er war auch nicht gerade objektiv in seinen Ermittlungen, hatte Vorurteile, was man beim Lesen schon gemerkt hat und so auch deutlich wird, dass er noch selber einiges zu lernen hat und eben nicht der perfekte Polizist aus der Großstadt ist und eben auch nur ein Mensch. Was ich aber merkwürdig fand war, dass er seine Ergebnisse statt mit seiner Vorgesetzten mit einem Außenseiter besprochen hat. Das ist mir bereits öfter in einigen Krimis aufgefallen und gefällt mir eher weniger. Das ist ziemlich unprofessionell.
Auch Frank hat eine Vergangenheit, die er mit sich herumschleppt und deswegen den Posten auf dem Dorf angenommen hat. Das war interessant, blieb aber eher im Hintergrund und die Autorin ist nur vage darauf eingegangen. Ich hoffe ja, dass im nächsten Fall von Frank etwas mehr zutage kommen wird.
Ab und an gab es einige überraschende Wendungen, das hat mir gut gefallen vor allem gegen Ende, auch der Schreibstil lässt sich angenehm und flüssig lesen und das Cover passt sehr gut zur Handlung, vor allem das Blau hat eine tiefere Bedeutung in der Handlung, sowie das Wort Celeste.
Ich denke aber mal, dass es vom Thema her nicht jedermanns Geschmack sein könnte. Im Mittelpunkt steht hier die Mathäaner Gemeinde, die auch mit der Colonia Dignidad in Chile zu tun hat. Die Hintergrundgeschichte dazu fand ich zwar sehr spannend und interessant, aber ich lese nicht so gerne über solche Themen, auch wenn die Autorin sich durchaus Mühe gegeben hat und die Hintergründe von Sektenaussteigern interessant dargestellt hat. Trotzdem habe ich das Buch mit einem unbehaglichen Gefühl gelesen. Liegt vielleicht auch daran, dass ich religiös aufgewachsen bin und in dem Buch kam es manchmal ein wenig so rüber, als würde man von Religionen eine Kopfwäsche bekommen und würde keine eigenen Entscheidungen treffen können und das fand ich in diesem Punkt eher negativ, außerdem hat der Begriff Sekte so einen schlechten Stellenwert mittlerweile, dass man automatisch alles in schlechtem Licht sieht, was mit diesem Begriff zu tun hat, was ich auch eher unschön finde.
Das Ende hat mir ganz gut gefallen, die Inszenierung mit Marcel fand ich gelungen und auch das Ende mit dem Mädchen fand ich gut. Auch, wenn mir dieser erste Band eher weniger gefallen hat, bin ich doch schon gespannt auf Franks nächsten Fall.

Fazit:

Das Thema war zwar nicht so mein Fall, aber wer sich daran nicht stört und Krimis mag, sollte durchaus zugreifen. Frank ist eine Figur mit Ecken und Kanten und recht sympathisch. Der Fall wurde interessant dargestellt und hält einige überraschende Wendungen parat.

Bewertung:

                                                

Zur Autorin:




Brigitte Pons (Jahrgang 1967) lebt und arbeitet in Hessen, knapp südlich von Frankfurt/Main. Sie schreibt Romane und Kurzgeschichten und ist dabei immer auf der Suche nach dem perfekten Text. Ihre Geschichten variieren zwischen mörderisch und heiter, provokant bis tiefsinnig und balancieren auch gerne im Grenzbereich.

Donnerstag, 24. April 2014

Neue Bücher

Über Ostern hat mir meine Oma einen Zehner zugesteckt und ich habe mal wieder versucht bei Weltbild möglichst viele Bücher abzusahnen, typisch ich. ;D
Heute kamen meine beiden Pakete an, ging also recht flott diesmal mit dem Versand. =)


Die Isabelle-Reihe (5 Bände) gibt es zurzeit sehr günstig bei Weltbild. Ich lese eigentlich nicht sehr oft solche Romanzen und hoffe sehr, dass es nicht allzu kitschig wird. XD lol
Die Bücher sind alle sehr dünn, haben etwa um die 200 Seiten und joa, ich bin mal gespannt was da auf mich zukommt.
Tara und die Reiter des Windes ist mein zweites Buch von Frederica de Cesco. Ich habe bisher nur das Buch Ein Pferd für mich, wo es um die junge Cathy geht, die nach dem Tod ihres Vaters zu der strengen Mrs. Collins nach Santa Fé ziehen muss, wo sie den Navajo-Indianer Onathi kennen lernt, der ihr in die Freiheit verhilft.
Von Frederica de Cesco möchte ich auf jeden Fall noch mehr Bücher lesen, mir gefallen auch die Cover vom Arena Verlag sehr gut, das andere Buch ist von dtv junior. Ich glaube das Buch werde ich vor dem Neuen noch mal lesen. ;D
Pala kostet im Original etwa 18 €, ich habe nur 1 € zahlen müssen. Bei eurer nächsten Weltbild Bestellung solltet ihr also zugreifen, sofern das Buch noch zu haben ist. Es ist übrigens eine gebundene Ausgabe.

Ein paar neue Leserunden E-Books sind die letzten Tage auch wieder bei mir eingetrudelt:

Follower - Die Geschichte einer Stalkerin  - Dummerweise habe ich damit noch nicht angefangen, das werde ich wohl mal am Wochenende nachholen. XP

Sohn des Meeres - Die Vorgeschichte der sechsteiligen Reihe eines Nixenjungen namens Sam. Ich stehe zurzeit total auf Unterwassergeschichten, da kam sie mir gerade gelegen. Sohn des Meeres hat die Länge einer Kurzgeschichte. Sams Geschichte entstammt ebenfalls von der Autorin von Follower.
Sam aus dem Meer
Sam aus dem Meer-Seelennöte

Zantaliya - Reise durch das Schattenland - Der Auftakt einer Trilogie für jüngere und jung gebliebene Leser. Es ist eine Fantasygeschichte.

Der Untergang Europas: Vorbei und lange vergessen - Der erste Teil von zwei Bänden, die gesplittet worden sind und ein Debut.

Alantua - Und noch eine Fantasygeschichte mit einer starken Heldin.

Hamburg (Rückblick - Ostern)



Kennt ihr das? Ihr fahrt für ein Wochenende oder auch eine ganze Woche weg und stellt fest, dass ihr von all den Dingen, die ihr extra eingepackt habt, praktisch nichts benutzt habt?
So ging es mir am letzten Wochenende. Ich wollte wenigstens während der Fahrt meine Leserundenbücher verschlingen, habe Stefans DS mit Fire Emblem Awakening und sogar mein Netbook in meine heißgeliebte Battle Royale-Tasche gesteckt.
Pustekuchen!
Ich habe fast gar nichts davon benutzt!
In der Nacht von Freitag auf Samstag habe ich schon mal kaum geschlafen, weil mir kotzübel war. Mit einem Tee habe ich meinen Magen aber wieder milde stimmen können. Dafür habe ich aber über die Hälfte der Autofahrt verpennt, aufgrund meines Schlafdefizits. Den Rest der Fahrt habe ich nur ganz kurz ein bisschen auf dem DS gedaddelt und das war es auch schon. Wir hatten auch Glück, da wir erst einen Tag später an Ostern losgefahren waren, zudem noch sehr früh, so dass wir nicht in einen Stau geraten sind und gerade mal 3 bis 3 ½ Stunden von Duisburg nach Hamburg unterwegs waren.
Bei meiner Oma bin ich auch zu nichts gekommen. Wir haben die Zebrafinken in die Voliere übersiedeln lassen und oh Wunder, die kleinen sind prima von ihren Artgenossen aufgenommen worden, sogar unser Küken, um das wir uns schon vorher solche Sorgen gemacht haben.
Oma ging es an dem Wochenende leider auch nicht sehr gut, so dass eigentlich nicht viel los war. Wenigstens konnte ich mit meinem süßen Tommy schmusen, mein Katerle. =)

(Tommy hinterm Vogelkäfig, dieser Schlawiner) ;D

Abends bin ich dann bei Oma geblieben, statt zu Paps und meiner anderen Oma rüberzugehen. Das ist ja das praktische bei den beiden, die wohnen nur ein paar Straßen auseinander. :D
Anschließend bin ich mit Ma rübergegangen, habe im Treppenhaus Osterschokolade mitgehen lassen (mal ehrlich, wer lässt die auch unbeaufsichtigt, die könnte jeder mitgehen lassen – also ich XD) und dann haben wir da noch ein wenig gequasselt. Okay, ich eher weniger. Ich hatte den ganzen Tag immense Probleme wach zu bleiben. XD lol
Sonntagmorgen habe ich dann mit Paps und Oma gefrühstückt. Sie war so lieb und hat mir Laugenbrötchen vom Bäcker mitgebracht. OuO Yummy~
Danach sind wir noch mal spazieren gegangen. Es war die Hölle! XD
Wir haben eine Riesenrunde gedreht und mir haben hinterher die Muskeln geschmerzt! So lange Spaziergänge bin ich einfach nicht mehr gewohnt, auch wenn ich früher mit Lilly bei unseren Gassigängen schon so 1 bis 2 Stunden draußen war.
Jedenfalls sind wir zu Paps ehemaliger Schule gegangen und danach umgedreht und immer am Kanal entlang gegangen. Leider habe ich keine Fotos, mal sehen ob ich demnächst Oma welche abschnacken kann. ;D
Es war aber wunderschön, wir sind durch einen Park gelaufen und dann die Kirschblüten, die uns um die Ohren geweht sind. Einfach schön! Und dann auch noch dieses tolle Frühlingswetter mit viel Sonnenschein! OwO
Danach haben wir Mittag gegessen und während Paps Oma ein paar Kniffe an ihrem Laptop gezeigt hat, bin ich faule Socke aufm Sofa eingepennt und habe total vergessen, dass ich rübergehen wollte, um mit Ma noch ein paar Pflanzen für Oma im Vorgarten einzupflanzen, ich Depp. XD lol
Na, jedenfalls haben wir unsere Mitbringsel im Auto verstaut, ich habe meine Bücher von Oma wiederbekommen, die ich ihr letztes Jahr ausgeliehen habe und dann sind wir noch zum Kaffee trinken und Kekse futtern zu Oma rübergefahren. Anschließend mussten wir uns auch mal langsam auf den Heimweg machen. Auf der Rückfahrt habe ich zwar wieder auf dem DS gedaddelt, habe aber doch die meiste Zeit ausm Fenster geguckt und die Landschaft betrachtet. =u=
Fazit: Es war ein schönes und anstrengendes Wochenende. Zwei Tage danach hatte ich ordentlichen Muskelkater in den Beinen, aber ich war ganz froh, dass ich mitgefahren bin, denn so oft kann ich meine Omis leider nicht mehr sehen und es hat sich definitiv gelohnt, auch weil ich wieder mit Tommele knuddeln konnte. :D

Donnerstag, 17. April 2014

Meine aktuellen Schreibprojekte

Ich gehöre zu den Schreiberlingen, die nicht nur an einem Projekt schreiben. Ich schreibe für gewöhnlich an mehreren Geschichten gleichzeitig. Probleme bereitet mir das nicht unbedingt, wenn man einen guten Überblick über seine Geschichten behält und die Handlungen gut durchgedacht sind, ist es ja ohnehin nur noch eine einzige Schreibphase.

Hier stelle ich mal meine aktuellen Buchprojekte vor:

An erster Stelle steht natürlich meine aktuelle Geschichte Hochzeit? Nein, danke!, die ich hoffentlich diesen Monat noch fertig bekomme. Momentan leide ich leider unter der Aufschieberitis.Ich versuche mal über Ostern so viel ich schaffe daran zu schreiben.

Unicornis - Das letzte Einhorn

Etheo ist noch ein junger Knabe als er zum ersten Mal in seinem Leben ein Einhorn sieht, seither halten ihn alle nur für einen Dummkopf, der Illusionen nach rennt. Eines Tages jedoch, Jahre später, bittet ihn ein geheimisvoller fremder Mann bei seiner Suche nach dem letzten Einhorn zu helfen, da er von den Gerüchten Wind bekommen hat. Anfangs misstrauisch, beschließt Etheo sich dennoch dessen Suche anzuschließen und allen zu beweisen, dass es tatsächlich noch Einhörner gibt. 

Ich habe zwar bereits angefangen zu schreiben, aber der Anfang gefällt mir noch nicht sonderlich. Ich bin noch am Überlegen den zu ändern. Vor einer ganzen Weile lief irgendwann mal Das letzte Einhorn wieder im Fernsehen und da wollte ich auch unbedingt eine Geschichte über Einhörner schreiben mit ein bisschen Boys Love natürlich. ;D

Dreams Come True

Theodore 'Theo' ist unsterblich in seinen besten Freund Noel verknallt, kann seine heimliche Liebe jedoch nur in erotischen Doujinshi ausdrücken, in denen er seine Fantasien auslebt. Eines Tages stellt Noel ihm kurzerhand einen Zeichnerzirkel zusammen, weil er findet, dass Theo ziemlich gut zeichnen kann und unterstützt ihn auf dem harten und steinigen Weg zum Mangaka.

Diese Geschiche verbindet zwei meiner Leidenschaften: Boys Love und Manga. Diese Geschichte werde ich auch zeichnerisch umsetzen, schreibe die Geschichte aber auch als Buch, das man zurzeit auch auf Bookrix lesen kann. Die Uploads der Kapitel sind aber zurzeit etwas unregelmäßig.

Eiskalte Versuchung

Cameron ist ein junger Stricher, der sich mit seinen Freunden auf eine Wette einlässt. Er muss innerhalb einer Woche einen Mitschüler namens Nathan ins Bett kriegen. Keine leichte Sache, denn Nathan ist ein Drogendealer und schon gar nicht an Männern interessiert.

Meine neue Geschichte, für die ich zurzeit Feuer und Flamme bin. Seit langem schreibe ich mal wieder in der dritten Person und aus Sicht von Cameron und Nathan. Die Handlung erstreckt sich über 7 Wochentage und ich kann jetzt schon sagen, dass es eine ziemlich lange Geschichte wird. Ich behandle darin vor allem ernstere Themen wie Gewalt in der Familie, Prostitution und Drogenabhängigkeit.

Noch ohne Titel

Lucy ist auf der Suche nach einem Hobby und findet prompt eines: Handyromane. Sie beginnt aus einer Laune heraus und merkt schnell wie gut ihre Geschichten bei Mitschülern und anderen Lesern ankommt.

Die Geschichte ist noch in Planung. Inspririert wurde ich durch meinen Beitrag zu Handyromanen. Es wird ein Jugendbuch und geht mehr in Richtung Humor und vielleicht auch ein wenig Romantik.

Katzenblues - Mima sorgt für Ordnung

Mima ist eine siamesische Hauskatze und lebt bei einem schwulen Pärchen. Dass die beiden jedoch kurz vor der Trennung stehen, passt Mima ganz und gar nicht in den Kram und so nimmt das junge Kätzchen die Zügel in die Hand und sorgt für einiges an Chaos.

Auf diese Idee hat mich die Warrior Cats-Reihe gebracht. Leider habe ich die Bücher noch gar nicht gelesen, auch wenn ich es gerne würde. Die Geschichte wird aus Sicht der Hauskatze Mima erzählt, die das Leben ihrer Dosenöffner gehörig durcheinander wirbelt. ;D
Für alle Katzenliebhaber. ♥

Lächle für mich

Malik Seidel ist wie vor den Kopf gestoßen als er erfährt, dass er unter Muskeldystrophie leidet, zudem schreitet der unheilbare Prozess schneller voran als erwartet, trotzdem macht Malik gute Miene zum bösen Spiel und tut so als wäre alles in bester Ordnung, bis er dem Punk Nathan begegnet und seine Fassade zu bröckeln beginnt. Während Malik seine Freunde und Familie immer mehr auf Abstand hält, schleicht Nathan sich unerwartet in sein Herz, doch Malik hat Angst vor den aufkeimenden Gefühlen und lässt Nathans Nähe nicht zu.

Bei dieser Geschichte habe ich momentan das Problem, dass sie Jahreszeitenmäßig nicht unbedingt passt, daher lege ich sie erst mal auf Eis und werde mich ihr im Herbst/Winter widmen, da ich für das Thema Muskeldystrophie auch noch etwas recherchieren muss.

AH! Wusste ich doch, dass ich schon einen Nathan habe! XD lol

Welche der Geschichten würde euch denn zurzeit am meisten interessieren? =)

Montag, 14. April 2014

18. Wortszenen Challenge (Boys Love)


Es ist mal wieder soweit. Da ich es die letzten Male nicht geschafft habe bei der Wortszenen Challenge mitzumachen, versuche ich mein Glück diesen Monat, auch wenn ich noch an meinem Buchprojekt schreibe, hoffe ich doch, dass ich noch eine Kurzgeschichte mit reinquetschen kann, um meinen Lesern die ewige Warterei etwas zu versüßen. =D
Die Challenge ist für Autoren auf Bookrix. Jeden Monat gibt es ein Stichwort zu dem man eine Kurzgeschichte oder ein längeres Werk schreiben kann. Die Geschichte sollte aber homosexuellen Inhalt haben.

Stichwort für diesen Monat ist 'Kindereien' und da ich schon etwas Zeit vertrödelt habe, reicht die Zeit leider nur noch für eine Kurzgeschichte. =)

Inhalt:

Dennis hat es nicht leicht. Er ist neu in einer Firma, die auf Fernsehwerbung spezialisiert ist und und ständig ärgern ihn seine Kollegen, besonders Marcel, der Dennis den letzten Nerv raubt und dann müssen die beiden auch noch an einem Werbeprojekt für Tierfutter zusammen arbeiten. Das da einiges schief geht und Marcel sich reichlich daneben benimmt, macht es auch nicht unbedingt besser.

Die fertige Kurzgeschichte könnt ihr spätestens am 28. April auf meiner Autorenseite auf Bookrix lesen.

Sonntag, 13. April 2014

London Calling von Anja Marschall (Rezension)


Infos zum Buch:

Band 1: Das Erbe von Tanston Hall
Band 2: London Calling
Verlag: Goldfinch Verlag
Seiten: 304 (Buch)
           301(E-Book)
Preis: 12,95 € (Buch)
          7,99 € (E-Book)

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Hompage der Autorin









Beschreibung:

Kate Cole staunt nicht schlecht, als plötzlich Ruby Dench alias Luna Loveway, eine alte Bekannte mit Sack und Pack vor ihrer Kellerwohnug steht und sich bei ihr einquartiert. Luna steht unter Schock und erzählt Kate das sie einem Mann namens Norman Bradshaw etwa 3 Millionen Pfund ihres Erbes anvertraut hat und der nun tot in seinem Appartment liegt, wo sie ihn gefunden hat. Der Scotland Yard ist auf der Suche nach Bradshaws Mörder und sehr schnell gerät Luna in ihr Visier. Lediglich Detective Sergeant Grant spürt das etwas nicht stimmt und geht der Sache auf den Grund. Derweil müssen Luna und Kate untertauchen und finden Zuflucht auf einem Narrowboat am Regent's Canal. Die beiden Frauen nehmen die Sache von nun an selber in die Hand, um zu beweisen, dass Luna unschuldig ist und den wahren Mörder von Bradshaw zu finden.

Meine Meinung:

Kate und Luna sind wie Tag und Nacht. Gerade das macht den Fall so unterhaltsam. Kate fährt schnell aus der Haut, sieht den Ernst der Lage und ist vorsichtig. Luna hingegen ist locker vom Hocker, abenteuerlustig und schreckt vor nichts zurück. Luna mochte ich bisher noch am liebsten, sie wirkt recht naiv, ist aber nicht auf den Kopf gefalle und hat lauter schräge Ideen im Kopf.
Auch die anderen Figuren werden lebendig dargestellt und sind sehr übersichtlich und gut auseinander zu halten.
Der Fall an sich ist interessant gestaltet. Lunas und Kates Leben ist unterhaltsam und auch ihre Suche nach dem Mörder von Bradshaw ist abwechslungsreich. Man merkt schnell, dass die beiden Frauen da in eine ziemlich komplizierte Sache geraten sind und das sogar der Chamberlain der City of London scheinbar seine Finger mit im Spiel hat. Auch DCI Haddock benimmt sich äußerst seltsam, hält aber für das Ende eine überraschende Wendung offen.
Mir hat der Fall gut gefallen, vor allem, weil es eher ruhig anfing und zum Ende hin alles Schlag auf Schlag passiert ist, was die Spannung erhöht. Da mochte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Auch sehr schön sind die relativ kurzen Kapitel die zum Weiterblättern einladen und auch die Aufmachung finde ich sehr schön mit dem Scharfschützenvisier am Anfang eines jeden Kapitels und das Cover ist ohnehin ein echter Hingucker.
Der Krimi wartet mit einer spannenden Handlung auf, einigen interessanten Ideen der Autorin und einer langsam aufkeimenden Romanze zwischen Kate und Grant.
Sehr schön fand ich auch die detaillierten Umgebungsbeschreibungen der Autorin. Man hat sich wirklich gefühlt als wäre man in London.

Fazit:

Obwohl ich den ersten Band nicht gelesen habe und es durchaus ein paar kleinere Anspielungen auf Band 1 gibt, kann man London Calling auch ohne Vorkenntnisse von Tanston Hall lesen. Londonliebhaber und Krimifans werden wahrscheinlich nicht um dieses Buch herum kommen. Sehr viel intensive Ermittlungsarbeit gibt es in diesem Krimi nicht, da der Fokus doch eher auf Kates und Lunas eigenmächtigen Handlungen basiert.

Bewertung:



Zur Autorin:

Die Autorin Anja Marschall wurde 1962 in Hamburg geboren und ist studierte Diplom-Volkswirtin. Sie gab die Literaturzeitschrift Der Edelzwicker heraus und organisiert zudem Lesungen, Schreibworkshops für Erwachsene und Kreativworkshops für Kinder.
Sei arbeitet als Publizistin und freie Journalistin für Tageszeitungen und Magazine. Seit 2007 schreibt sie Kurzgeschichten, die in Anthologien in verschiedenen Verlagen erschienen sind. 2009 gründete sie den Deich-Verlag, in dem sie u.a. 2011 die Kurzgeschichtensammlung Nord Mord West veröffentlichte.
2012 erschien ihr erster historischer Roman Fortunas Schatten im Dryas-Verlag, der in Glücksstadt spielt, wo sie sich selbst auch wie zu Hause fühlt.
Anja Marschall lebt in Wewelsfleth und arbeitet derzeit an einem Sachbuch. Sie ist Mitglied bei den „Mörderischen Schwestern“.

Donnerstag, 10. April 2014

Handyromane? Was war das noch gleich?


Handyromane konnten sich hier in Deutschland eher weniger durchsetzen und werden mittlerweile mit E-Books gleichgesetzt, was so aber nicht ganz stimmt, da der Erzählstil und die Ausdrucksweise sich massiv unterscheiden. In Japan sind sie nach wie vor ein beliebtes Medium und angesagte Handyromane werden sogar als Buch veröffentlicht.
Wie ich heute darauf komme? Ich habe eigentlich nur nachgucken wollen wie viele Bände es in Deutschland der Novelreihe Rosen unter Marias Obhut gibt. Japanische Novels sind ja in Deutschland keine Unbekannten mehr und erfreuen sich in Japan großer beliebtheit und sind meist auf Serienlänge, also mehrere handliche illustrierte Bände, angelegt (meist im DIN A6-Format).
Beim Stöbern auf Wikipedia kam ich schließlich zu den Handynovels, sogenannte Keitai Shousetsu, die übers Handy in meist etwa 70-100 Wörtern pro Kapitel geschrieben werden. Soweit ich weiß, ganz genau kann ich es nicht sagen, benutzen die Japaner jedoch E-Mails statt SMS als Nachrichtenüberträger und können somit wahrscheinlich auch mehr schreiben. Mittlerweile werden Handyromane jedoch auch am Computer geschrieben.
Ich bin schließlich auf ein interessantes Interview mit Oliver Bendel gestoßen, der selbst einige Handyromane veröffentlicht hat (u.a. Lucy Luder & Handygirl).
Auch in der bisher 12 bändigen Mangaserie xx me! von Ema Toyama geht es um eine junge Schülerin die Handyromane schreibt.
Lust hätte ich ja schon so etwas zu machen, allerdings wird es wohl beim Wunschdenken bleiben. XD lol
Etwas ähnliches mache ich momentan aber durchaus, auch als Schreibübung an sich. Über eine Twitterfreundin, habe ich auf Fanfiction.de ein Schreibprojekt entdeckt in dem es darum geht 365 Kapitel, also täglich ein Kapitel übers ganze Jahr, zu schreiben. Ich selber schreibe es in Drabbleform, da ich keine Zeit habe täglich 6 A4-Seiten oder so zu schreiben, also setze ich die Kapitel in genau 100, 200, 300 oder 400 Wörtern um.
Meine Geschichte Wet Dreams (Anmerkung: homosexueller Inhalt! Don't like it, don't read it.) kann man kostenlos im Internet lesen. Da ich durch meinen Umzug letztes Jahr allerdings gewaltig aus der Routine gekommen bin, hinke ich zurzeit ziemlich hinterher und muss erst mal wieder reinkommen. Die Geschichte beinhaltet zwar in jedem Kapitel ein anderes Thema, ist aber ein großes Ganzes mit einer frechen, lustigen Jungenromanze. =)
Allerdings habe ich auch Lust noch mal eine neue Geschichte nebenbei anzufangen. Na, mal sehen. Genug Ideen habe ja. ;D
Mir kam auch der Gedanke eine Geschichte auf Twitter zu veröffentlichen via Twitlonger, aber bisher ist es wirklich nur eine fixe Idee.

Mittwoch, 9. April 2014

Ich wollt ich wär ein Horrorfilm


So langsam zieht es mich wieder in Richtung Horror.
Letztens lief ja mal wieder From Dusk Till Dawn im Fernsehen. Meine Mutter hatte wie immer perfektes Timing und kam genau bei den ekligsten Stellen des Filmes ins Zimmer. Wie sie das schafft ist mir immer wieder ein Rätsel. XD
Jedenfalls schaue ich allgemein wieder mehr Filme. Vor einigen Tagen waren Monsterfilme á la Pitch Black (keine Ahnunng wie oft ich den schon gesehen habe) und Sektor 7, ein koreanischer Monsterfilm der auch recht passabel umgesetzt worden ist, aber nicht unbedingt ein Kracher war, an der Reihe.
Da ich gestern eher ein Tief hatte, habe ich mir mal wieder Das Kabinett des Doktor Parnassus angesehen und im Anschluß endlich mal Die Frau in Schwarz (bei dem Titel muss ich immer an Wilkie Collins Die Frau in Weiß denken - mein absolutes Lieblingsbuch!).
Das Buch habe ich leider noch nicht gelesen, aber den Film fand ich ganz gut umgesetzt (Sowohl für das Buch als auch den Film scheint eine Fortsetzung geplant zu sein). Allen voran hat er in einem viktoranisch anmutenden Setting gespielt und seit Stolz & Vorurteil liebe ich so was total. Dazu noch auf dem Lande. Ich nordisches Landei habe mich direkt pudelwohl gefühlt. Eine abgelegene Hallig im Wattenmeer auf der ein einsames Herrenhaus steht, zugewuchert von Pflanzen und einem düsteren Äußeren. So was mag ich sehr!
Die Geschichte an sich gefiel mir auch gut, die Horrorelemente waren zwar manchmal ein wenig überzogen, aber ansonsten konnte der Film mich prima unterhalten.
Danach ging es direkt mit dem Monsterfilm The Thing weiter, aber wie gesagt momentan zieht es mich wieder in die Horrorecke.
Schuld daran könnte auch mein momentanes E-Book Herr der Moore sein. =)
Mir kribbelt es wieder in den Händen und seit meiner Horrorkurzgeschichte Missing-Botschaften aus dem Totenreich, habe ich seit 2009 nichts mehr in diesem Genre geschrieben, obwohl ich durchaus einige Projekte habe die nur darauf warten umgesetzt zu werden.
Allen voran meine Detektivgeschichte Horror Detective -Who's Next? in der ein Mann von seinem ehemaligen Freund heimgesucht wird, der im Krieg ums Leben kam und die beide an diversen Fällen zusammen arbeiten müssen die nicht ganz so normal erscheinen. Eigentlich wollte ich mal eine Serie daraus machen, aber ich bin schon ganz froh, wenn ich überhaupt den ersten Band fertig bekomme. Wann das sein wird steht aber noch in den Sternen. XP
Natürlich freue ich mich wenn mir jemand ein paar schaurige Horrorgeschichten oder Filme empfehlen kann. =)

Montag, 7. April 2014

Der Tote am Maibaum von Alexander Bálly (Rezension)





Infos zum Buch:


Band 1
Verlag: Sutton Verlag
Seiten: 328 (Buch)
          ca. 260 (E-Book)
Preis: 12,99 € (Buch)
          9,99 € (E-Book)
Link zu Amazon
Homepage des Autors










Beschreibung:

In Wolnzach wird am Maibaum die Leiche des Bauunternehmers Bertram Brunnrieder entdeckt. Die Gerüchteküche brodelt in der Gemeinde und die Polizei geht der Sache schnell auf den Grund. Verdächtige sind zwar schnell gefunden, doch die haben wasserdichte Alibis. Der ehemalige Metzgermeister Wimmer zurzeit ohne nennenswertes Hobby und seine zwölfjährige Enkelin Anna gehen der Sache auf den Grund und finden einige interessante Informationen heraus. Immer wieder gerät der Bauer Anton Stangl ins Visier der Polizei, doch ist er wirklich der Mörder? Was war Brunnrieder für ein Mensch und warum musste er sterben?

Meine Meinung:

Der Tote am Maibaum ist mein erster bayrischer Krimi und es hat wirklich Spaß gemacht das Buch zu lesen. Spannend war das Wettrennen zwischen Polizei und dem Metzgermeister Wimmer, der kurzerhand einen auf Detektiv gemacht hat. Natürlich gab es auch einige witzige Momente. 

Allgemein kommt das Buch nicht so düster daher wie andere Krimis, teilweise recht heiter und mit seinem ganz eigenen Charme. Die Beschreibungen der Umgebung und der Landschaften sind sehr detailliert und auch die Recherchen wirken glaubhaft. 

Nicht zuletzt die Dialekte der Wolnzacher machen den Roman unterhaltsam, auch wenn mir der Schwabe Stimpfle im ersten Abschnitt ein paar Probleme bereitet hat, so sind die Gespräche doch sehr gut verständlich für nicht-Bayern und -Schwaben.

Der Fall an sich ist spannend und nicht leicht zu enttarnen. Ich habe zwar hin und wieder einige Dinge festgestellt, die mich stutzig gemacht haben, ihnen aber keinen allzu großen Wert beigemessen. Die Ermittlungsarbeit der Polizei und von Wimmer war sehr unterhaltsam. Man erfährt nebenbei auch einiges über die Alibis der Verdächtigen und ihr Verhältnis zum Bauunternehmer.

Die Charaktere sind sehr gut auseinanderzuhalten und sind alle auf ihre Art und Weise interessante Figuren. Wimmer ist sehr sympathisch und die Detektivarbeit mit der kleinen Anna war unterhaltsam, auch wenn ich ab und an so meine Zweifel hatte, ob das Mädchen für ihr Wissen wirklich zwölf Jahre alt ist. Die Polizisten Konrad und Stimpfle sind ein interessantes Team, auch wenn Stimpfle öfter mal im Schatten seines Chefs steht, einiges einstecken muss und voreilige Schlüsse zieht.



Fazit:

Der erste Fall von Wimmer war sehr abwechslungsreich, unterhaltsam und spannend. Die Dialekte sind das Sahnehäubchen des Falls und wer mal einen witzig-heiteren-spannenden Krimi aus dem Halledau lesen möchte, ist hier genau richtig.


Bewertung:



Zum Autor:

Alexander Bálly, Jahrgang 1964, lebt seit seiner Kindheit in Oberbayern und wohnt schon lange im Hopfenland. Schon immer hängt er am Wort: Er arbeitete als Buchhändler, Druckereigehilfe und Verlagsmitarbeiter. Seit fast 20 Jahren schreibt er Geschichten. Nach mehreren Fantasykrimis hat er nun das Verbrechen vor der Haustür entdeckt und präsentiert seinen ersten Krimi aus der Holledau.

Kleine lebhafte Untermieter

Gestern war ich mit meinen Eltern bei einem Vogelzüchter. Meine Oma bekommt zurzeit in Hamburg keine Finken, höchstens Paarweise und sie hat zurzeit fünf Männchen auf ein Weibchen! Dass es da nicht ruhig zugeht kann man sich also schon mal denken.
Jedenfalls sind wir zu dem Züchter gefahren und haben zwei Mädchen und einen Jungen (der Herr mit den orangefarbenen Bäckchen) bekommen. Ein Mädel ist ausgebüxt. XD lol
Dummerweise hatte der Züchter auch mehr Männchen als Weibchen. Jetzt müssen wir mal gucken wo wir noch mehr Mädels bekommen.
Die drei kleinen Racker dürfen erst mal die nächsten zwei Wochen bei mir wohnen, haben sich schon prächtig eingelebt und sind ordentlich am schnattern und dann gehts über Ostern nach Hamburg. =)
Eigentlich mag ich mich schon gar nicht mehr von ihnen trennen. Die sind wirklich süß. Auch wenn eines der Mädchen unser Sorgenkind ist. Sie hat verklumpften Dreck an den Krallen und am Hintern hat sie die Federn ausgerissen. Ich hoffe, sie erholt sich jetzt soweit, dass die nachwachsen. Wir hoffen ja noch sie pickt sich den Dreck selber von den Krallen, mehr als mit Wasser etwas aufweichen konnten wir auch nicht, sie hat zarte Beinchen, da wollen wir ihr natürlich auch nicht weh tun. O.o"
Ansonsten sind die drei aber eine lebhafte kleine Gruppe. Der Übergangskäfig ist eigentlich zu klein für ihren Flugverkehr. XD
Aber in Hamburg dürfen sie ja in eine große Voliere umziehen. =)
Und wenns nicht hinkommt nehmen wir eben zwei Männchen mit. Solange kein Weibchen dabei ist hacken sie ja nicht aufeinander rum.
Finken geben übrigens lustige Laute von sich, die klingen ein bisl wie kleingeratene Enten. Quack, quack, quack~ ;3

Sonntag, 6. April 2014

Leserundenbücher im April (E-Books)

Neben meinen Büchern gibt es heute wie versprochen die E-Books, die ich noch zu lesen habe. Ich habe leider das Pech und besitze noch keinen E-Reader, ergo muss ich auf meinem Kindle am PC lesen. Ist zwar auf Dauer etwas anstrengend, aber machbar. =)

Soweit ich das gesehen habe, sind alle bis auf Watcher & Memorex als Taschenbuch erhältlich.

Herr der Moore - Ein gruseliges Buch. Ich fand den Anfang schon mal sehr gelungen und werde heute noch den ersten Abschnitt fertig lesen.

Karpatenvirus - Sehr spannend, auch wenn ich mich am Anfang in der Zeit geirrt habe. Wer mal eine Vampirgeschichte braucht ohne verklärte Romanzen und glitzernde Vampire... ;3

Herr der zwei Welten - Eine Vampirgeschichte. Fange ich aber erst morgen an.

Drachentau - Eine Fantasygeschichte, die ich bei Bookrix gewonnen habe. Wird wohl meine Osterlektüre. Es sei denn ich finde ein oder zwei Tage an denen ich es schon vorher lesen kann.

Watcher. Ewige Jugend (Die Niemandsland-Trilogie, Band 1) - Nach dem Krimi Nebelflut versuchen die Autorinnen sich mal im Fantasygenre/Jugendbuch. Meine zweite Leserunde mit den netten Damen. =)

Lasset das Drama in Rom beginnen Die Chroniken des Lichts 1 - Rafes Kampf gegen Dämonen mit der größten Zicke des Universums an seiner Seite. Könnte amüsant werden. XD lol

Die Rache des Sidhe - Ein homoerotischer Fantasyroman. *schmacht*

Memorex - Ein Krimi.

Titelsuche für Buchprojekt



Ich denke, die Schreiberlinge unter euch wissen wie schwierig es ist einen passenden Titel zu finden. Momentan habe ich das Problem, dass mein ursprünglicher Titel: Hochzeit? Nein, danke! nicht mehr zu 100% passt. Deswegen suche ich einige weitere Titel.

Hier sind meine bisherigen Einfälle:

Meine fast normale Familie
Patchwork Family
Wir sind vier!
Meine verrückte Familie

Und ein paar tolle Einfälle von KAWA-sawa-chan:

Meine Familie außer Rand und Band
Familieneintopf mal anders
Familienchaos
4 Chaoten in einer Familie
Einmal normale Familie bitte?!

Warum die neue Titelsuche? Nun ja, ich habe das Problem, dass ich ein wenig am eigentlichen Thema (dem verhindern der Hochzeit) vorbeigeschippert bin. Nun will ich aber nicht das komplette Manuskript verwerfen und neu anfangen, also suche ich nach einer anderen Lösung und versuche mich mehr dem Thema der Patchwork Familie zu widmen.

Samstag, 5. April 2014

Leserundenbücher im April (Bücher)


Der Monat April steht ganz im Zeichen der Krimis und Thriller. Ganz unten rechts seht ihr noch ein Jugendbuch, welches ich letzten Monat bekommen habe und noch die letzten vier Kapitel zu lesen sind.
Der Tote am Maibaum habe ich bereits zur Hälfte gelesen und bin begeistert. Das Buch ist nicht so düster wie andere Krimis. Ein ehemaliger Metzgermeister versucht sich als bayrischer Detektiv auf dem Lande, was sehr unterhaltsam ist.
Daneben befindet sich mein erstes LYX Buch. Ich bin ein bisschen stolz drauf. =)
13 Tage ist ein Krimithriller. Es passiert sehr viel und ist teilweise auch schockierend. Mit der Ermittlerin Alice habe ich aber noch so meine Schwierigkeiten warm zu werden.
London Calling habe ich gestern bekommen und direkt den ersten Abschnitt gelesen. Die Kapitel sind so herrlich kurz, da mag man gar nicht aufhören und die Story weiß bisher auch zu begeistern. Das ist übrigens der zweite Band, bisher hatte ich aber noch keine Probleme, auch wenn es einige Anspielungen auf Band 1 Das Erbe von Tanston Hall gibt.
Totenfrau habe ich gestern angefangen, jedoch nur den Prolog und der hat es ziemlich in sich. Da stellen sich einem die Nackenhaare auf!

Morgen stelle ich euch dann die E-Books vor, sind ja nicht so viele. =)

Ich muss gestehen, eigentlich lese ich nicht so gerne mehrere Bücher parallel. Ich habe immer das Gefühl, dass ich dabei nicht so tief in eine Geschichte abtauchen kann, allerdings habe ich auch nicht damit gerechnet, bei so vielen Leserunden zu gewinnen. XD lol

Donnerstag, 3. April 2014

Da ist doch der Wurm drin!


Da haben wir den Salat!
Da denkt man, man hat den ultimativen perfekten Titel für sein Buch und dann stellt man fest, er passt nicht mehr zur Handlung, weil die neuerdings eigene Wege geht und du als Schreiberling stehst dumm daneben und winkst ihr hinterher mit deinem ach so tollen Plan und wie du dir sonst alles vorgestellt hast.

Auf gut deutsch: Ich bin am Arsch.

So viel zu meinen eigentlichen Plänen: Ursprünglich sollten Trevor und Grayson alles daran setzen, dass sich ihre Eltern möglichst schnell trennen und jeder sich in eine andere Ecke der Stadt verzupft.

Joa, schön und gut, nicht wahr?

Es passiert nur nicht, eher so halbherzig. Die Jungs sind mittlerweile viel zu sehr mit ihrer aufkeimenden Sexualität beschäftigt und haben für ihre Eltern eher wenig Zeit. Hier und da gibt es natürlich auch Einwände, aber so richtig dagegen haben die Jungs kaum noch etwas. Der jeweils andere Junge ist ja auch viel interessanter und so als Stiefbrüder lässt es sich doch auch gut leben oder nicht?

Mir als Schreiberling stehen zurzeit die Haare zu berge! Ich würde am liebsten mein ganzes Konzept über den Haufen werfen und ganz neu anfangen, aber irgendwie muss das Werk doch zu retten sein! 17 von 31 Kapiteln sind geschrieben, kann man also vielleicht noch in 14 Kapiteln was raushauen, die Handlung rumreißen, einen gewagten Drift in der Handlung vornehmen oder riskiere ich damit ein Eigentor und hinterlasse somit ratlose Leser?

Ich werde mir also mal Gedanken machen müssen, was die Handlung und den Titel betrifft.
Habt ihr eventuell ein paar Ratschläge für mich in petto?

Lesen, schreiben und alles andere an einem Tag



Wie bringt man das unter einen Hut? Da ich zurzeit auf arbeitssuche bin, kann ich den Vormittag prima ausnutzen um Bewerbungen abzuschicken. Das wäre schon mal geklärt, aber der Tag ist lang, hinter jeder Ecke versteckt sich eine Ablenkung und mal in Ruhe schreiben und lesen zu können, erfordert eisernen Willen, wenn man nicht so einen inneren Schweinehund hat wie ich, der mir ständig in die Quere kommt und dann sind da ja auch noch Fernseher und Spielekonsole die einem so verführerisch zuzwinkern und die Zeit im Nu verfliegen lassen.

Gestern habe ich einen Blogeintrag von Benjamin Spang gelesen und werde für mich mal versuchen, mir um die Mittagszeit mindestens eine Stunde zu gönnen, in der ich nichts anderes tun werde, als an meinem Buchprojekt zu schreiben.

Momentan habe ich leider das Problem, dass ich ab und an ein paar Tage prima durchschreiben kann und dann zack! passiert es, am nächsten Tag ist die Luft raus, ich komme aus meinem Rhythmus und dann wird tagelang nichts mehr geschrieben. Ich kann mich dann auch nur schwer aufraffen, um überhaupt mal die Datei zu öffnen und wenn sie dann offen ist, wird doch eher im Internet gestöbert, es könnte ja sein, dass auf irgendeiner anderen Plattform gerade was Interessantes ist, das ich doch verpassen könnte!

Was mir fehlt, ist also die Routine.

Früh morgens bin ich nicht wirklich in der Lage zu schreiben, weil ich lange brauche, um überhaupt wach zu werden. Also werde ich es um die Mittagszeit probieren. In einer Stunde sollte doch was zu schaffen sein und wenn es nur mal ein paar Absätze oder einige wenige Seiten sind. Es kommt darauf an, dass man überhaupt etwas schafft und sei es nur ein einziger Satz.
Nebenbei darf natürlich nichts anderes offen sein, dass ablenken könnte, was zwar schwerfällt, aber wenn man in seine Geschichte vertieft ist, ist sowieso alles andere eher Nebensache.

Da ich momentan auch an mehreren Leserunden teilnehme, wollen natürlich auch einige Bücher verschlungen werden. Lesen tue ich am liebsten Nachmittags oder zum Abend hin, also werde ich das auch so beibehalten. Lesen frisst allerdings auch eine Menge Zeit. Für etwa 50 Seiten brauche ich ungefähr eine Stunde (ich bin eine langsame Leserin), bei einigen Leserunden werden auch mal pro Abschnitt etwa 100 Seiten gelesen und siehe da, 2 Stunden sind um. Würde ich also versuchen abends zu schreiben, was ich eigentlich gerne tue, muss ich erst mal eine Zeit finden, meistens bin ich dann auch noch nebenbei im Internet zugange oder schaue einen Film und dann ist das Schreiben schnell wieder vergessen.

Mein Plan also: Mittags an den PC setzen und schreiben, alles andere kommt danach. =)

Ich denke, am Anfang wird es nicht so leicht werden und es kann sein, dass ich ab und an einen Durchhänger habe, aber es ist reine Übungssache und wenn ich eines mag, dann sind es Herausforderungen. ;3

Interessante Diskussion auf Lese Lust & Lese Liebe

Auf Charlousie's Blog habe ich heute eine interessante Diskussion über "Dreiecksbeziehungen in Jugendbüchern" entdeckt. Schaut mal rein und gebt euren Senf dazu, wenn ihr mögt. =D

Und hier ist meine Meinung dazu:

Ich muss sagen, ich finde Dreiecksbeziehungen schrecklich nervig, aber ich kann mir denken, dass die Verlage auf dieser Schiene bleiben, weil es anfangs prima geklappt hat und vielleicht noch neu und interessant war und sie inzwischen nicht mehr so flexibel sind und was neues ausprobieren wollen, also bleiben sie lieber beim Altbekannten. Ich schätze mal viele Autoren machen es ebenso.
An sich finde ich Dreckecksbeziehungen ja schon interessant, aber es ist inzwischen bereits so ausgelutscht, dass es einfach nur noch langweilig ist. Die Protagonistin wirkt unglaubwürdig, weil sie sich weder für Typ A oder Typ B entscheiden kann und ständig mit einem der beiden am rumturteln, flirten oder sonst was ist. Sehr realistisch finde ich das nicht, normalerweise fixiert man sich ja eher auf eine Person die einem gefällt. Außerdem ist es immer total offensichtlich wer mit wem zusammen kommt, egal mit wem die Protagonistin am turteln ist und das nimmt die Spannung weg.
Meist ist es auch noch ein übliches Klischee, netter Typ vs. kühler, geheimnisvoller Kerl – mit wem sie zusammen kommt, wundert hier wahrscheinlich niemanden und ist auch nicht spannend.
Dann wäre es mir lieber, das Mädel verliebt sich in einen einzigen Typen und gibt sich alle Mühe mit ihm zusammen zu kommen, als wenn sie von Bett zu Bett springt. So was würde ich interessant finden und man kann ihr genug Hindernisse in den Weg stellen, um es spannend zu gestalten.
Allgemein muss ich aber sagen, dass es mir immer noch lieber ist, wenn die Handlung im Vordergrund steht als die Liebesgeschichte da drin.

Mittwoch, 2. April 2014

Buch Highlights 2014

Hier sind mal einige Bücher aufgelistet, auf die ich mich dieses Jahr so freue. Einige davon sind bereits erhältlich. Sobald ich also wieder etwas flüssiger bin, gehts Bücher shoppen. =)

Bob und wie er die Welt sieht: Neue Abenteuer mit dem Streuner von James Bowen
Die Erbin von John Grisham
Die Masken des Morpheus von Ralf Isau
Abby Lynn: Verlorenes Paradies - Band 5 von Rainer M. Schröder
Die Bücherdiebin von Markus Zusak
Die Rose der Unsterblichkei​t 3 - Schwarzes Land: Das Schwarze Auge Roman Nr. 146 von André Wiesler
Future von Dmitry Glukhovsky
Das Erbe der Ahnen: Metro 2033-Universum-Roman von Suren Zormudjan
Terror der Tentakel von A. Lee Martinez
Winter der Welt von Ken Follett (Taschenbuch)
Silber-Das zweite Buch der Träume von Kerstin Gier
Survivor Dogs: Die verlassene Stadt 1 von Erin Hunter

Was sind eure Highlights dieses Jahr? :D

Dienstag, 1. April 2014

Ausgeweidet von Brigitte Lamberts & Annette Reiter






Infos zum Buch:

Band 1
Verlag: Edition Oberkassel
Seiten: 200 (Print)
           ca. 184 (E-Book)
Preis: (Buch) 11,99€
         (E-Book) 7,99€
Link zu Amazon
Homepage der Autorinnen




Beschreibung:

Hauptkommissar Clemens von Bühlow wird in den Grafenberger Wald gerufen, dort liegt ein Jogger, erschossen und ausgeweidet. Spuren des Täters sind aufgrund eines Unwetters kaum auszumachen. Der Tote kann schnell identifiziert werden. Angeklagt, seine behinderte Tochter sexuell missbraucht zu haben, wurde er gerade vom Düsseldorfer Landgericht freigesprochen.
Von Bühlow und sein Team ermitteln unter Hochdruck im Umfeld des Opfers. Senta Hartmann, die Ex-Frau des Toten und Mutter des missbrauchten Kindes, ist Sängerin und gibt regelmäßig Liederabende im Petit Salon. Hier trifft der Hauptkommissar auf Freunde und Bekannte Senta Hartmanns, die wütend sind über den Freispruch und geschlossen hinter der Sängerin stehen. Nur wenige von ihnen haben ein überzeugendes Alibi.
Obwohl Clemens von Bühlow, seines Zeichens Fallanalytiker, ein überzeugendes Täterprofil erarbeitet, lässt sich damit nur der Kreis der Verdächtigen eingrenzen. Der Roman spielt in Düsseldorf und legt seinen Schwerpunkt auf die Ermittlungsarbeit des Teams.

  Meine Meinung:

Ausgeweidet ist ein gelungenes Krimi-Debut. Ich war positiv überrascht, vor allem da man in der Handlung so gut selbst miträtseln kann. Die Leiche die gefunden wird, wirft eine Menge Fragen auf und auch im unmittelbaren Umfeld gibt es viele Verdächtige, die in der Lage wären den Mord zu begehen. Der Fall selbst, um einen freigesprochenen Vergewaltiger, der sich an seiner behinderten Tochter verging und nun ermordet worden ist, ist eine harte Nuss und die beiden Ermittler Clemens und Maria sowie ihr Team haben alle Mühe Hinweise und den Mörder zu finden.

Die Charaktere aus dem Team finde ich soweit sehr sympathisch. Clemens ständige Trinkerei nervt zwar ein wenig, aber ansonsten ist er ein gescheiter Ermittler, der gutes Essen schätzt, sein Team im Griff hat und sich öfter mal einen Rat von seinem besten Freund holt. Die anderen Kollegen kann man mit der Zeit prima auseinander halten. Auch die Verdächtigen sind eine skurrile Truppe mit all ihren Eigenarten, so sind da zum Beispiel die Canasta-Damen, der Besitzer einer Bar, ein Arzt sowie ein ehemaliges Kindermädchen mit eigenem Restaurant, die alle ins Muster passen würden.

Der Fall ist interessant aufgebaut und mit zwei weiteren Morden, die den Leser ordentlich in die Irre führen sehr unterhaltsam und spannend. Das Ende ist nicht sehr überraschend, aber interessant.

Mir hat der Fall gut gefallen, vor allem weil ich bisher noch nicht so viele Regionalkrimis gelesen habe und da das Buch in Düsseldorf spielt, war es lustig zu lesen, an welchen Orten die Ermittler arbeiten und die ich kenne bzw. an denen ich selber schon war.

Der Erzählstil der Autorinnen ist angenehm zu lesen und die Ausarbeitung der Morde und der Arbeit der Polizei finde ich ist sehr gut durchdacht. Auch das Cover finde ich interessant, es hebt sich von üblichen Covern ab und sticht mit dem Rot direkt ins Auge.

Der erste Fall von Clemens hat mir gut gefallen und ich bin schon gespannt auf weitere Geschichten mit ihm.
 
Fazit:

Wer gerne Krimis liest, sollte unbedingt mal einen Blick reinwerfen und auch Leser von Regionalkrimis werden sich hier sofort wohlfühlen.

Bewertung:

 
 
Zur Autorin:

Brigitte Lamberts, geboren 1960 in Düsseldorf, lebt seit zwanzig Jahren wieder in ihrer Heimatstadt. Sie ist promovierte Kunsthistorikerin, PR-Beraterin und Journalistin. Nach Stationen in Museen, PR-Agenturen und Verlagen hat sie sich im Bereich Corporate Publishing selbstständig gemacht. Ihren Debütroman, den Düsseldorfer Krimi Ausgeweidet, verfasste sie zusammen mit ihrer Co-Autorin Annette Reiter.
Beide Autorinnen sind begeisterte Krimileserinnen.