Sonntag, 28. September 2014

Abflug oder Tod! von Jürgen Ehlers (Rezension)



Infos zum Buch:

Verlag: ---
Autor: Jürgen Ehlers
Seiten: ca. 245 Seiten (E-Book)
Preis: 0,99 € (E-Book)

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Homepage des Autors










Beschreibung:

Mark Asmussen ist Journalist, reist nach Paraguay und wird plötzlich tiefer in eine merkwürdige Geschichte um ein mysteriöses Grab von Hitler, Waffengeschäfte und merkwürdige Fotos hineingezogen als ihm lieb ist, als er beginnt unangenehme Fragen zu stellen. Er lernt die junge Indianerin Takuá kennen, die sich als Sofia ausgibt und ihm auf seiner Reise helfen soll und ehe die beiden es sich versehen geraten sie in ein aufregendes Abenteuer, bei dem ihrer beider Leben auf dem Spiel steht. Schon bald stellt sich die Frage, wem Asmussen noch vertrauen kann und warum ihn plötzlich einige Leute so schnell wie möglich aus Paraguay rausschicken wollen.

Meine Meinung:

Die Geschichte ist nicht allzu lang und schnelle Leser werden wohl nicht sehr lange dafür brauchen. Die Handlung ist sehr spannend und der Autor hat sich einige durchaus knifflige Rätsel einfallen lassen. Am Anfang gibt es genug offene Fragen, die im Verlauf der Handlung beantwortet werden. Dabei legt sich Mark nicht nur mit der Regierung an, sondern auch einigen zwielichtigen Männern. Mark selbst war mir recht sympathisch. Er ist Journalist und stellt natürlich Fragen, die ihn in diesem Fall mehrmals in die Falle locken. Seine Recherchen fand ich unterhaltsam und spannend. Es wurde zu keiner Sekunde langweilig und der Autor hat die Story linear erzählt ohne abzuschweifen. Es gibt einige überraschende Wendungen und auch der Schluss ist meiner Meinung nach überraschend und gelungen.
Allerdings muss ich doch einen Stern abziehen. Die Liebesbeziehung zwischen Mark und Sofia hat mich ein wenig irritiert. Sie kam so schnell zustande, dass ich das Gefühl hatte, als hätten ein paar Kapitel gefehlt, ich habe sogar noch mal zurückgeblättert, ob ich was übersehen habe. Das hat mich ehrlich gesagt doch ein klein wenig überrumpelt, auch weil Sofia so plötzlich starke Gefühle für Mark hatte, den sie doch im Grunde genommen gar nicht kannte und nicht einmal wusste, ob sie ihm, einem Mann aus einem fremden Land, vertrauen kann. Mir kam das alles ein wenig zu schnell und hat mich leicht aus den Socken gehauen. Auch das Arrangement am Ende zwischen den beiden wirkte etwas skurril auf mich, aber okay, darüber konnte ich noch schmunzeln.
Ansonsten finde ich die Geschichte aber sehr gut und habe mich bestens unterhalten gefühlt beim Lesen. An einigen Stellen mochte ich gar nicht aufhören und würde gerne mehr Abenteuer von Mark Asmussen verschlingen.

Fazit:

Ein spannendes Abenteuer im fernen Paraguay mit tollen Figuren, bei denen man nie sicher sein kann, wem man vertrauen kann und wem nicht. Das Buch hat mich prima unterhalten und wird zu keiner Sekunde langweilig. Reinlesen lohnt sich! 

Bewertung:


Zum Autor:

Jürgen Ehlers wurde 1948 in Hamburg-Hohenfelde geboren. Im Jahre 1992 veröffentlichte er die erste Kriminalerzählung. Seither sind über 100 seiner Kriminalstories in Anthologien und Zeitschriften erschienen. Seine Story "Weltspartag in Hamminkeln" wurde mit dem Friedrich Glauser-Preis als bester deutschsprachiger Kurzkrimi ausgezeichnet. In letzter Zeit hat sich Jürgen Ehlers auf historische Kriminalromane spezialisiert. Sein neuestes Werk "Nur ein gewöhnlicher Mord" (2014) spielt in Deutschland und Polen 1939.
Jürgen Ehlers befasst sich darüber hinaus mit Fragen der Eiszeit- und Küstenforschung. Er hat zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze und mehrere Fachbücher zu diesen Themen geschrieben.
Jürgen Ehlers ist Mitglied im "Syndikat" und in der "Crime Writers' Association". Er lebt mit seiner Familie in einem kleinen Dorf unweit von Hamburg.

Samstag, 27. September 2014

Lassiter - Folge 2075: Lassiter und die Arapaho-Amazone von Jack Slade (Rezension)


Infos zum Buch:

Band 2075
Verlag: Bastei Luebbe
Autor: Jack Slade (Pseudonym)
Seiten: 88 Seiten (E-Book)
Preis: 1,49 € (E-Book)
Preis: 1,70 € (Heft)

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Heftvorschau der nächsten Ausgaben

Info: erscheint jeden Dienstag




Beschreibung:

Lassiter wird vom BIA, dem Burea of Indian Affairs zu einem neuen Auftrag geschickt, der ihn zum Fort Washakie führt wo er auf einen alten Bekannten trifft. Dort soll er klären was es mit den mysteriösen Morden an einem Cowboy und einem Revolvermann der Wind River Range-Ranch auf sich hat. Die Arbeiter der Ranch, eingeschlossen der Besitzerin Sheeree schieben es auf die Arapaho-Indianer, während diese sowie die Shoshonen glauben es handele sich um des Geist des Toten Lightning Arrows, dessen Leichnam sich in der Nähe der Mordopfer befunden hat. Seine Schwester White Feather begibt sich täglich zu der Grabstätte ihres Bruders und gerät in Lassiters Visier, doch es stellt sich heraus, dass die Sache auch mit dem Tod von Big Jim, Sheerees Ehemann zu tun hat.

Meine Meinung:

Dies ist mein erster Lassiter Band und hat mir ausgesprochen gut gefallen. Mal abgesehen davon, dass ich bisher keinen der über 2200 Bände gelesen habe, kommt man doch erstaunlich gut in die Geschichte hinein, welche in sich abgeschlossen ist. Der Schreibstil des Autors ist klasse, ließt sich flüssig und auch die Erzählstruktur gefällt mir, denn der Autor beschreibt die Szenen oft aus mehreren Blickwinkeln, so dass sich ein interessantes Gesamtbild ergibt. Die Geschichte wird aus der Sicht von Lassiter und der Arapaho White Feather aus der dritten Person erzählt, was die Geschichte sehr unterhaltsam macht und beide Figuren fand ich sehr sympathisch. Lassiter ist ein guter Ermittler, der vor nichts zurückschreckt und den Dingen genau auf den Grund geht. In diesem Fall hat er mit Molly, der Tochter des Colonels von Fort Washakie angebandelt. Molly wirkt sehr blass und hat meist eher Auftritte, um als wolllüstiges Betthäschen von Lassiter zu sorgen. Mir kam sie eher kindisch vor und dass sie ständig nur mit Lassiter ins Bett wollte war schon ein wenig nervig, mal abgesehen davon, dass sie nun mal nicht wirklich viel zur Handlung beiträgt. White Feather fand ich klasse. Sie hat mir neben Lassiter am besten gefallen und ihr Charakter wurde sehr gut rübergebracht. An sich erfährt man im allgemeinen nicht allzu viel über die Figuren und ihre Vergangenheit, aber das stört gar nicht, weil alles auf die Handlung der Geschichte abzielt und der Autor sich bei dieser Novelle nun mal auf das Wesentliche konzentriert. Trotzdem wird doch einiges detailliert erklärt, so dass man einen passenden Blickwinkel auf die Figuren bekommt und eben gut in die Geschichte hineinfindet.
Die Handlung spielt größtenteils am Fort, der Ranch und natürlich an der Grabstätte von Lightning Arrow. Sie wird straff erzählt und wird nicht langweilig oder schweift gar ab. Auch die Anzahl der Figuren bleibt Überschaubar. Wer genug Zeit hat, schafft das Buch locker an einem Tag. Ich werde auf jeden Fall mehr Bände über Lassiter lesen. Mir gefällt die Heftromanreihe ausgesprochen gut und da ich Western ohnehin sehr gerne mag ist die Serie genau das Richtige für mich.

Fazit:

Wer Western und Heftromanreihen mag ist hier genau an der richtigen Stelle. Man findet schnell in die Handlung hinein ohne die zig Vorgängerbände gelesen haben zu müssen und schnelle Leser können sich an einem Tag gut unterhalten lassen. Auch für Krimiliebhaber könnte dieser Band interessant sein, denn Lassiter muss hier zwei Morde aufklären, auch wenn es ohne die fortschrittlichen Mittel von heute funktionieren muss. Lassiter-Liebhaber werden wahrscheinlich ohnehin nicht um diesen Band herumkommen. 

Bewertung:


Zum Autor:

Die ersten Titel wurden von Willis Todhunter Ballard unter dem Pseudoym Jack Slade geschrieben, die meisten Ausgaben wurden allerdings von einer Vielzahl anonym bleibender deutscher Autoren verfasst. Ein Teil der Konzeption der Figur Lassiter sowie ca. 500 Hefte sind Günther Bajog zu verdanken.

Die Herrschaft der Dämonenfürsten von Monika Grasl (Rezension)

 Infos zum Buch:
 
Band 1
Verlag: fantastic shades Verlag
Autorin: Monika Grasl
Seiten: 292 (Broschiert)
Seiten: ca. 255 (E-Book)
Preis: 13,95 € (Print)
Preis: 5,99 € (E-Book)

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Homepage der Autorin
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Info:
Die Engel des Todes 'Vorgeschichte zu Die Herrschaft der Dämonenfürsten' erscheint am 15. Oktober.



Beschreibung:

Die Welt der Menschen wird von den Großfürsten der Dämonen regiert, nur wenige konnten sich im Untergrund vor ihrer grauenvollen Herrschaft retten und finden auch dort keine Ruhe. Der Mann Salomo will sich selbst als Nachfahre König Salomons zum König krönen und die Menschen aus dem Untergrund zum Widerstand aufrufen. Dabei gerät nach und nach alles außer Kontrolle, bis ein Krieg unvermeidbar zu sein scheint.

Meine Meinung:

Ein Widerstand mag ja im ersten Moment plausibel klingen, aber die Autorin hat es geschickt eingefädelt, dass man als Leser in einen Konflikt gerät, denn normalerweise sollte man ja für die Menschen sein, doch in diesem Fall ist die Lage etwas anders. Erzählt wird aus Perspektiven diverser Figuren aus den Reihen der Menschen und der Dämonen was die ganze Sache noch unterhaltsamer macht. Die Welt der Großfürsten wirkt schlimm, aber da man alles eher am Rande mitbekommt, fällt das beim Lesen nicht weiter ins Gewicht. Man ist nur zu Teilen schockiert was dort wirklich passiert. Ganz im Gegenteil zum Untergrund. Hier ist es ein starker Kontrast, denn die Menschen sind selbst dort nicht wirklich frei und müssen täglich ihr Leben riskieren was man hautnah miterlebt.
Salomo, eine der wichtigsten Figuren, wirkte am Anfang also die ersten Seiten sympathisch auf mich, was sich kurz darauf auf einen Schlag geändert hat. Die Autorin hat aus ihm einen Mann erschaffen, der weder zum König taugt noch nett gegenüber seinen Mitmenschen ist und sein Handeln lässt ebenfalls zu wünschen übrig. Von einer Führungsperson erwartet man etwas anderes. Im Gegensatz zu Salomo ist der Dämonenfürst Bael schon umgänglicher, auch wenn seine Erscheinung ein wenig skurril anmutet, wirkt er nicht wirklich furchteinflößend. Es gibt noch viel mehr Charaktere, darunter auch eine Liebesgeschichte zwischen einer Menschensklavin und einem Dämonenprinzen. Leider muss man sich dann doch recht schnell von einigen interessanten Figuren verabschieden.
Außer einigen Schlägereien und Morden geschieht am Anfang der Geschichte doch recht wenig, natürlich gibt es innerhalb des Widerstands einige Aufstände was die Stimmung noch bedrückender macht, mal abgesehen davon, dass man selbst außerhalb des Untergrunds aus bestimmten Gründen nicht lange überlebt.
Das Ende hat mir mit der großen Schlacht sehr gut gefallen und war spannend. Es gibt ein überraschendes Ende und auch so im Allgemeinen konnte mich die Geschichte super unterhalten. Es ist mal etwas anderes, knallhart und erbarmungslos. Der Autorin ist es gelungen eine interessante Idee prima umzusetzen. Für ein Debüt lohnt es sich allemal in das Buch hineinzulesen. Die Geschichte ist nicht sehr lang, so dass man sie innerhalb weniger Tage durchlesen kann und dank dem angenehmen Schreibstil der Autorin verfliegt die Zeit beim Lesen wie im Flug.

Fazit:

Wer Fantasy mag und gerne mal etwas anderes als den üblichen Einheitsbrei lesen möchte, sollte sich auf jeden Fall zu dieser Geschichte verführen lassen. Der Konflikt zwischen den Menschen und Dämonen lässt den Leser jedes Mal zweifeln, wer hier eigentlich die Guten und die Bösen sind. Ein gelungenes Debütwerk, dass man sich nicht entgehen lassen sollte. 

Bewertung:


Zur Autorin:


Monika Grasl wurde in Wien geboren und lebt auch heute noch dort. In ihrer Jugend faszinierten sie vor allem Fantasyfilme. Während ihrer Ausbildungen zur Uhrmacherin, Technischen Zeichnerin und Konstrukteurin begann sie ihre ersten Fantasyromane zu lesen. Der Autor Alan Campbell gab ihr den Anstoß selbst zu schreiben. Anfang 2014 schrieb sie das Manuskript zu Die Herrschaft der Dämonenfürsten.

Fantasy Lesebuch 1 - Kurzgeschichten diverser Autoren (Rezension)



Infos zum Buch:

Band 1
Verlag: OHNEOHREN
Seiten: ca.66
Preis: 2,49 € (Ebook)
Preis: 5,49 € (Broschiert)

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Homepage von Fabian Dombrowski (FB)










Beschreibung:

Dieser Band beinhaltet fünf Kurzgeschichten und eignet sich hervorragend um sich zwischendurch unterhalten zu lassen oder auch um unterwegs zu lesen, da die Kapitel alle nicht allzu lang sind.

Die erste Kurzgeschichte Wolfswacht führt uns in das Römerreich. Im ersten Augenblick mag man verwirrt sein, aber es gibt durchaus Fantasyelemente. Allerdings hatte ich so meine Probleme, denn beim ersten Mal durchlesen habe ich nicht wirklich bei der Geschichte durchgeblickt.

So ging es mir auch bei der Kurzgeschichte Die Herrin von Canossa vom selben Autor, welche ich ebenfalls öfter lesen musste, um sie richtig zu verstehen. Auch hier tauchen wieder die Wolfswächter aus der ersten Geschichte auf, allerdings bleiben eben hier viele Fragen offen. Über die Wächter hätte ich gerne mehr erfahren. Auch bei den Geschichten hatte man eher das Gefühl als hätte man immer nur einen Ausschnitt einer längeren Geschichte zu lesen bekommen. An sich waren aber beide Stories durchaus unterhaltsam und originell gestaltet. Spielt die erste Handlung noch im alten Rom, wirkt die andere eher Mittelalterlich. Beide sind jedoch durch die Wolfswächter miteinander verbunden.

In der dritten Geschichte Finitium geht es um ein kleines Dorf, welches von einem Fluch durch ein Einhorn belegt worden ist und so machen sich einige Männer auf in den Wald um das Tier zu finden. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und auch die Sache rund um das Einhorn fand ich klug eingefädelt, denn normalerweise kennt man Einhörner ja als friedliche Wesen, in diesem Fall gestaltet es sich etwas anders. Auch das offene Ende fand ich sehr gelungen.

Laut und Dampf! lässt den Leser erst mal denken es geht um Steampunk. Das allerdings eher in Maßen und im Hintergrund. Es geht um zwei liebenswerte Dschinns, die versuchen die Aufmerksamkeit der Menschen zu erringen und welche an einen Vampir geraten. Viel Steampunk findet man hier allerdings leider nicht, trotzdem fand ich die Geschichte unterhaltsam und herrlich skurril, auch wenn der Vampir im ersten Moment deplaziert wirkt.

Die letzte Geschichte Kaffeehaus, Monokel, Apfelstrudel fand ich neben Finitium noch am besten. Eine junge Detektivin, ein dampfbetriebener Koffer und eine rasante Verfolgungsjagd mit jähem Ende, wissen zu überraschen und zu begeistern. Ich habe mich herrlich amüsiert und die beiden Szenen auf dem Friedhof haben mir besonders gut gefallen.

Meine Meinung:

Gut, mit fünf Kurzgeschichten ist das E-Book nicht sehr lang. Ich hätte gerne noch weitere Geschichten gelesen, aber was ich verschlingen durfte hat mir gefallen und mich prima unterhalten. Die Geschichten sind alle auf ihre Art und Weise ausgefallen und teilweise durchaus anspruchsvoll. Hier hat mich vor allem in erster Linie auch das Cover angesprochen, das einen geradezu verleitet sich dieses E-Book unter die Nägel zu reißen. Auch die Schreibstile der Autoren sind sehr flüssig und lassen sich angenehm lesen.

Fazit:

Wie erwähnt eignet sich das Ebook hervorragend zum Schmöckern, wenn man unterwegs ist. Die Kurzgeschichten sind kurzweilig und unterhaltsam und lassen einen beim Lesen zumindest für eine kurze Zeit in andere abtauchen und abschalten.

Bewertung:


Zu den Autoren:

Über die Autoren konnte ich nicht viel finden, dafür habe ich in paar Infos aus der Leserunde zusammen gesucht:

Finitium ist das Debut der Autorin Laura Dümpelfeld. An Fantasy liest sie gerne querbeet, probiert neuerdings aber auch gerne neue, unbekanntere Subgenre aus.

Laut und mit Dampf ist die zweite Veröffentlichung der Autorin An Brenach, dafür aber ihr Debut im Steampunkgenre. Normalerweise schreibt sie bevorzugt im Low Fantasy-Bereich. Fantasygeschichten liest sie gerne querbeet und ihr Lieblingsautor ist Terry Pratchett.

Fabian Dombrowski wurde am 6. Oktober 1989 in Berlin Mitte geboren, wo er seitdem lebt. Seine Eltern erzogen ihn zu einem Wissensdurst, der von einem beständigen Zufluss neuer, interessanter Bücher gestillt werden wollte. Das Schreiben kam dann ganz von selbst, wenn das gewonnene Wissen sich zu Geschichten neu kombinierte. Dieses und weitere kreative Hobbys finanziert er durch Jobs als Tellerwäscher, Prospekt-Austräger, Galerist, Caterer, Illustrator und Fotograf oder in der Bildbearbeitung eines Modevertriebs. Nach einem abgebrochenen Studium der Physik und Mathematik hat er nun seinen Platz als Student der Geschichtswissenschaften und lateinischen Alt-Philologie an der Humboldt-Universität zu Berlin gefunden - besucht aber auch gerne andere Veranstaltungen, besonders der Philosophie und Pädagogik. (Quelle: Verlagsseite)

Sonntag, 7. September 2014

Zantaliya - Reise in das Schattenland von Judith Fischer (Rezension)


Infos zum Buch:

Band 1 der Trilogie
Verlag: kröhnchen Verlag/Selfpublisher
Seiten: 329 (E-Book)
Preis: 2,99 € (E-Book)

Band 2 (Zantaliya - Suche nach der Wahrheit) ist bereits erhältlich

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Homepage der Autorin









Beschreibung:

Mary und Cate sind beste Freundinnnen, obwohl sie doch Welten voneinander trennen. Während Cate mit ihrer alleinerziehenden Mutter sowie ihrer jüngeren Schwester zusammen lebt, so wächst Mary in einem Heim auf. Eines Tages verschwindet Cates Schwester Sarah plötzlich spurlos. Durch einen Zufall finden die Freundinnen einen Eingang in eine fremde Welt in der Hoffnung dort das kleine Mädchen zu finden. Sie treffen auf ein starrsinniges Mädchen namens Fara und werden unfreiwillig von Korkais gefangen genommen. Nach und nach erfahren sie was wirklich mit der Welt geschieht in der sie sich befinden und dass es nur einen Weg gibt. Der dunkle Herrscher Falador muss gestürzt werden! Eine Prophezeiung besagt, dass zwei mutige Mädchen diese Aufgabe übernehmen müssen und so werden Cate und Mary unerwartet zu Heldinnen, die das Land von ihrem Leid und all dem Schrecken befreien müssen.

Meine Meinung:

Obwohl der Anfang ein klein wenig zäh geraten ist, trotzdem dem Leser noch genug Zeit gibt, die einzelnen Figuren besser kennenzulernen, entwickelt die Story sich doch immer rasanter und birgt eine Katastrophe nach der anderen. Langeweile kommt also nicht auf und auch wenn das Buch eher an jüngere Leser gerichtet ist, so können auch ältere Leser bedenkenlos zugreifen und sich in die Welt von Zantaliya entführen lassen. Die Abenteuer der beiden Freundinnen sind spannend und unerhaltsam. Sehr schön ist hier vor allem, dass nicht wie bei vielen anderen Fantasybüchern halt unweigerlich eine Liebesgeschichte mit in den Vordergrund rückt, sondern hier eindeutig wert auf Freundschaft gelegt wird, die manchmal auch auf eine harte Probe gestellt wird. Mary und Cate sind sehr unterschiedlich und ich finde, dass gerade das die beiden Mädchen ergänzt und sie sympathisch macht. Die Mädchen wachsen an ihren Erlebnissen und auch wenn sie immer nur kurz an einem Ort verweilen, so ist es doch toll, immer ein klein wenig mehr über die Welt Zantaliyas zu erfahren.
Was mich anfangs etwas irritiert hat ist, dass vor allem Cate ein wenig erwachsener klingt als sie ist. Die Mädchen sind 13 und 14 Jahre alt. Ich kann mich aber auch erinnern, dass ich in ihrem Alter ebenfalls versucht habe erwachsener zu wirken und gerade weil Cate ihrer Mutter zur Seite stehen muss und sich um alles kümmert, kann man darüber locker hinweg sehen.
Einen Stern musste ich dann aber doch wegen der vielen Fehler abziehen, die sich in dem Text eingeschlichen haben, ansonsten ist die Geschichte aber wirklich äußerst gelungen und unterhaltsam. Die Lebenwesen wurden originell dargestellt und auch die Bösewichte sind glaubhaft rübergebracht worden.
Was mir besonders gefällt, war eben, dass die Autorin nicht nur die Erlebnisse der Mädchen in Zantaliya schildert, sondern auch die reale Welt hat miteinfließen lassen und die Sorgen und Ängste von Cates Mutter Elizabeth nicht außer Acht gelassen hat.
Der Schreibstil der Autorin ist auch sehr angenehm zu lesen, sie geht ins Detail und hat sogar den Lebewesen in Zantaliya verschiedene Sprachstile zukommen lassen, was manchmal sehr lustig war.
Die Autorin wechselt öfter zwischen den Charakteren, was das Buch abwechslungsreich erscheinen lässt und auch das Ende hat mir gut gefallen. Es bleiben genug offene Fragen und Cliffhanger zurück, die den Leser Band 2 entgegen fiebern lassen.

Fazit:

Das Buch eignet sich hervorragend für jüngere Leser, ich würde es aufgrund einiger Stellen aber doch eher ab 12 Jahren aufwärts empfehlen. Es geht um Freundschaft, Abenteuer und eine Fantasywelt mit interessanten Figuren und sympathischen Protagonistinnen, die über sich hinauswachsen.

Bewertung:


Zur Autorin:








Leider nichts gefunden, aber auf ihrer Homepage erzählt die Autorin wie sie zum Schreiben kam.

Montag, 1. September 2014

Mo & Joe - neue Katzenbilder

Und wieder neue Bilder, scheint diesmal irgendwie eine Art Fotostrecke ihrer Lieblingsschlafplätze und -positionen zu sein. Videos habe ich zwar auch, aber keinen bock die alle auf Youtube hochzuladen. Nein, danke. XD
Die Flohplage haben wir soweit auch langsam im Griff. Meine Mutter bearbeitet die Katzen mittlerweile fast täglich mit einem Nissenkamm und einer kleinen Schale Wasser mit Spüli, das geht ziemlich gut und es wird auch immer überschaubarer mit den Viechern, sind schon viel weniger.
Die nächste Plage: dass die Katzen dauernd auf mein Fenstersims springen, dürfen sie ja auch, aber sie sollen nicht an meine Pflanzen gehen. Da muss ich wohl in meinem Bücherregal einen Platz freiräumen, dann habe ich auch weniger stress. Bei den Meeris hopsen sie glücklicherweise auch nicht mehr so oft rein.
Das einzige was mir auch noch den letzten Nerv raubt ist die kleine Pissnelke Mo, der mein Bett mit dem Katzenklo verwechselt. Ich glaube, er vergisst manchmal vor lauter spielen auch mal das Katzenklo aufzusuchen. Dass müssen wir wohl noch ein bisl üben. Joe ist in der Hinsicht verlässlicher. XD lol






                                                       Glückskatze =)









 Für alle, die mal sehen wollen wie viele Flöhe so auf zwei Katzen leben können. Das sind Aufnahmen verschiedener Tage. Mittlerweile sind es zum Glück weitaus weniger. In einigen Wochen sollten wir sie wohl ganz los sein. Es ist doch ziemlich erschreckend wie schnell Flöhe sich vermehren können. O.ô





Deutschland, du Wegwerfgesellschaft (Off Topic)

Japp, heute rege ich mich wegen einer simplen Lappalie auf. Wer ist schuld? Die Supermärkte und ihre Schwachmaten von Bossen. Als wäre das was Neues...
Meine Mutter nimmt ja manchmal aus der Gemüseabteilung ein paar der losen Blätter mit, die eh kein Mensch haben will, die kriegen dann unsere Meerschweinchen, wenn was dabei ist was sie fressen dürfen. Eigentlich praktisch, die Tiere kriegen leckeres Grünzeug, wären da nur nicht die hohen Tiere unseres Supermarktes, die es sich scheinbar in den Kopf gesetzt haben, dass sie das Grünzeug lieber auf den Müll werfen, als dass es anderweitig noch verwertet werden könnte (Das Zeug ist ja noch gut! Man kann es durchaus verfüttern oder anderweitig benutzen.). Nein, sie werfen es scheinbar lieber in den Müll. Schon irgendwie traurig, oder? Ich meine, die werfen ohnehin lauter abgelaufene Ware weg (nur weil das Ablaufdatum vorbei ist, heißt das nicht, dass man alles davon nicht mehr benutzen kann) und ein bisschen Grünzeug (wohlgemerkt, dass es ohnehin keiner will!), wollen sie demnächst nicht mehr kostenlos weggeben. Wo sich wieder einmal bestätigt, dass es nur noch ums Geld geht, keinen interessiert wie viel Müll wir produzieren und dass es mit Deutschland hoffnungslos bergab geht. Ich habe ja schon lange die Hoffnung aufgegeben, dass wir mal unsere Gehirne einschalten, aber ich glaube langsam wir Menschen sind so masochistisch veranlagt, dass es uns Spaß bereitet uns immer tiefer in die Scheiße reinzureiten. Und damit schalte ich mein Gehirn aus. Rant ende.
...verdammt, wie sage ich das jetzt nur meinen Meerschweinchen...? Sie werden mich einen Kopf kürzer machen...Sie werden mich hassen und mich Nachts mit Ninjaattacken zur Strecke bringen... XD