Donnerstag, 30. April 2015

Mones wöchentlicher Leseabend


Diese Woche lese ich Metro 2033 von Dmitry Glukhovsky. Bis Sonntag will ich es auslesen damit ich nächste Woche mit Metro 2034 beginnen kann. =)


Moskau liegt in Schutt und Asche

Es ist das Jahr 2033. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Moskau ist eine Geisterstadt, bevölkert von Mutanten und Ungeheuern. Die wenigen verbliebenen Menschen haben sich in das weit verzweigte U-Bahn-Netz der Hauptstadt zurückgezogen und dort die skurrilsten Gesellschaftsformen entwickelt. Sie leben unter ständiger Bedrohung der monströsen Wesen, die versuchen, von oben in die Metro einzudringen ... Dies ist die Geschichte des jungen Artjom, der sich auf eine abenteuerliche Reise durch die U-Bahn-Tunnel macht, auf der Suche nach einem geheimnisvollen Objekt, das die Menschheit vor der endgültigen Vernichtung bewahren soll. (Quelle: Amazon)


18 Uhr ~ erste Frage: Wie lautet der erste Satz auf eurer aktuellen Seite?

Kapitel 12 - Die Polis: Es blieb nur noch ein Tunnel.

19 Uhr ~ zweite Frage: Wie gefällt euch euer Buch bis jetzt?

Ich lese das Buch jetzt zum zweiten Mal. Vor ein paar Jahren, weiß nicht mehr genau wann, habe ich es schon mal bei einem Lesemarathon verschlungen bin aber irgendwie nicht dazu gekommen es bis zum Ende zu lesen. Dabei waren es gar nicht mehr so viele Kapitel. XD
Ich mag Artjoms Geschichte. Er ist eine tolle Figur und genau wie der Leser muss er erst mal die Welt um sich herum erkunden, da er bisher nie weit von der WDNCh-Station entfernt war und die Idee rund um die Metro finde ich einfach total faszinierend und gelungen umgesetzt. Da ich derzeit auch parallel zum Lesen das Spiel zocke kann ich auch direkt die Unterschiede feststellen. Das stört aber nicht sonderlich. Ich finde Spiel und Roman sind beides auf seine Weise toll geworden. Ich verstehe nur nicht ganz wieso Melnik im Spiel Miller heißt wo doch alle anderen Figuren ihre Namen behalten haben. lol
Und es gibt keine nervige Liebesgeschichte damit stehe ich derzeit echt auf Kriegsfuß. XD haha~

20 Uhr ~ dritte Frage: Welcher Protagonist aus deinem Buch wärst du gerne und warum?

Artjom. Von all seinen Bekanntschaften hat er bisher am längsten in der Metro überlebt bzw. bei einigen weiß ich nicht mal was aus ihnen geworden ist. XD
Ich finde Artjom interessant und er erlebt spannende Abenteuer in den Tunneln. Das ist wenigstens nicht langweilig und er kommt viel herum. Ich finde er ist sehr mutig, hin und wieder zeigt er auch mal Schwäche und er kommt auch zurecht ohne sich zu sehr auf andere zu verlassen.

21 Uhr ~ vierte Frage: Spielt das Cover für euch eine wichtige Rolle?

Bei mir reicht manchmal schon ein schickes Cover um auf ein Buch aufmerksam zu werden. Ich finde ein Cover ist schon sehr wichtig. Es ist immer schrecklich, wenn es so gar nicht richtig zum Inhalt des Buches passt. Oder eine Figur darauf zu sehen ist die mit der Hauptfigur aus dem Buch so gar nichts gemeinsam hat.

22 Uhr ~ fünfte Frage: Du fällst in dein Buch und tauscht mit deinem Protagonisten den Platz, was würdest du als nächstes tun?
 
Boah~ ich bin gerade bei einer echt fiesen Stelle! XD lol
Artjom ist mit zwei Stalkern und einem der Hüter in der Bibliothek an der Oberfläche und sie werden von mindestens einem Dutzend Bibliothekare angegriffen. Ich würde zusehen, dass ich diesen Biestern entwische. Wahrscheinlich wäre ich so feige und würde zurück zur Polis rennen. Genau das Gegenteil von dem was Artjom vorhat. XD

23 Uhr ~sechste und letzte Frage: Wie weit seid ihr heute gekommen?

Viel geschafft habe ich nicht. Mit Kapitel 12 auf Seite 423 habe ich heute angefangen und bin jetzt bei Kapitel 13 auf Seite 483. 61 Seiten, wenn ich mich nicht verzählt habe. Na ja, so zwischen 50-100 Seiten ist meist mein Durchschnitt. Besser als gar nichts.

Mittwoch, 29. April 2015

To-Do-Liste für Mai

Da ich beinahe keine festen Deadlines im Mai habe werde ich das Meiste davon nach Lust und Laune abarbeiten. =)

Zeichnen:
Tage wie Diese – Band 1: Simon (Kapitel 2 beenden, es fehlen noch 5 Seiten | Kapitel 3 zeichnen)
♥ Part Time Lover (Story planen und Texte schreiben)
♥ Doujinshi meiner Partnerschaften kommentieren
Leo & Ludwig - Handlung neu planen/schreiben
Schatten der Vergangenheit (Kapitel 1: 20 Seiten-Reinzeichnungen)

Schreiben:
♥ Der goldene Drache (vom Camp NaNoWriMo-April) beenden
♥ an Heimwärts schreiben
♥ Priesterin der Schatten - Band 1: Die Prophezeiung überarbeiten
♥ The Weapons Dealer beenden (fehlen noch 3 Kapitel)
Mondscheinkuss fertig schreiben
Bookrix Wortszenen-Challenge (GayRomance-Kurzgeschichte schreiben) Deadline
KuGeMo (Kurzgeschichten Monat – 30 KG schreiben) Deadline
♥ an Dragon Hunter schreiben

Lesen:
♥ Rezensionsexemplare lesen
monatliche Mini-Challenge aufLovelybooks (Ziel: mindestens 5 Bücher im Monat lesen)
♥ Metro 2033 + Metro 2034 lesen
♥ SuB für Mai raussuchen

Bloggeraktionen:
Gemeinsam Lesen (Dienstags)

Dienstag, 28. April 2015

Rezension: Die Feenjägerin von Elizabeth May


Infos zum Buch:

Band 1
Verlag: Heyne
Autorin: Elizabeth May
Seiten: 397
Preis: 13,99 € (Taschenbuch) | 10,99 € (E.Book)

Link zu Amazon
Homepage der Autorin
Facebook | Twitter

Vorschau auf Band 2 (englisch)



Beschreibung:

Schön, talentiert und tödlich – Aileana Kameron hat nur ein Ziel: die Feen, die ihre Mutter getötet haben, zur Strecke zu bringen

Ballsaison im Edinburgh des Jahres 1844: Jeden Abend verschwindet die junge und bildschöne Aileana Kameron für ein paar Stunden vom Tanzparkett. Die bessere Gesellschaft zerreißt sich natürlich das Maul über sie, aber niemand ahnt, was die Tochter eines reichen Marquis während ihrer Abwesenheit wirklich tut: Nacht für Nacht jagt sie mithilfe des mysteriösen Kiaran die Kreaturen, die vor einem Jahr ihre Mutter getötet haben – die Feen. Doch deren Welt ist dunkel und tückisch, und schon bald gerät Aileana selbst in tödliche Gefahr ... (Amazon)

Meine Meinung:

Das Cover gefällt mir sehr gut. Genauso kann man sich Aileana vorstellen und so wird sie auch im Buch beschrieben. Auch die hervorgehobene Schrift des Titels finde ich toll.
Die Handlung konnte mich leider nur mäßig begeistern, dabei sollte es dank der vielen Actionszenen und der Feenkämpfe genau nach meinem Geschmack sein. In der Hinsicht gefiel mir die Handlung auch sehr gut. Vor allem die unterschiedlichen, gefährlichen Feen haben mich fasziniert. Das die Handlung in Schottland spielt gefiel mir auch, vor allem auch die Zeit um 1844. Auf die historischen Details ist die Autorin gut eingegangen, auch wenn einige Kampfszenen unfreiwillig komisch wirkten, wenn Aileana manchmal mit ihren bauschigen Kleidern gegen Feen kämpfen musste. Elizabeth May hat auch Steampunk mit in ihrer Geschichte eingewoben. Die Technik und auch die Geräte waren wirklich interessant. Ich habe das aber ehrlich gesagt erst so richtig ab Kapitel 5 gemerkt. Mich hat die ganze Zeit dieser Punschspender irritiert, weil es so einen damals ganz sicher noch nicht gegeben hatte. An der Story habe ich eigentlich nichts zu bemängeln. Aileana führt ein spannendes Leben als Feenjägerin, eckt bei der Gesellschaft aber jedes Mal dank ihrer verstörenden Vergangenheit an und bleibt eine einsame Außenseiterin. Nur am Anfang konnte ich nicht so recht nachvollziehen wieso sie sich mit Feen abgibt, obwohl sie eigentlich nach deren Leben trachtet und sie hasst.
Mit Aileana habe ich mich ziemlich schwer getan. Sie ist anfangs so zerfressen von Rachegelüsten und Mordgier, dass da selbst nicht mal die eingestreuten frechen Bemerkungen sie sympathischer wirken lassen. Da fehlt leider dieses gewisse Etwas um sie als Figur zu mögen. Eigentlich mag ich starke Frauenfiguren wie Aileana, aber hier fehlt es deutlich an Szenen in denen sie liebenswürdig erscheint. Ihre romantischen Gefühle gegenüber ihrem Mentor wirken noch unrealistischer und wenig nachvollziehbar. Sie sollte lieber ihren Jugendschwarm nehmen, das würde ich ihr zumindest noch abkaufen. Aileanas Mentor zeigt ihr ja nicht mal seine wahren Gefühle, hält sie immer auf Abstand und lässt sie im Unklaren über viele wichtige Dinge. Die beiden kennen sich schon ewig, wieso also verliebt sie sich erst jetzt in ihn? Vorher war er nicht nett, später ist er es immer noch nicht. Das hat er sie auch jedes mal spüren lassen. Ich kapier's einfach nicht! Hätte die Autorin schon von Anfang an ihre zwiespältigen Gefühle mit ins Spiel gebracht, dann hätte ich es vielleicht nachvollziehen können, aber nein, so konnte ich mit dieser Liebesgeschichte, die am Ende noch mal schön schmalzig, tragisch und überzogen wirkte nicht wirklich etwas anfangen. Vor allem als ihr Mentor ihre Gefühle auch noch scheinbar erwidert hat. Gut, er gibt nicht viel von sich Preis, aber das ganze Netz an Gefühlen und stereotyper Dreiecksbeziehung konnte mich einfach nicht fesseln, sondern hat mich vielmehr enttäuscht. Es wirkte einfach nicht realisitisch und nachvollziehbar.
Die Nebenfiguren waren bis auf Gavin doch recht eintönig und kamen recht selten vor. War ein wenig schade. Ich konnte auch die Szene mit Catherine so gegen Ende nicht recht verstehen, wieso sie es hinnahm und nicht weiter nachgehakt hat. Wäre schön, wenn die Autorin im zweiten Band mehr darauf eingehen würde. Ich hoffe es.
Das Ende war gut gelungen. Es gab eine wirklich spannende Szene und der Cliffhanger ist schon ein bisschen fies, wirft neue Fragen auf und macht neugierig auf Band 2.
Der Schreibstil ist in der Ich-Perspektive, lese und schreibe ich auch sehr gerne und ich bin der Meinung bei dieser Geschichte passt es auch sehr gut und der Text hat sich ebenfalls flüssig lesen lassen.
Am Ende gibt es noch ein Bestarium aller Feenarten, geschrieben aus Aileanas Sicht. War auch sehr schön noch mal nachzulesen wie sich die Feen unterscheiden, welche Stärken und Schwächen sie haben und welche Merkmale.

Fazit:

Wer Fantasy, Steampunk und Feen mag sollte durchaus zugreifen. Ich fand die angedeutete Dreiecksbeziehung nicht so gelungen, aber wer auf stereotype Figurenkonstellationen steht ist hier genau richtig. Ist wohl einfach Geschmackssache. Die Handlung ist spannend, actionreich und bietet ein furioses Ende mit einer starken Heldin.

Bewertung:

 

Zur Autorin:

Elizabeth May was born in California, where she lived during her formative years before moving to Scotland. She has a BA in Anthropology/Sociology from Marlboro College and a PhD in Social Anthropology from the University of St Andrews. When she isn’t writing, she can be found hiking through the Scottish highlands with a camera in hand. She currently resides in Edinburgh, Scotland, with her husband. (Sorry, war zu faul zum Übersetzen XD). 

Montag, 27. April 2015

Montagsfrage: Habt ihr schonmal Bücher aus dem Ausland bestellt?

Hoi, eine gute Frage. Da muss ich mal überlegen. Meistens ist es eher mein Vater der viel an CDs, Hefte, Bücher usw. aus Frankreich importiert. XD
Ich habe mir bisher mal eine jap. Serie aus dem Ausland gekauft. Bücher aber bisher noch nicht. Höchstens auf Englisch über Amazon. Wie zum Beispiel die Novel Ballad of a Shinigami vom Seven Seas Verlag oder die Gravitation Romane sowie den Boys Love Roman Cold Sleep, der von einer meiner Lieblingsmangaka illustriert worden ist. =)
Ansonsten kaufe ich aber grundsätzlich Bücher aus dem Inland, da ich eben viel auf deutsch lese. Auf englisch habe ich eher E-Books und die hole ich mir grundsätzlich über Amazon.

Camp NaNoWriMo – Fazit

Eigentlich wollte ich wöchentliche Updates über meinen Fortschritt posten hat dann aber doch nicht geklappt. =)


Vorabcover - wird natürlich noch ersetzt

Der goldene Drache - Ein Adam Cartwright & Ben Murdock Abenteuer

Band 1 (ein zweiter Band ist bereits in planung, der inhaltlich an diesen anknüpft)
Genre: Abenteuer, Western, GayRomance, Erotik
Status: Camp NaNoWriMo im April

Zwischenstand:
- 15 Kapitel
- 76 A4-Seiten in Open Office
- 50.498 Wörter im Dokument



Inhalt: 

Fallen Springs, 1908: Adam Cartwright mag zwei Sachen: Frauen und die Schatzsuche. Dummerweise bringt ihn Ersteres ins Gefängnis. Der Sherriff Joe Murphy gibt ihm eine Gnadenfrist. Findet Adam den berüchtigten goldenen Drachen innerhalb eines Tages, ist er wieder auf freiem Fuß. Zu seinem Leidwesen, muss Adam sich allerdings mit dem Möchtegerncowboy Ben Murdock zusammen tun, der ihm bei der Schatzsuche ständig in die Quere kommt und der Männern nicht gerade abgeneigt ist.

Fazit: 

Der April war mal wieder ein sehr produktiver Monat für mich. Ich habe die 50.000 Wörter am 26. erreicht und somit fiel auch der Druck und Stress ein wenig von mir ab. Dank meiner Schreibpartnerin, die meine Geschichte in unserem Schreibforum mit Argusaugen genau unter die Lupe genommen hat – mit der Lizenz zum meckern habe ich nun eine sehr lange Liste mit Logiklöchern die ich bei der Überarbeitung noch stopfen muss. Die Geschichte ist natürlich noch nicht beendet und braucht auch noch eine Weile, aber mein Ziel für diesen Monat habe ich bei meinem dritten NaNo wieder einmal erreicht und bin zufrieden mit meiner Leistung.
Ich habe im ganzen Monat nur einen Tag gehabt an dem mich ein Tief dazu gezwungen hat auszusetzen, aber ansonsten habe ich meist so zwischen 1-2.000 Wörter pro Tag geschafft. Mehr als nötig habe ich meist aber auch nicht geschrieben. XD lol
Word Wars und Word Sprints haben mir auch ungemein geholfen mein Ziel zu erreichen. 





Dass der NaNo an einem Mittwoch begann war nicht so günstig, aber irgendwie habe ich es doch gemeistert und hatte einen guten Start auch wenn ich ein wenig gebraucht habe um in meinen Western reinzufinden.

Aus meiner Cabin bin ich diesen Monat ausgestiegen. Da hat sich im Prinzip gar nichts getan und viele haben auch nicht mitgemacht, also habe ich den NaNo diesmal im Alleingang gemeistert.
Es war etwas Ungewöhnlich für mich mal wieder in der 3. Person zu schreiben, denn normalerweise bevorzuge ich die Ich-Perspektive, aber bisher gab es damit zum Glück keine allzu großen Schwierigkeiten und mit meiner Schreibpartnerin habe ich mich auch prima austauschen und motivieren können.
Ich drücke all meinen Mitstreitern die Daumen, dass sie ihr Ziel noch bis Ende des Monats erreichen!!!
Bis zum nächsten Camp im Juli! =D

Samstag, 25. April 2015

Fantasy-Lesenacht

Ich habe die Aktion bei Aleshanee entdeckt, wer noch einsteigen möchte: hier entlang bitte.

Ich habe mich doch noch mal kurzfristig entschieden mitzumachen. Ich habe hier noch Die Feenjägerin von Elizabeth May herumliegen und da ich das Buch dieses Wochenende auslesen möchte wäre das die perfekte Gelegenheit für mich. Sollte ich wider Erwarten doch schneller damit fertig werden (was ich noch bei den langen Kapiteln und meiner aktuellen Aufmerksamkeitsspanne einer Eintagsfliege bezweifle), werde ich bei Metro 2033 weiterlesen. =)
By the way es ist meine erste Fantasy-Lesenacht und ich bin schon gespannt auf die Fragen, die gestellt werden. Nebenbei werde ich auch so meinen Senf dazugeben.
Da mein Internet hin und wieder abstürzt kann es manchmal ein wenig mit den Updates des Posts dauern. Ich werde ihn auch auf Twitter verlinken, sobald die Seite aktualisiert wurde.
Chips und Cola stehen bereit, dann kann's ja losgehen! =D

~ 21:00 ~
1.) Welches Buch liest du? Wo hast du das erste Mal von dem Buch gehört? 

Ich lese heute dieses Buch. Gestartet bin ich bei Kapitel 26, Seite 277. Da nächstes Jahr Band 2 zumindest schon mal auf englisch erscheint, gehe ich davon aus, dass es möglicherweise eine Trilogie wird (reine Spekulation). Ehrlich gesagt habe ich keinen blassen Schimmer ob mir das Buch schon vorher einmal über den Weg gelaufen ist. Wenn ja, dann wahrscheinlich auf Amazon oder Lovelybooks, vermute ich mal. Bei Bloggerportal wurde es mir empfohlen, also habe ich es mal als Rezensionsexemplar angefragt. Mir gefiel das Cover und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht. =)

Schön, talentiert und tödlich – Aileana Kameron hat nur ein Ziel: die Feen, die ihre Mutter getötet haben, zur Strecke zu bringen

Ballsaison im Edinburgh des Jahres 1844: Jeden Abend verschwindet die junge und bildschöne Aileana Kameron für ein paar Stunden vom Tanzparkett. Die bessere Gesellschaft zerreißt sich natürlich das Maul über sie, aber niemand ahnt, was die Tochter eines reichen Marquis während ihrer Abwesenheit wirklich tut: Nacht für Nacht jagt sie mithilfe des mysteriösen Kiaran die Kreaturen, die vor einem Jahr ihre Mutter getötet haben – die Feen. Doch deren Welt ist dunkel und tückisch, und schon bald gerät Aileana selbst in tödliche Gefahr ...

(Quelle: Amazon)


~ 21:50 ~
2.) Welche Genres liest du generell am meisten? Wie hoch ist dein SuB? Und wie ist dein Kaufverhalten? - kaufst du gerne Neuerscheinungen oder auch viele ältere Bücher, und liest du dir immer vor dem kaufen Rezensionen durch? Hast du dir wegen einer Rezension schonmal ein Buch gekauft weil sie dich so überzeugt hat?


Am meisten lese ich wohl immer noch Krimis, die haben mich schon immer sehr fasziniert. Mittlerweile lese ich aber auch viele historische Romane und Fantasy.
Mein E-Book SuB ist riesig, keine Ahnung wie viele ich da habe (hauptsächlich kostenlose E-Books), wobei ich mittlerweile längst nicht mehr alles kaufe. Konnte da mittlerweile auf die Notbremse treten. XD lol
Aktuelle habe ich 222 Bücher auf meinem SuB. Darunter sehr viele ältere, die ich mal von meinem Bruder beim Ausmisten bekommen habe. Ich mag Neuerscheinungen, aber ich kaufe auch hin und wieder ältere Bücher. Vor allem auch, wenn ich auf dem Flohmarkt unterwegs bin. Ab und an lese ich Rezensionen vor dem Kauf, aber ich möchte mich vor dem Lesen nicht allzu sehr beeinflussen lassen, daher lese ich die meist lieber nach dem Lesen um zu sehen wie das jeweilige Buch anderen gefallen hat oder was sie eben nicht mochten. Ist immer ganz interessant. Gekauft noch nicht, aber viele Rezensionen bringen mich dazu meine Wunschliste zu verlängern. haha~

~ 22:30 ~
3.) Du bist halb erfroren und mitten in der Walachei! Alles was du hast ist die Kleidung die du anhast und ein Berg an Büchern die du wie der Weihnachtsmann in einem Stoffsack hinter dir hergezogen hast. Welches verbrennst du als erstes, damit du dir die Hände wärmen kannst die kurz davor sind vor Kälte abzufallen?  


Was mache ich denn am Arsch der Welt? Mit 'nem Sack voll Bücher? Die würde ich ja lieber alle lesen als zu verbrennen. Kann ich nicht den Sack verbrennen?
Ich glaube bis auf Gay Romane, würde ich sämtliche Erotikbücher in Flammen aufgehen lassen. Und ja ein gewisses Buch das in aller Munde ist würde wahrscheinlich auch draufgehen.
Die Twilight-Saga von mir aus auch. Adieu~ Bella und Edward.

Zwischenstand: Ich bin jetzt bei Kapitel 28, auf Seite 306. Das Posten frisst bei diesem lahmen PC auch Zeit und meine Katzen hatten wieder langeweile und sind ständig in die Gardinen gesprungen. Ich glaube, das machen sie absichtlich. Kleine Biester. XD lol

~ 23:20 ~ 4.) Ganz einfache Frage: Bücher oder eBooks? Und: Wann und wie hat deine Leseliebe so richtig angefangen?  

Bücher. Da ich E-Books auf Kindle für PC lesen muss empfinde ich beim Lesen noch nicht wirklich viel Freude. Es ist ziemlich anstrengend und geht auf Dauer auf die Augen. Deswegen dauert es auch immer eine ganze Weile bis ich mit 'nem E-Book mal durch bin. Derzeit lese ich also lieber kürzere Geschichten als etwas längeres. Bücher kann ich hingegen schneller lesen und überall mithinnehmen. Das ist zurzeit schon angenehmer.
Ich habe es als Kind schon geliebt, wenn meine Mutter mir und meinen Brüdern Geschichten vorgelesen hat. In meiner Pferdephase war das besonders schlimm. Da hatte ich wirklich viele Bücher und habe nebenbei hin und wieder auch eigene Geschichten geschrieben. Meine Mutter hat mich damals oft mit in die Stadtbibliothek genommen und ich habe da wirklich sämtliche Bücher in der Kinder-/Jugendabteilung rauf und runter gelesen. Und ich werde wohl auch noch als alte Frau in Büchern schmöckern. =)

Zwischenstand: Ganze 5 Seiten habe ich gelesen. Wow. Okay, ich gestehe: ich gucke gerade Vertical Limit. XD

~ 00:20 ~
5.) Hattet ihr schonmal einen Traum in dem ein Buchcharakter vorkommt? Welchem Buchpaar würdet ihr gerne die Krone als bestes Buchpaar aufsetzen? Welche übernatürliche Fähigkeit hättet ihr gerne?  


Hm. Also über Buchcharaktere habe ich noch nie geträumt, geschweige denn von denen aus meinen Geschichten die ich so fabriziere. Meist träume ich eher von Figuren aus Serien oder Filmen. Das beste Buchpaar...die meisten Pairings enttäuschen mich immer, das ist also nicht so leicht zu entscheiden. Mir gefiel das ungleiche Paar Alisande de Metuant und Marfan Steyck aus der DSA-Reihe Die Rose der Unsterblichkeit von André Wiesler. Mir gefiel es, dass eine Frau wie Melisande sich ausgerechnet auf den Tollpatsch Marfan eingelassen hat, der sich von einer Katastrophe in die Nächste bugsiert hat. Außerdem gibt es in Band 2 eine interessante Wendung mit den beiden. Das macht neugierig auf Band 3. =)
Die Zeit anhalten wäre toll. Dann hätte ich mehr vom Tag und könnte noch all das machen was ich in 24 Stunden einfach nicht schaffe. XD

~ 01:10 ~
6.) Wie versteht ihr euch grade mit dem Hauptprotagonisten? Was würdet ihr grade anders machen als er? 


Mit Aileana tue ich mich ziemlich schwer. Sie ist so zerfressen von Rachegelüsten und Mordgier, dass da selbst nicht mal die eingestreuten frechen Bemerkungen sie sympathischer wirken lassen. Da fehlt leider dieses gewisse Etwas um sie als Figur zu mögen. Eigentlich mag ich starke Frauenfiguren wie Aileana, aber hier fehlt es deutlich an Szenen in denen sie liebenswürdig erscheint. Ihre romantischen Gefühle gegenüber ihrem Mentor wirken noch unrealistischer und wenig nachvollziehbar. Sie sollte lieber den anderen Jungen nehmen, das würde ich ihr zumindest noch abkaufen.
Ich würde mich schon mal nicht in den falschen Kerl verlieben wie Aileana es tut. Er zeigt ihr ja nicht mal seine wahren Gefühle, hält sie immer auf Abstand und lässt sie im Unklaren über viele wichtige Dinge. Er ist im Prinzip ein Kühlschrank und ihre Gefühle für ihn kommen mir vor als würde sie regelrecht nach Gemeinsamkeiten suchen, damit sie sich in ihn verlieben kann bzw. Gründe hat um es zu können. Klar, sie haben einiges gemeinsam, aber sie macht sich da nur was vor. Die beiden kennen sich schon ewig, wieso verliebt sie sich erst jetzt in ihn? Vorher war er nicht nett, jetzt ist er es immer noch nicht. Das lässt er sie auch jedes mal spüren. Ich kapier's einfach nicht!
Außerdem sollte sie mal etwas mehr Rückgrat gegenüber ihrem Vater entwickeln, bei ihrem Mentor und ihrem Jugendschwarm ist sie auch nicht so ein Duckmäuschen. Sie sollte ihm ruhig mal sagen was sie will. Auch wenn ich verstehen kann, dass es in damaligen Zeiten als Frau schwer war und man eben nicht viel zu melden hatte.
Und mit der Lügerei muss sich aufhören. Sie belügt wirklich jeden. Wie kann sie damit leben und den Leuten trotzdem in die Augen blicken? Vor allem ihrer besten Freundin?

Zwischenstand: Buch legt neben mir, im Fernseher laufen Krimis und ich kritzel in meinen Block und versuche Alex aus meiner Geschichte Part Time Lover zu designen. Er sieht immer noch aus wie ein Waschlappen. XD

7.) Schreib ein Gedicht, das bringt ganz viel Licht.
4 Zeilen muss es haben, mit vielen nennenswerten Namen.
Gut muss es nicht unbedingt sein, denn das wäre ja gemein.
Egal ob du es willst oder nicht, DAS HIER IST JETZT PFLICHT.  


Das ist pure Folter! Ich habe seit der Schulzeit kein Gedicht mehr geschrieben! Menno~ XD
Da! Was besseres kriege ich echt nicht gebacken. lol

Aileana rächt sich für ihres Mutters Tod
Gavins Gabe bleibt nicht geheim
Derrick hilft ihr in größter Not
Und Kiaran ist einfach nur gemein

~ 02:30 ~
8.) Was machst du wenn du grade ein Buch liest, dann plötzlich zB aus dem Bus aussteigen musst und kein Lesezeichen zur Hand hast, und ganz genau weißt das du dir die Seitenzahl nicht merken können wirst? + Was hast du diese Lesenacht gelesen, und was war dein Lieblingszitat?


Ich behalte das Buch einfach in der Hand und lasse meinen Finger zwischen den Seiten. Ganz einfach. Oder ich sage die Seitennummer im Kopf wie ein Mantra immer wieder auf.
Heute Abend habe ich Die Feenjägerin von Elizabeth May gelesen und habe 36 Seiten geschafft. Nicht gerade viel.
Aileana spricht endlich mal tacheles mit Kiaran: 
Zitat: Du sprichst von Notwendigkeit, um dich von der Verantwortung für deine Taten loszusagen.

Freitag, 24. April 2015

Rezension: Das verlorene Dorf von Stefanie Kasper


Infos zum Buch:

erschienen am 20. April 2015
Verlag: Goldmann
Autorin: Stefanie Kasper
Seiten: 376
Preis: 9,99 € (Taschenbuch) | 8,99 € (E-Book)

Link zu Amazon
Übersicht der Werke von Stefanie Kasper
Homepage | Facebook

Am 29. Mai startet eine autorenbegleitete Leserunde zu "Das verlorene Dorf" bei Leserunden.de 


Beschreibung:

Ostallgäu 1844: Trotz aller Warnungen verliebt das Waisenmädchen Rosalie sich in den Haberatshofener Bauern Romar. Sie heiraten und Rosalie kann es kaum erwarten Mitglied der Dorfgemeinschaft zu werden und trotz ihrer Andersartigkeit endlich eine Familie zu finden. Kurz nach ihrer Ankunft geschehen seltsame Dinge. Ein Neugeborenes kommt tot zur Welt, obwohl Rosalie noch in der Nacht den Schrei des Kindes gehört hat. Eine Frau stirbt kurz darauf und auch die Dorfbewohner beginnen sich seltsam zu verhalten. Rosalie verschließt die Augen vor alledem und versucht ihr neues Leben zu genießen und eine Familie zu gründen, doch als Romar sich anders verhält als sonst und auch zwei Frauen aus dem Dorf merkwürdige Andeutungen machen, beschließt Rosalie nachzuforschen und begibt sich dabei in große Gefahr...

Meine Meinung:

Allein schon der Klappentext hat mich neugierig auf das Buch gemacht und auch das Cover finde ich passt zur Atmosphäre der Geschichte. Da ich historische Bücher mag und dieses auch noch eine Geistergeschichte in sich vereint habe ich direkt mal reingelesen und mochte es kaum aus der Hand legen. Es ist auch mein erstes Buch von Stefanie Kasper.
Die Handlung hat mir gut gefallen. Rosalie hat ein seltsames Hobby, da sie tote Menschen in abscheulichen Situationen zeichnet und dank ihres Äußeren eckt sie mit beidem überall an und kaum jemand ist ihr wohlgesonnen. Im Waisenhaus in Schongau, wohin sie abgeschoben wird, ergeht es ihr schließlich nicht anders, doch als sie Romar kennenlernt gibt er ihr ein Gefühl, dass sie bisher nur bei einer Person empfunden hat. Das sie geliebt wird. Man merkt sehr schnell das hier nicht alles eitel Sonnenschein ist, denn Romar verhält sich äußerst sonderbar und macht ständig Andeutungen. Er verhält sich nach der Hochzeit kühl gegenüber Rosalie und ich habe mich die ganze Zeit gefragt was mit dem Mann und auch dem Dorf los ist. Seine inneren Konflikte wurden immer wieder erwähnt und zum Ende hin macht es auch Sinn und ist durchaus nachvollziehbar. Eigentlich sind im Dorf alle sehr nett, aber so nach und nach deckt die Autorin das schreckliche Geheimnis von Haberatshofen auf. Ich muss gestehen Rosalies Naivität hat mich manchmal schon gestört. Sie hat vor allen Warnungen die Augen verschlossen und wollte nichts wahrhaben. Ich wäre ja längst abgehauen, aber ich kann schon verstehen warum Rosalie es nicht getan hat, sonst hätte der Leser ja nie erfahren was es mit Haberatshofen auf sich hat. Zum Ende hin macht Rosalie endlich eine Wandlung durch und beginnt sich von einer unsicheren, naiven Frau zu einer starken Persönlichkeit zu ändern. Trotz ihrer Schwächen war sie mir sehr sympathisch und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.
Die kursiven Texte in Erzählerperspektive zwischen der Handlung, die in der Gegenwart spielen wirken schon ein wenig gruselig. Mich überkam manchmal das Gefühl als wäre es wirklich echt. Das hat Stefanie Kasper gekonnt umgesetzt, obwohl die Geschichte größtenteils natürlich Fiktion ist. Auf den letzten 50 Seiten hatte ich ständig Gänsehaut, weil endlich alles zu Tage kam und die Sache mit Rosalie nicht so ablief wie ich es erwartet habe.
Stefanie Kasper kann wirklich toll schreiben, obwohl die Schrift recht klein gehalten ist liest sich der Text sehr flüssig und hat einen guten Flow. Sie hat eine spannende Atmosphäre aufgebaut, auch wenn man sich nicht unbedingt immer gegruselt hat, mysteriös war die Handlung allemal und man kann zwischendurch gut spekulieren was in dem Dorf vor sich geht.
Das die Handlung hauptsächlich nur an einem Ort spielt hat mir gefallen. Die Geschichte ist somit nicht vom eigentlichen Thema abgewichen und die Autorin hat sich Zeit genommen das Geheimnis nach und nach zu entspinnen. Die meiste Zeit wird aus Rosalies Sicht erzählt, hin und wieder auch aus der anderer Figuren was die Handlung abwechslungsreich gestaltet, aber nicht zu sehr von der Hauptfigur ablenkt.

Fazit:

Eine historisch spannend abgerundete Geschichte mit tollem Erzählstil, einer interessanten Protagonistin und einer Portion Gänsehautfeeling. Wer geheimnisvolle Geschichten mag sollte unbedingt zugreifen!

Bewertung:


Zur Autorin:

Die Autorin, Jahrgang 1984, ist im Bayerischen Oberland aufgewachsen und gelernte Redakteurin. Inzwischen lebt und arbeitet sie als freiberufliche Schriftstellerin im schönen Ostallgäu, wo sie sich mit Mann, zwei Söhnen und zwei Katzen auf dem Gelände einer ehemaligen Gärtnerei niedergelassen hat.
Und neben dem Schreiben? Gärtnern, Angeln & Saunieren sind ihre Steckenpferde. Nicht zu vergessen - das Abtauchen in gute Bücher. 

(Quelle: Biografie: Amazon | Buchcover: Bloggerportal)

Rezension: Die letzten Tage von Rabbit Hayes von Anna McPartlin


Infos zum Buch:

Originaltitel: The Last Days of Rabbit Hayes
Verlag: Rowohlt
Autorin: Anna McPartlin
Seiten: 504
Preis: 12 € (Taschenbuch) | 9,99 € (E-Book)

Link zu Amazon
Übersicht der Werke von Anna McPartlin
Facebook | Twitter | Homepage





Beschreibung:

Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage, um über die Flüche deiner Mutter zu lachen. Um die Hand deines Vaters zu halten (wenn er dich lässt). Und deiner Schwester durch ihr Familienchaos zu helfen. Um deinem Bruder den Weg zurück in die Familie zu bahnen. Nur neun Tage, um Abschied zu nehmen von deiner Tochter, die noch nicht weiß, dass du nun gehen wirst ... (Klappentext)

Meine Meinung:

Das Cover gefällt mir. Nicht zu traurig, nicht zu fröhlich. Somit bringt es schon mal die richtige Stimmung vom Buch rüber. Von heiteren, fröhlichen Augenblicken bis hin zu traurigen Momenten hat die Autorin die ganze Bandbreite an Gefühlen beim Lesen ausgelöst und dank ihrem schönen Schreibstil und Rabbits illustren Familie den ausweglosen Kampf gegen den Krebs sehr realistisch dargestellt. Ich kann schon verstehen, dass einige Leute einen Bogen um das Buch gemacht haben. Es ist wirklich sehr bewegend und traurig. Ich habe es regelrecht verschlungen und mit Rabbit und ihrer Familie gelitten, hin und wieder mal geschmunzelt und immer wieder gestaunt wie toll Anna McPartlin die Geschichte aufgebaut und geschrieben hat. Erzählt wird aus der Sicht der Familie und Freunden, natürlich auch von Rabbit und hin und wieder gibt es eingestreute Rückblenden aus ihrer Kindheit mit einer ganz besonderen Person in ihrem Leben. Teilweise überkamen mich ab der Hälfte des Buches allerdings auch Zweifel, ob das mit Rabbit, Johnny und Molly nicht ein bisschen zu viel des Guten war. Rabbit blieb manchmal ein wenig auf der Strecke, aber die Autorin hat noch gut die Kurve gekratzt und am Ende musste ich mich wirklich arg zusammen reißen um nicht zu heulen. Gefallen haben mir auch die wenigen Blogtexte von Rabbit. Die waren schön geschrieben und lassen einen nicht mehr so schnell los.
Die Figuren mochte ich eigentlich alle. Besonders Rabbit, Davey und Johnny zählen zu meinen absoluten Lieblingen. An Rabbit mochte ich es wie offen und unverkrampft sie mit ihrer Krankheit umgeht. Umso trauriger ist es, dass ausgerechnet so eine sympathische Figur unter dem Krebs leiden muss und man erlebt jeden Tag ihren Kampf aufs Neue mit, auch die schlimmen Zeiten, wenn es Rabbit so richtig schlecht geht.
Die Rückblenden mit der Band Kitchen Sink und Johnny fand ich klasse. Sehr unterhaltsam. Die Jungs waren eben wie Jungs so sind: frech, vorlaut und zu jeder Schandtat bereit. Das hat mich oft zum Schmunzeln gebracht. Bei Johnny gab es aber auch sehr oft feuchte Augen und meine erste Vermutung hat sich tatsächlich bestätigt. Ich muss aber gestehen vom Aussehen her war er so gar nicht nach meinem Geschmack, trotzdem hat er sich meine Sympathie erschlichen, dieser Schlawiner.
Davey mochte ich, obwohl er ein Taugenichts ist und so ein bisschen das schwarze Schaf der Familie darstellt. Mir gefiel es vor allem wie sehr er sich für Juliet eingesetzt hat.
Die Romantik kommt nicht zu kurz, ist aber auch nicht so richtig im Mittelpunkt, da es im Buch natürlich grundsätzlich um ein anderes Thema geht. Das wurde gelungen umgesetzt. Anna McPartlin hat die Figuren und ihre Gefühle sehr realistisch dargestellt und ist dabei nicht über die Stränge geschlagen. Es war wirklich angenehm zu lesen. Bei einigen Dingen, die die Figuren getan haben konnte man hin und wieder nur den Kopf schütteln, aber so was ist zumindest bei mir schnell wieder in Vergessenheit geraten. Rabbits Familie ist wirklich toll und jeder hat auf seine Weise einen hohen Widererkennungswert. Anna McPartlin hat auch gut rübergebracht wie jeder auf seine ganz eigene Weise mit Rabbits Krankheit umgeht. Die vielen Schimpfwörter die im Buch vorkommen sind natürlich Geschmackssache. In Rabbits Familie wird eben viel geflucht. Interessant waren auch die Ansichten darüber ob es einen Gott gibt oder nicht was innerhalb der Familie immer wieder angesprochen wurde, da einige Religiös sind und Rabbit wenig davon hält. Das einzige was mich ein wenig verwundert hat, war das es ständig nur Sandwiches im Buch zu essen gab, aber gut die Dinger kann man die schnell essen, wenn ohnehin alle die meiste Zeit im Hospiz sind und in so einer Situation hat man auch keinen großen Hunger.
Das Ende ist sehr traurig, da fließen schon mal die Tränen und wer das Buch lesen will sollte zur Sicherheit Taschentücher bereit legen.

Fazit:
 
Ein rührendes Buch um den Kampf mit dem Krebs und dem Tod. Wer damit umgehen kann sollte wirklich mal reinlesen. Es ist toll geschrieben, bewegend und traurig mit einer sympathischen Hauptfigur und einem interessanten Familiendrama. Wer das Buch gelesen hat wird Rabbit nicht mehr so schnell vergessen.

Bewertung:


Zur Autorin:


Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Wegen einer Krankheit in ihrer engsten Familie zog sie als Teenager nach Kerry, wo Onkel und Tante sie als Pflegekind aufnahmen. Nach der Schule studierte Anna ziemlich unwillig Marketing, doch sie blieb dabei ihrer wahren Liebe, der Stand-up-Comedy, und dem Schreiben treu. Bei der künstlerischen Arbeit lernte sie ihren späteren Ehemann Donal kennen. Die beiden leben in der Nähe von Dublin. 

(Quelle: Text und Bild sind Amazon entnommen worden)

Dienstag, 21. April 2015

Gemeinsam Lesen


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese derzeit 3 Bücher parallel, jetzt im Moment schmöckere ich in Das verlorene Dorf von Stefanie Kasper. Ich bin auf Seite 284 von 376. Das Buch ist seit gestern im Handel erhältlich.


Oberbayern 1843: Als sich die junge Waise Rosalie in den Bauern Romar verliebt, scheint sie ihr Glück gefunden zu haben. Doch die Waisenhausvorsteherin warnt Rosalie vor dieser Ehe und macht sonderbare Andeutungen. Rosalie heiratet Romar dennoch und folgt ihm in sein Heimatdorf, das tief im Wald verborgen liegt. Eines Nachts hört Rosalie ein Neugeborenes weinen, das am nächsten Tag als angebliche Totgeburt begraben wird. Dann kommt eine junge Frau, mit der Rosalie sich angefreundet hat, auf mysteriöse Weise zu Tode. Rosalie wird bald bewusst, dass in Romars Dorf nichts ist, wie es scheint – und dass auch sie selbst in tödlicher Gefahr schwebt ... (Quelle: Amazon)

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Sie sah Seile und Stricke in Hülle und Fülle, Holzpantoffeln und Lederbörsen, Nachttöpfe, Halsbinden, Hüte und blütenweißes Papier samt Feder und Tinte.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Mir gefällt das Buch ausgesprochen gut bisher. Rosalie ist dank ihrer Andersartigkeit immer auf Abstoßung gestoßen, trotzdem lässt sie sich nicht unterkriegen. Allerdings gibt es doch immer mal wieder Momente wo man sie an den Schulter packen und schütteln will, weil sie so naiv und dumm ist und alle Warnungen in den Wind schießt. Wirklich jedes Mal. So richtig gruselig ist das Buch wie auf dem Klappentext angemerkt zurzeit nicht, obwohl vieles doch recht mysteriös wirkt. In Haberatshofen merkt man schnell, dass da nicht alles eitel Sonnenschein ist und die Leute etwas zu verbergen haben und es gehen auch sonderbare Dinge vor sich. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Ich bin wirklich gespannt auf das Ende!

4. Dass wir alle begeisterte Bücherwürmer sind und lesen, was wir so in die Finger bekommen, wissen wir ja... ;) Aber gibt es auch (bestimmte, gewisse) Bücher, die wir niemals lesen würden? Wenn ja, welche sind das und warum?

So reine Erotikbücher mag ich nicht lesen. Meistens sind es nämlich genau die erotischen Stellen bei denen ich mir die Hände auf dem Kopf zusammenschlage, weil die Autoren Formulierungen benutzen die einfach zu abgedroschen klingen. XD
Mit Teenieromanzen kann ich auch nur noch bedingt etwas anfangen. Die meisten sind mir dann doch zu dumm und dieses ewige hin und her mit der Liebe geht mir oftmals gehörig auf den Senkel. Vor allem diese stereotypen Dreiecksbeziehungen gehen mir zurzeit mächtig auf die Nerven. Ich kann die echt nicht mehr sehen.
Bei Biografien lese ich auch nicht alles. So über Politiker, Stars und Sternchen, dass interessiert mich absolut nicht. Ich lese lieber Bücher über Menschen, die Abenteuer erlebt haben oder dergleichen.

Montagsfrage: Verleihst du deine Bücher?


Ich verleihe meine Bücher zurzeit nur innerhalb der Familie an meine Oma, meine Mutter oder meinen älteren Bruder, aber an Fremde grundsätzlich nicht. Höchstens noch an Freunde, wenn ich weiß, dass die wirklich gut mit meinen Büchern umgehen. Ich habe leider zumindest bei meinen Manga mal erleben müssen, dass man sie nicht immer in gutem Zustand zurückbekommt und seitdem bin ich da nicht mehr so großzügig.
Ich habe schließlich eine Menge Geld dafür ausgegeben umso trauriger ist es, wenn andere Leute dann damit umgehen als wären die Bücher Ablagen oder sonst was. Natürlich gibt es auch Leute, die vorbildlich mit Gegenständen von Anderen umgehen, aber ich bin da doch recht skeptisch  was das Verleihen angeht.
Das war jetzt kein Buch, aber ich habe mal einer Freundin eine DVD ausgeliehen und die war so übelst verqualmt vom Zigarettenrauch, bei dem Geruch ist selbst mir schlecht geworden. So was muss auch nicht sein. Brrr~ >.<

Samstag, 18. April 2015

Rezension: Tara und die Reiter des Windes von Frederica de Cesco


Infos zum Buch:

Verlag: Arena
Autorin: Frederica de Cesco
Seiten: 224 (Broschiert)
Preis: 5 €

Link zu Amazon
Übersicht der Werke der Autorin
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Beschreibung:

Taras Heimat ist Tibet. Von ihrer Großmutter, einer Nomadin, lernt sie die Kunst des Heilens und der Verständigung mit Tieren. Als sie ein geschundenes Pferd von einer Baustelle entführt, gerät sie in Gefahr.(Quelle: Amazon)

Meine Meinung:

Das Cover finde ich sehr schön. Man kann direkt sehen was einen im Buch erwartet und mir gefällt auch der Buchtitel sehr gut. Die Handlung mag ich. Die Autorin zeigt auf sehr interessante Weise das Leben von einer jungen Tibeterin, die in China zur Schule gegangen ist und dann zurück in ihre Heimat kommt und versucht einen Platz in ihrem Leben zu finden und vor allem eine Aufgabe. Dank ihrer Großmutter Deyang lernt sie das Spielen der Dran-nye, ein Instrument, das mit zu einer Zeremonie zur Heilung von Tieren gehört. In träumerischen und detailreichen Andeutungen beschreibt die Autorin wie Tara langsam aber sicher zu sich selbst findet. Sie lernt Norbu kennen, der halb Tibeter, halb Chinese ist und anfangs sehr darunter leidet. Die beiden verbindet später natürlich auch eine Liebesgeschichte, die mir am Anfang aber zu kitschig und dramatisch rüberkam. So wie in diesen alten Schnulzen. Sie kannten sich ein paar wenige Tage und schon konnten sie nicht mehr ohne den anderen leben. Das hat die Autorin irgendwie seltsam rübergebracht. Mag ja sein, dass es Liebe auf den ersten Blick war, aber auf mich wirkte es irgendwie viel zu gewollt und wirkte einfach nicht sehr natürlich. Erst später gefiel es mir besser, da war der Flow der Liebesgeschichte einfach realistischer und wirkte angenehmer zu lesen.
Was die Handlung auch anspricht ist vor allem in erster Linie wie Tibeter, vor allem die Nomadenvölker und Chinesen zu Tieren stehen. Das hat die Autorin teilweise doch sehr schonungslos beschrieben ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Es geht um Tiere die ausgebeutet und misshandelt werden und vor allem auch um die Fallensteller in den Bergen. Dabei schreibt sie aber sehr objektiv und nimmt für niemanden Partei. Ein anderer Punkt wäre dann noch der Unterschied zwischen Tibetern und Chinesen und auch ein wenig um die Nomadenvölker, was mir besonders gut gefallen hat. Ich mag es wie sie im Einklang mit der Natur und den Tieren leben.
Es gab keinen Charakter den ich nicht mochte. Tara war mir zwar manchmal ein wenig zu theatralisch und weinerlich, aber ansonsten ist sie eine sympathische Figur, die auch sehr mutig ist und sich für die Schwächeren einsetzt, egal ob Tier oder Mensch. Ihre Familie, Vater Nambol und Großmutter Deyang mochte ich auch sehr, ebenso Norbu, der ein wirklich liebenswerter Charakter ist. Man merkt schnell, dass er und Tara auf einer Wellenlänge sind. Selbst Yangdol mit ihrer offenen und direkten Art mochte ich. Sie ist ein guter Gegensatz zu Tara und hat sie ab und an wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt.
Den Schreibstil mochte ich sehr. Die Autorin hat einige Szenen wirklich sehr schön umschrieben, hat auch einige interessante Themen einfließen lassen und sogar eine Geschichte über Dschingis Khan und eine Dran-nye Spielerin eingebaut. Vor allem auch die Reiterspiele der Nomaden fand ich unterhaltsam. Am Anfang hat man, durch die Ich-Perspektive so ein wenig das Gefühl als würde Tara einem ihre Geschichte erzählen, später verschwindet das aber. Die Handlung ist spannend und gefühlvoll erzählt worden und zum Ende hin habe ich noch mal eine gewaltige Gänsehaut bekommen. Das eigentliche Ende, also im Epilog, gefiel mir auch sehr gut. Das war ein gelungener Abschluss. Mir gefiel es auch wie strukturiert die Handlung ist und nicht langweilig oder allzu ausschweifend wird.

Fazit:

Wer sich für andere Länder und Kulturen interessiert sollte mal reinlesen. Ich finde es ist ein tolles Jugendbuch ist aber auch für ältere Leser geeignet. Tara erlebt spannende Abenteuer und bringt einem ein wenig das Leben der Nomaden näher.
Anmerkung: Eigentlich wäre das Buch eine 4,5 für mich. Schade, dass man keine halben Sterne vergeben kann.

Bewertung:

 

Zur Autorin:



Federica de Cesco wurde 1938 in der Nähe von Venedig geboren. Im Alter von fünfzehn Jahren schrieb sie mit «Der rote Seidenschal» ihr erstes Jugendbuch, das bald zum Grosserfolg avancierte. Sie schrieb zuerst französisch, seit rund zwanzig Jahren verfasst sie ihre Bücher jedoch in deutscher Sprache. Sie gilt als meistgelesene zeitgenössische Jugend­buchautorin im deutschen Sprachraum. Fremde Kulturen und der Lebensweg starker, aus­sergewöhnlicher Mädchen sind die zentralen Themen in ihrem Werk. (Quelle: komplette Biographie)

Rezension: Geheimauftrag Tokio von Edward S. Aarons

Infos zum Buch:

Band 16
Verlag: Xenos-Verlagsgesellschaft M.B.H. & Co. | Wikipedia
Originaltitel: Assignment Tokyo
Autor: Edward S. Aarons
Seiten: 158 Seiten (Taschenbuch)

Link zu Amazon
Übersicht der Werke des Autors (Sam Durell-Reihe)

Hinweis: Das Buch wird wohl größtenteils nur noch gebraucht erhältlich sein. Wer sich dafür interessiert sollte also mal auf Ebay oder anderen Seiten nachschauen.



Beschreibung:

In Hatashima grassiert eine unbekannte Seuche. Fischer haben einen Kanister gefunden und seitdem sterben die Einwohner Hatashimas wie die Fliegen. Die Seuche breitet sich aus und nur eine Person scheint immun dagegen zu sein: Yoko Kamuru. Doch die junge Frau ist verschollen und unauffindbar. Sam Durell, derzeitiger Chef der Tokioter Zentrale der Sektion K bekommt den Auftrag Yoko Kamuru zu finden, bevor es die Russen, Chinesen oder Japaner schaffen um somit zu beweisen, dass der Kanister mit dem unbekannten Virus nicht von der amerikanischen Seite stammt. Eine wilde Verfolgungsjagd quer durch Japan lässt Sam Durell alte Bekannte treffen und neue Freunde verlieren. Eine Jagd auf Leben und Tod nimmt ihren Lauf und das Leben der gesamten Menschheit steht auf dem Spiel. 

Meine Meinung:

Wie man auf dem Cover erkennt ist der Agententhriller schon recht alt, hat aber immer noch seinen ganz eigenen Charme. Die Handlung spielt in Japan. Viel davon merkt man außer einigen Personen und den Orten jedoch nicht, da der Autor nicht gerade viel Wert auf Details gelegt hat. Der Fokus der Story liegt auf der Suche nach Yoko Kamuru. Sam Durell und seine Kollegen bleiben relativ blass. Den Russen Oberst Cäsar Iwanowitsch Skoll fand ich jedoch ganz unterhaltsam. Man erfährt nicht allzu viel über die Figuren. Man kann den Thriller aber auch lesen ohne die anderen Bücher kennen zu müssen. Die Handlung ist recht spannend und Sam Durell ist nicht einer dieser Helden, die alles perfekt hinbekommen. In einigen Situationen ist er durchaus unterlegen gewesen und muss während der Handlung so einiges einstecken. Er zeigt Schwäche und Ängste und auch wenn er Dinge tut, die teilweise doch recht fragwürdig erscheinen ist er schon ein dufter Typ, der es auch mit gefährlichen Gegnern aufnehmen kann. An James Bond kommt er natürlich nicht heran, aber ähnlich sind sich beide schon ein wenig. Sie haben viel für hübsche Frauen übrig, sind gute Agenten und schrecken vor nichts zurück. Was mich verwirrt hat war, das dauernd von Saki die Rede ist. Ich vermute mal, dass Sake gemeint ist, es kann auch ein Übersetzungsfehler sein, aber es war schon recht nervig. Das Ende fand ich auch nicht so doll. Da hätte der Autor sich schon etwas Besseres einfallen lassen können. Mich hat es nicht gerade vom Stuhl gerissen.

Fazit:

Der Schreibstil ist dafür recht angenehm. Der Autor schweift nicht ab und auch wenn die Rechtschreibung nicht gerade aktuell ist liest sich das Buch sehr flüssig. Die Kapitel sind kurz gehalten und werden nicht langweilig. Mit etwa 150 Seiten ist das Buch locker an ein bis zwei Tagen zu schaffen.
Wer Agententhriller mag sollte sich die Sam Durell-Reihe ruhig mal ansehen. Es gibt etwa 18 Bände. Wie oben angemerkt ist die Reihe aber nicht gerade up to date, soll heißen sie wird wohl nicht einfach zu bekommen sein. Das Buch hat hier und da seine Schwächen, hat mich aber ganz gut unterhalten.

Bewertung:


Zum Autor:

Edward S. Aarons wurde in Philadelphia, Pennsylvania geboren und starb 1975. Er studierte Literaturwissenschaft und Geschichte an der Columbia University. Neben seinem eigenen Namen verwendete er diverse Pseudonyme. Bekannt wurde er für seine Spionageroman-Reihe (Assignment) mit dem Protagonisten Sam Durell. (Quelle: Wikipedia)

Rezension: Das Geheimnis der alten Dschunke von Wolfgang Ecke

Infos zum Buch:

Club der Detektive-Reihe
Verlag: Ravensburger Verlag
Autor: Wolfgang Ecke
Seiten: 121


Link zu Amazon
Übersicht der Werke des Autors

Hinweis: Das Buch wird wohl größtenteils nur noch gebraucht erhältlich sein. Wer sich dafür interessiert sollte also mal auf Ebay oder anderen Seiten nachschauen.

(Ich musste das Cover scannen und meine Ausgabe ist schon ziemlich abgegriffen.) 

Beschreibung:

Dies ist der 5. Band der Serie mit zwanzig Detektivgeschichten in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden – aber alle pfiffig und spannend. (Klappentext)

Meine Meinung:

So steht es auf dem Klappentext und ganz unrecht hatte man da nicht. Es gibt insgesamt wie oben erwähnt 20 Kurzgeschichten, manche etwas länger, die meisten aber recht kurz mit drei Schwieigkeitsgraden, die vorne im Inhaltsverzeichnis angezeigt werden. Am Ende jeder Kurzgeschichte gibt es eine Frage die sich auf den Text bezieht. Die Antworten sind hinten im Buch enthalten. Die Fälle sind unterschiedlicher Art. Unterhaltsam, lustig, teils wirklich komisch und manche sind sogar ziemlich knifflig. Das Buch ist also durchaus auch etwas für ältere Möchtegerndetektive. Zu jeder Geschichte gibt es eine Illustration, die den Fall darstellt. An einigen Fragen hatte ich sehr zu nagen und ich bin auch nicht bei jeder Geschichte hinter die Lösung gekommen, aber es hat schon Spaß gemacht. Allgemein mag ich es Rätsel zu lösen und die Krimis sind teilweise aus dem normalen Alltag entnommen worden oder handeln von den Ermittlungen der Polizei.

Fazit:

Das Buch ist wohl nicht mehr leicht zu bekommen. Wer aber gerne Rätsel löst und Krimis mag sollte ruhig zugreifen, wenn es euch über den Weg läuft. 

Bewertung:


Zum Autor:

Wolfgang Ecke wurde in Radebeul geboren und starb 1983 bei einem Autounfall. Neben vielen verschiedenen Berufsfeldern begann er 1955 sein erstes Hörspiel zu verfassen, dem hunderte weitere folgten. Ab 1964 veröffentlichte er seine Kriminalgeschichten auch in Büchern.
Er hat über 600 Hörspiele geschrieben, von denen unzählige, ebenso wie ein Großteil seiner Bücher, in viele Sprachen übersetzt wurden. Er war ständiger Mitarbeiter bei Radiosendern im In- und Ausland, schrieb für Jugendzeitschriften und produzierte Schallplatten.
Wolfgang Eckes Werke für Kinder und Jugendliche zeichnen sich durch Rätsel und ein realistisches Ambiente aus. Beginnend mit der Serie Wer knackt die Nuss schrieb Ecke auch Krimis, an deren Ende die jugendlichen Leser den Täter selbst erraten müssen. Insgesamt kam es ihm nicht auf die brutale Kriminalität sondern vielmehr auf denksportliche und unblutige Geschichten an. (Quelle: Wikipedia)

Freitag, 17. April 2015

Wölkchens Freitags-Fragen

Bücher-Frage:

1. Wenn du eine Figur/Charakter aus einem Buch zum Leben erwecken könntest, welche/r wäre es?
 
Okay, das Problem ist, dass die echte Welt ziemlich langweilig ist. Mit Figuren aus Büchern könnte ich hier also nicht so viele spannende Abenteuer erleben. XD
  Gandalf wäre cool. Okay, er würde wahrscheinlich erst mal einen halben Herzinfarkt erleiden, aber er ist ja bereits recht viel herumgekommen und ich würde mir zu gerne all die Geschichten anhören, die Abenteuer, die er so in seinem Leben erlebt hat. =D

Private Frage:

2. Was macht für dich einen echten Freund aus?
 
Eine Person die mich nimmt so wie ich bin mit all meinen Macken und Fehlern. Das wäre für mich schon mal sehr wichtig. Jemand, der mir ehrlich mal seine Meinung sagt, auch wenns hart ist. Schleimerei oder hinter dem Berg halten find ich furchtbar. Man sollte schon irgendwie auf einer Wellenlänge sein. Das müssen jetzt nicht unbedingt gemeinsame Hobbies sein, sondern das man einfach in der Gegenwart der anderen Person man selbst sein kann. Wichtig finde ich auch, dass man miteinander über alles reden kann und dass ein/e Freund/in auch mal in schwierigen Situationen für einen da ist oder anders herum.

Donnerstag, 16. April 2015

Mones wöchentlicher Leseabend


Heute habe ich mir mal ein Buch herausgesucht, das ich seit Beginn der Woche lese.


DIE LEGENDE VON ARC'S HILL … die neue 5-teilige Horror-Serie von Michael Dissieux. Für Fans von H.P. Lovecraft ein Muss!

Buch 1: DIE SCHWARZE STADT

Wenn man alles verloren hat, was man im Leben als wichtig erachtete, ist es kein leichtes Unterfangen, wieder aus den düsteren Tiefen der Verzweiflung heraus zu gelangen. Noch aussichtsloser erscheint der mutlose Versuch, seinen Geist von der wunderlichen und verlockenden Sehnsucht nach dem Tode zu befreien oder gar zu beschützen.

In London, jener lauten und grellen Stadt, in der Wahnsinn und Hochgefühl an jeder Ecke Hand in Hand gingen, hatte Mike Osmond diesbezüglich keine Möglichkeit gesehen, den schreienden Schatten der Vergangenheit zu entfliehen und sich aus dem Sumpf von Niedergang und verzehrendem Selbstmitleid zu befreien. Und so zog es ihn nach Arc's Hill, einer kleinen Stadt im Schoße düsterer Gebirge … nicht ahnend, welch dunkle Geheimnisse dort auf ihn warteten. (Quelle: Amazon)


18 Uhr ~ erste Frage: Womit gesellt ihr euch zu uns?

Heute Abend lese ich Die Legende von Arc's Hill - Die schwarze Stadt von Michael Dissieux.

19 Uhr ~ zweite Frage: Wie gefällt euch euer Buch bis jetzt?

Ich hatte ein wenig Mühe die letzten Tage ins Buch reinzukommen, weil ich meist erst Abends zum Lesen gekommen bin und dann teilweise schon recht müde war, ergo habe ich kaum etwas geschafft. Schwierigkeiten bereitet haben mir vor allem diese Bandwurmsätze, von denen es wirklich viele gibt. Da hat man ein paar Absätze später schon mal vergessen worum es eigentlich geht. Die Handlung ist bisher recht ruhig. Es ist nicht viel Gruseliges passiert und ich habe die Hälfte schon durch. Wenn es eine Fortseztungsserie ist macht das ja nichts. Wäre nur schade, wenn es ein einzelnes Abenteuer in jedem Band ist, dann ist das schon ärgerlich. Ich bin jetzt immerhin bei 55%, der Hälfte des E-Books und es hat nur ca. 76 Buchseiten. Ansonsten ist es bisher ganz okay, hat bisher so ein bisschen den Charme von Click & Point-Adventure Geschichten á la Black Mirror. XD lol

20 Uhr ~ dritte Frage: Ihr dürft euch in einem Buchladen drei Bücher umsonst mitnehmen, welche wären das?

Ganz klar, Anklage von John Grisham! Das wäre schon mal das erste Buch, dass ich unbedingt mitnehmen wollen würde. Dann noch Kailani von Dahne Rahlmeyer und beim dritten würde ich wohl Winter der Welt von Ken Follett mitnehmen.

21 Uhr ~ vierte Frage: Wann habt ihr mit dem lesen angefangen?

Schon in jungen Jahren. Ich habe es immer geliebt, wenn meine Mutter mir und meinen Brüdern abends vor dem Schlafen noch Geschichten vorgelesen hat und als ich dann in der Grundschule war begann so meine Pferdephase. Ich habe also sämtliche Pferdebücher in der Stadtbibliothek rauf und runter gelesen und meine eigene Sammlung war auch ziemlich groß. XD