Sonntag, 31. Mai 2015

Rezension: Totengedenken von Rennie Airth


Infos zum Buch:

Originaltitel: The Reckoning
Band 3
Verlag: Goldmann
Autor: Rennie Airth
Seiten: 416
Preis: 9,99 € | Ebook: 8,99 €

Link zu Amazon
Homepage | Wikipedia

Band 1: Nacht ohne Gesicht
Band 2: Orte der Finsternis


Beschreibung:

England 1947. Die Wunden des Zweiten Weltkriegs sind kaum verheilt, als eine erschreckende Mordserie der Polizei Rätsel aufgibt: Wer tötet anscheinend unbescholtene Männer, die keine erkennbare Verbindung zueinander hatten? Und warum hat sich ein Opfer kurz vor seinem Tod nach dem ehemaligen Scotland-Yard-Inspector John Madden erkundigt? Der pensionierte Madden nimmt an der Seite seines früheren Protegés Detective Inspector Billy Styles die Ermittlungen auf und stößt auf eine alte Rechnung, die noch lange nicht beglichen ist ... (Quelle: Amazon)

Meine Meinung:

Bei diesem Band hatte ich vergessen mich vorher zu informieren. Es ist der dritte Band einer Krimireihe rund um Inspektor Madden. Obwohl ich die Vorgänger nicht kannte kam ich sehr gut in die Handlung rein. Es gab zwar hin und wieder einige Verweise auf Fälle, die möglicherweise in den anderen beiden Bänden vorgekommen sind, aber das hat nicht wirklich gestört.
Die Handlung an sich fand ich interessant. Madden wird trotz seines Ruhestands mit in eine Ermittlung hineingezogen, die auch mit ihm bzw. seiner Vergangenheit während des Krieges zu tun gehabt hat. Jemand ermordet Männer, die auf den ersten Blick nichts miteinander verbindet und somit die Ermittler in die Irre führt. Erst nach und nach wird klar was es mit den Männern und ihren Hinrichtungen zu tun hat und das jemand Lynchjustiz ausübt.
Die Handlung spielt in England kurz nach dem Krieg. Das merkt man durch kleine Hinweise, dass zum Beispiel noch Benzin zugeteilt wird und derlei Dinge. Ein starker Nebel umhüllt später die Stadt in der es zum Höhepunkt kommt was die Situation noch etwas beklemmender wirken lässt als sich endlich alle Fäden zusammen ziehen.
Madden und die anderen Ermittler fand ich soweit sympathisch. Interessant fand ich vor allem, dass mit Lily Poole eine Frau unter den Männern ist, die sich so ein bisschen gegen ihre Vorurteile entgegen stellen muss von wegen Frauen gehören an den Schreibtisch und nicht in den Außeneinsatz usw. Was ihr meiner Meinung nach definitiv gelungen ist.
Die Handlung ist gut aufgebaut worden, allerdings hatte ich mit den ersten 100 Seiten so ein wenig Mühe warm zu werden. Ich konnte mich nicht richtig auf den Text konzentrieren und mal abgesehen von den Morden verliefen sich die Unterhaltungen und Ermittlungen im Sande. Erst danach konnte mich die Story in ihren Bann ziehen. Viel Rätselraten gab es nicht, da die Handlung sehr linear verläuft und unvorhersehbar ist. Der Krimi folgt einem roten Faden und auch die Person, welche die Morde ausübt wird sehr genau durchleuchtet, aber es fehlt so ein bisschen Schmackes, soll nicht heißen es war langweilig, aber es hätte ruhig noch etwas mehr spannende Momente geben können.
Der Schreibstil ist gut und lässt sich flüssig lesen. Während der Dialoge wird viel geredet, der Autor lässt die Figuren währenddessen nur wenig agieren. Das Gespräch steht definitiv im Vordergrund. War für mich mal etwas Neues und durchweg interessant. Man wird dadurch nicht so leicht abgelenkt.
Das Ende vor dem Finale, wenn man es so nennen möchte fand ich wenig spektakulär. Das eigentliche Ende an sich war ein wenig klischeehaft und hatte nicht unbedingt viel zu bieten.
Alles in allem hat mir Totengedenken gut gefallen. Das Cover wirkt ein wenig wie ein bedrohlicher Schatten und der Titel passt wie die Faust aufs Auge. Die Kulisse Englands nach Kriegszeiten hat gut zur Handlung gepasst und die Nebenhandlung war zwar nicht so berauschend, hat aber durchaus etwas Abwechslung mit eingebracht.

Fazit:

Trotz einiger Mängel ist der Krimi ansprechend, bietet sympathische Ermittler und eine Mordserie vor historischem Hintergrund.

Bewertung:


Zum Autor:

Rennie Airth wurde in Südafrika geboren und arbeitete einige Zeit als Auslandskorrespondent für Reuters. Er hatte in England bereits zwei Romane veröffentlicht, bevor ihm mit »Nacht ohne Gesicht«, dem Auftakt der Serie um den Ermittler John Madden, der internationale Durchbruch gelang. (Quelle: Goldmann Verlag)

Donnerstag, 28. Mai 2015

Rezension: Spiel um dein Leben, Fahim! von Fahim Mohammad und Xavier Parmentier



Infos zum Buch:

Originaltitel: Un roi clandestine
Verlag: Heyne
Autor: Fahim Mohammad, Xavier Parmentier und Sophie Le Callennec
Seiten: 224
Preis: 8,99 €

Link zu Amazon





Beschreibung:

Er ist elf Jahre alt, er ist ein Illegaler, er ist ein Schachgenie

Hals über Kopf müssen Fahim und sein Vater aus Bangladesch flüchten. Politische Unruhen erschüttern das Land. Sie fliehen nach Europa und stranden in einem der hässlichen Vororte von Paris. Wohnungslos, ohne Papiere und immer in Gefahr, jederzeit von der Polizei aufgegriffen und abgeschoben zu werden. Bis der örtliche Schachklub auf Fahim aufmerksam wird: Was für ein Talent! Fahim schlägt jeden. Und dann kommt seinem Schach trainer Xavier die rettende Idee … Mitreißend und bewegend – eine Geschichte, die man nicht vergisst. (Quelle: Amazon)

Meine Meinung:

Ich hatte durchaus meine Zweifel als ich das Buch gesehen habe. Ich wusste erst mal nicht genau ob es sich um eine Biografie handelt oder nicht, wobei ich da durchaus vom Namen des Autors ausgegangen bin, dass es eine sein könnte und ob ich mit dem Buch klar komme, da es sich hier um Schach dreht und ich damit nicht sehr vertraut bin.
Entgegen aller Zweifel hat mir die Biografie doch sehr gut gefallen und teilweise ist es wirklich bewegend was Fahim und sein Vater alles durchmachen mussten. Allein und getrennt von der restlichen Familie reisen sie quer über den Erdball und landen schließlich in Frankreich wo es ihnen ein ums andere Mal schwer gemacht wird eine Aufenthaltserlaubnis zu bekommen. Was die beiden tagtäglich erlebt haben inklusive der ganzen nervigen Bürokratie, alle Achtung! Ich hätte wahrscheinlich längst die Nerven verloren. Das einzige was Fahim in dieser schweren Zeit hilft ist der örtliche Schachclub in Crétail dem er beitritt und wo Fahim und Nura Xavier kennenlernen, der ihnen wo es nur möglich ist unter die Arme greift.
Ich finde es schlimm, wenn Kinder so etwas durchmachen müssen, kann aber gut nachvollziehen, dass es für Nura ebenso schwer gewesen ist. Weitab von seiner Frau und den anderen beiden Kindern, kaum der französischen Sprache mächtig und seine einzige Kontaktperson und Übersetzer ist sein Achtjähriger Sohn. Schlimm ist auch der Grund warum sie aus Bangladesch flüchten mussten.
Vater und Sohn und auch Xavier waren mir sehr sympathisch und ich denke mal das Flüchtlingsthema ist immer noch sehr aktuell. In diesem Buch erlebt man mal hautnah mit was Menschen in solchen Situationen durchleben müssen. Das kann man sich manchmal gar nicht vorstellen. Vor allem auch, weil diese Geschichte noch gar nicht so lange her ist und in einem Zeitraum von 2008 bis 2012 geschehen ist.
Die Erzählweise des Textes hat mir gut gefallen, einerseits wurde aus Fahims Sicht das Alltagsleben in den Flüchtlingsunterkünften geschildert sowie im Schachclub, auf der anderen Seite gab es zusätzlich einige Kommentare von Xavier, der erzählt wie Nura und Fahim auf ihn gewirkt haben, wie er ihnen zur Seite stand, ihnen half wo es nur ging und über sein Leben als Schachtrainer. Amüsant fand ich es auch, wenn Xavier immer mit einem Zitat geantwortet hat und er nimmt oftmals kein Blatt vor den Mund. Das gefällt mir. Fahim fand ich sehr tapfer und mutig. Traurig ist aber auch, dass er im Prinzip keine nennenswerte Kindheit gehabt hat.
Zum Schluss geht es natürlich viel um das Schachspielen und die Meisterschaften. Fahim ist wirklich ein guter Spieler, aber man merkt, dass er eben auch ein Kind ist und nicht immer wirklich bei der Sache ist.
Ich war ganz froh, denn selbst für einen Laien wie mich war dieser Teil des Buches gut erklärt, so dass ich nicht mit Fachbegriffen oder allzu detaillierten Spieltaktiken überfordert wurde. Hier hat die Co-Autorin Sophie Le Callennec ganze Arbeit geleistet.

Fazit:

Eine rührende Vater-Sohn-Geschichte fernab der Heimat Bangladesch und ihrem tagtäglichen Kampf in einem fremden Land eine neue Heimat zu finden. Wer mal einen kleinen Einblick in das Leben von Flüchtlingen erhalte möchte, sollte unbedingt reinlesen.

Bewertung:



Zu den Autoren:

Fahim Mohammad wurde im Jahr 2000 in Bangladesch geboren und lebt heute in Frankreich.
Xavier Parmentier trainiert seit über 20 Jahren die französische Jugendschachmannschaft. Immer wieder setzt er sich für junge Talente aus den Pariser Vortorten ein.
Die Anthropologin und Schriftstellerin Sophie Le Callennec unterrichtete Fahims Vater in Französisch. Sie gab Fahim mit ihrer Schreibfeder eine Stimme. (entnommen aus dem Buch)

Dienstag, 26. Mai 2015

Gemeinsam lesen

 Eine gemeinsame Aktion von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher, ins Leben gerufen von Asaviels Bücher-Allerlei

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich habe heute mit Monsieur Blake und der Zauber der Liebe von Gilles Legardinier (u.a. Julie weiß, wo die Liebe wohnt) begonnen. Derzeit bin ich auf Seite 58, Kapitel 11.



Andrew Blake, erfolgreicher Geschäftsmann aus London, hat den Tod seiner geliebten Frau Diane nicht überwunden. Er braucht dringend eine Veränderung. Und so lässt er sein altes Leben hinter sich und nimmt in einem Herrenhaus in Frankreich inkognito eine Stelle als Butler an. Dort arbeiten mit ihm: die feldwebelhafte Köchin Odile, der exzentrische Gärtner Phillipe und das junge Hausmädchen Manon. Bald schon bringt Andrew die entfremdeten Bewohner des Hauses durch seine weise, humorvolle Art einander näher. Und wer weiß, vielleicht erlebt auch er selbst noch einmal den Zauber der Liebe? (Quelle: Amazon)





2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Blake räumte gerade das benutzte Geschirr zusammen, als er einen lauten Pfiff aus einer Trillerpfeife hörte, der aus der großen Eingangshalle kam.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich finde das Buch beginnt sehr interessant. Man erfährt nur so vage aus welchem Grund Andrew den Sitz seiner Firma vorerst abgibt und an wen! Das kam sehr überraschend. Ein paar Figuren konnte ich bereits kennenlernen, die in dem Herrenhaus leben. Dort geht alles doch noch sehr altbacken vor sich. Die Zeitungen werden noch gebügelt, Andrew muss das Haus über den Dienstboteneingang betreten, usw. Hat so ein kleines bisschen was von Downton Abbey und Jane Austen-Romanen. Andrew war mir jedenfalls sofort sympathisch und ab und an gibt es auch was zu lachen. Das Cover gefällt mir sehr gut und man kann so einiges hineinintepretieren mit dem offenen Vogelkäfig.
Gilles' Debutroman habe ich zwar noch nicht gelesen, aber dieses Buch hat mich dank dem Klappentext direkt neugierig gemacht. =)

4. Ist euch schon mal eine Art Missgeschick mit eurem Buch passiert, wie z.B. beim Baden ins Wasser gefallen, ein Getränk über das Buch gekippt oder vielleicht sogar mal "verlegt" und nicht mehr wieder gefunden?

Ui. Also ich glaube mir ist tatsächlich mal ein Glas Wasser umgekippt und so musste ich das Buch trocknen lassen, aber ansonsten ist mir bisher nichts allzu Schlimmes damit passiert. Mein Bruder hat allerdings mal ein wenig Kaffee auf ein Buch verschüttet. Passiert ihm öfter mal, weil er ständig mit seinem Kaffee durch die Gegend läuft. XD

Montagsfrage: Liest du Bücher einzeln nacheinander oder auch mehrere parallel?

Natürlich lese ich gerne Bücher einzeln, aber meistens lese ich doch mehrere parallel. Entweder, weil ich mehrere Rezensionsexemplare nahezu gleichzeitig bekomme oder meine Neugier nicht im Zaum halten konnte und in irgendeines meiner SuB-Bücher reinlese und schon habe ich den Salat.
In letzter Zeit war ich auch sehr "unruhig" beim Lesen. Ich konnte mich nicht auf ein einziges Buch konzentrieren. Ich musste immer in irgendein anderes, weiteres Buch reinlesen und so kommt es natürlich auch vor, dass ich dann mehrere parallel lese.
Dauert dann natürlich bis ich ein Buch zu Ende gelesen habe, allerdings schaffe ich in dem Monat dann auch mehrere Bücher, als wenn ich nur eines zur Zeit lese.
Im Prinzip hat ja beides so seine Vor- und Nachteile.
Okay, ab und an stört es mich schon, aber ich kann einfach nicht anders. So geht es mir auch beim Zeichnen und Schreiben. Ich bin eben von der chaotischen Sorte und habe immer mehrere Dinge gleichzeitig am Haken, die ich dann bearbeite. So wird es zumindest nicht langweilig. Ich brauche das wohl einfach. lol

Sonntag, 24. Mai 2015

Rezension: Metro 2034 von Dmitry Glukhovsky


Infos zum Buch:

Originaltitel. Метро 2034
2. Band aus dem Metro-Universum
Verlag: Heyne
Autor: Dmitry Glukhovsky
Seiten: 544 Seiten
Preis: 9,99 €

Link auf Amazon
Übersicht der Werke des Autors
Homepage | Facebook | Twitter

Hinweis: Der Artjom in diesem Buch ist nicht der aus Metro 2033.

Beschreibung:

Stalker Hunter muss sich seiner bisher größten Herausforderung stellen

Wir schreiben das Jahr 2034. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Auch Moskau ist eine Geisterstadt. Die Überlebenden haben sich in die Tiefen des U-Bahn-Netzes zurückgezogen und dort eine neue Zivilisation errichtet. Eine Zivilisation, wie es sie noch nie zuvor gegeben hat...
An der Station Sewastopolskaja, die seit Tagen von der Verbindung zur Großen Metro abgeschnitten ist, taucht der geheimnisvolle Brigadier Hunter auf. Er nimmt den einsamen Kampf gegen die dunkle Bedrohung auf, der sich die Bewohner der Metro gegenübersehen, und bricht zu einer gefährlichen Expedition in die Tiefen des Tunnelsystems auf. An seiner Seite steht Homer, ein alter, erfahrener Stationsbewohner, der die Metro und ihre Legenden kennt wie kein anderer – und der seine Lebensaufgabe darin sieht, ihre Geschichte aufzuschreiben. Als die beiden auf die 17-jährige Sascha treffen, glaubt Homer, er habe in dem gebrochenen Helden und dem Mädchen das perfekte Paar für sein Epos gefunden – aber er darf sie in der Gefahr keine Sekunde aus den Augen lassen.
Dies sind die Abenteuer von Hunter, ehemaliger Soldat und nun einsamer Kämpfer gegen die dunkle Bedrohung, der sich die Bewohner der Metro gegenübersehen. (Quelle: Amazon)

Meine Meinung:

Und wieder ein cooles Cover. Schade, dass die nicht auf allen Metro-Romanen abgebildet sind. Ich finde das sind echte Hingucker.
Die Handlung dreht sich diesmal um Hunter und eine Station, die bereits in Metro 2033 angesprochen worden ist. Nach Hunters mysteriösen Verschwinden geht es in diesem Band um ihn und die seltsamen Dinge an der Tulskaja. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger wird die Handlung in Metro 2034 straffer erzählt, ist weniger tiefgründig und trotz der ca. 500 Seiten hat man das Buch sehr schnell durchgelesen.
Hunter taucht an der Sewastopolskaja auf und nimmt sich vor dem Verschwinden der Aufklärungstrupps auf den Grund zu gehen. An seiner Seite der alte Homer, der an einem Roman schreiben möchte und das junge Mädchen Sascha, die sie auf ihrer Reise auflesen.
Im Gegensatz zu dem anderen Buch wurde diesmal aus der Sicht von Homer und Sascha erzählt, nicht aus Hunters Sicht wie man vermuten mag, so dass dieser weiterhin eine geheimnisvolle unnahbare Figur bleibt. Einerseits hat mir das durchaus gefallen, andererseits hätte ich auch gerne mehr über Hunter erfahren. So ging das nur durch Unterhaltungen mit anderen Figuren wie zum Beispiel Melnik mit dem es ein Wiedersehen gibt. Homer mochte ich. Als Schriftsteller versucht er seine eigene Geschichte über die Metro zu entwerfen und zu schreiben was sich als komplizierter darstellt als gedacht. Teilweise war das manchmal sogar recht amüsant. Sascha ist die Letzte im Bunde. Sie schließt sich den beiden an und ehrlich gesagt ging sie mir manchmal arg auf die Nerven. Ich weiß nicht so genau ob sie nur einen Halt gesucht hat, etwa eine Vaterfigur oder einfach nur die große Liebe erleben wollte, jedenfalls hat es manchmal doch sehr genervt, dass sie sich so an Hunter geklammert hat, ihn ändern wollte und immer davon ausgegangen ist, dass er sie unbedingt braucht. Teilweise waren ihre Gedanken schon sehr dumm und naiv, aber ist auch verständlich, wenn sie nie von ihrer Stations weggekommen ist und in einigen Dingen keinerlei Erfahrungen sammeln konnte. Ich konnte mich leider trotzdem nicht so richtig in sie hineinversetzen. Mit Leonid gibt es noch eine weitere Figur, die später einiges an Wirbel mit in die Story bringt. War teilweise auch sehr unterhaltsam.
Der Schreibstil war diesmal weniger tiefgründig, auch wenn wieder einige Dinge hinterfragt worden sind und die Handlung an sich eine Runde Sache ist. Klar von Metro 2033 ist man jetzt schon ein wenig verwöhnt worden somit ist es eine kleine Umstellung, dass dieser Band so gänzlich anders ist. Dank der vielen Erzählwechsel liest sich dieser Roman verdammt flott, es gibt wieder eine Menge Action und so einige neue Monster. Hier hat allerdings schon so ein klein wenig die Atmosphäre des Vorgängers gefehlt, dessen Charme es eben ausgemacht hatte. An und für sich gefiel mir die Geschichte aber mal so für sich gesehen sehr gut. Obwohl auch dieses Ende wieder ein paar kleine Fragen aufwirft, die unbeantwortet und offen bleiben. Wie zum Beispiel die Sache mit Sascha.
Das Ende fand ich soweit gelungen. Mir kam schon eine Gänsehaut, vor allem auch weil es so drunter und drüber ging. Das Ende mit Hunter gefiel mir irgendwie. Er hatte wieder so einen kleinen Teil Menschlichkeit an sich, wenn man bedenkt, dass er die meiste Zeit im Buch eher wie eine frostige Tötungsmaschine wirkt.

Fazit:

Bei diesem Band sollte man nicht mit allzu hohen Erwartungen herangehen, wenn man schon Metro 2033 kennt. Trotzdem ist es eine gelungene, spannende Story mit interessanten Figuren und neuen Abenteuern in der Metro und an der verstrahlten Oberfläche. Diesmal in neuem Gewand mit neuen Figuren und etwas anderer Erzählweise.

Bewertung:


Zum Autor:

Dimitry Glukhovsky, geboren 1979, hat "Internationale Beziehungen" in Jerusalem studiert. Er arbeitet für den Fernsehsender "Russia Today" als Auslandskorrspondent und hat viele Krisengebiete bereist. Mit seinem Debütroman "Metro 2033" landete er auf Anhieb einen Bestseller. Glukhovsky lebt in Moskau. (Quelle: Amazon)

Rezension: Metro 2033 von Dmitry Glukhovsky


Infos zum Buch:

Originaltitel. Метро 2033
1. Band aus dem Metro-Universum
Verlag: Heyne
Autor: Dmitry Glukhovsky
Seiten: 816 Seiten
Preis: 9,99 €

Link auf Amazon
Übersicht der Werke des Autors
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Beschreibung:

Moskau liegt in Schutt und Asche

Es ist das Jahr 2033. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Moskau ist eine Geisterstadt, bevölkert von Mutanten und Ungeheuern. Die wenigen verbliebenen Menschen haben sich in das weit verzweigte U-Bahn-Netz der Hauptstadt zurückgezogen und dort die skurrilsten Gesellschaftsformen entwickelt. Sie leben unter ständiger Bedrohung der monströsen Wesen, die versuchen, von oben in die Metro einzudringen... Dies ist die Geschichte des jungen Artjom, der sich auf eine abenteuerliche Reise durch die U-Bahn-Tunnel macht, auf der Suche nach einem geheimnisvollen Objekt, das die Menschheit vor der endgültigen Vernichtung bewahren soll. (Quelle: Amazon)

Meine Meinung:

Ich mag diesen Roman sehr, vor allem auch das Cover finde ich sehr gelungen und ansprechend. Es passt richtig treffend zum Inhalt des Romans.
Ich habe das Buch vor einer Ewigkeit schon mal gelesen, aber irgendwie nie beendet. Jetzt habe ich es noch einmal gelesen, da ich nebenbei auch das Game dazu parallel gezockt habe und ich finde das Buch immer noch großartig. Die Handlung, welche die meiste Zeit in der Moskauer Metro spielt und zum Schluss hin auch an der verstrahlten Oberfläche hat ihren ganz eigenen Charme und eine Portion Gruselspaß mit den Monstern und den dunklen mysteriösen Tunneln, die alle so unterschiedlich sind. Auch die Stationen mit ihren Gruppierungen sind sehr abwechslungsreich. Ich finde das ganze Konstrukt mit der Metro äußerst gelungen.
Mit Artjom hat man eine Figur an seiner Seite, die genauso unwissend ist wie der Leser und zusammen mit ihm erlebt man was wirklich in der Metro vor sich geht. Ich finde Artjom ist eine interessante Figur. Er ist noch recht jung und hadert ab und an auch mit seinen eigenen Vorurteilen, aber er ist eben auch ein leeres Gefäß, das gefüllt werden möchte. Er versucht alles objektiv zu betrachten und seine Mission, die er von Hunter übertragen bekommen hat nicht aus den Augen zu verlieren, auch wenn er oftmals kurz davor ist.
Die meisten Nebenfiguren lernt man nur für kurze Zeit kennen. Artjom zieht den Tod an wie kein anderer bzw. seine Begleitungen. Artjom lebt an der Station WDNh und hat mit seiner eigenen Vergangenheit zu kämpfen. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass es hier keine lästige Liebesgeschichte gibt. Der Fokus bleibt auf Artjom und seiner gefährlichen Mission.
Der Schreibstil von Dmitry Glukhovsky hat mir sehr gut gefallen. Trotz der vielen Seiten und der langen Kapitel mag man das Buch kaum aus der Hand legen. Es ist sehr tiefgründig behandelt essentielle Fragen wie: Gibt es einen Gott? Welche Rolle spielt Artjioms Leben? Wie wird das Leben in Zukunft sein? Gibt es die Möglichkeit irgendwann wieder an die Oberfläche zurückzukehren?
Ich fand die Figuren konnte man gut auseinander halten, jede hatte so ein wenig ihre eigenen Macken und Erkennungsmerkmale. Am besten gefielen mir Hunter und Melnik (im Spiel Miller), aber auch Khan fand ich recht unterhaltsam.
Die Monster und Tunnelsysteme sind in Metro das was beim Lesen die größte Beklemmung auslöst und für gruselige Momente sorgt. Es empfiehlt sich also das Buch am besten Abends zu lesen. An Monstern gibt es eine überschaubare Anzahl, aber gerade das hat der Autor gut inszeniert und gleichzeitig für spannende Actionszenen und Momente gesorgt. Die Bibliothekare finde ich immer noch gruselig.
Das Ende hat mir gut gefallen. Auch wenns es irgendwie traurig war. Die Bonusgeschichte Das Evangelium nach Artjom ist erstaunlicherweise direkt aus Artjoms Sicht geschrieben worden, also aus der Ich-Perspektive, so wurden noch mal einige Dinge genauer angesprochen, ein paar Fragen geklärt und auch das Ende war interessant und auch ein klein wenig traurig und nachdenklich stimmend.

Fazit:

Wer das Metro-Universum kennen lernen möchte, sollte unbedingt mit diesem Band anfangen. Mit Artjom erfährt man sehr viel über die Metro und erlebt eine Menge mysteriöser Begebenheiten und spannender Kampfszenen. Definitiv ein gelungenes Werk, dem man mehr Aufmerksamkeit schenken sollte.

Bewertung:
 

Zum Autor:

Dimitry Glukhovsky, geboren 1979, hat "Internationale Beziehungen" in Jerusalem studiert. Er arbeitet für den Fernsehsender "Russia Today" als Auslandskorrspondent und hat viele Krisengebiete bereist. Mit seinem Debütroman "Metro 2033" landete er auf Anhieb einen Bestseller. Glukhovsky lebt in Moskau. (Quelle: Amazon)

Dienstag, 19. Mai 2015

Gemeinsam lesen

Eine gemeinsame Aktion von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher, ins Leben gerufen von Asaviels Bücher-Allerlei

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Aktuell lese ich einige Bücher/Ebooks parallel. Aktuell habe ich gerade Sturm über Rosefield Hall von Julie Leuze zur Hand. Ich bin auf  Seite 121/368. Ziel für heute ist bis Seite 199 zu lesen. Mittwoch oder Donnerstag bin ich wohl mit dem Buch fertig.


Grafschaft Devon 1913: Ruby, die 18-jährige Tochter von Lord und Lady Compton, wächst sehr behütet auf dem elterlichen Herrensitz Rosefield Hall auf. Als der attraktive Cyril Brown aus London anreist, um den Sommer auf dem nahen Tamary Court zu verbringen, fühlen die beiden sich auf Anhieb zueinander hingezogen – und Ruby verliebt sich zum ersten Mal in ihrem Leben. Doch Rubys Eltern sind strikt gegen eine Verbindung mit dem nicht adeligen jungen Mann. Außerdem scheint Cyril ein Geheimnis vor Ruby zu verbergen. Cyril stellt Rubys Leben auf den Kopf, doch plötzlich wendet er sich von ihr ab. Und dann ziehen dunkle Wolken am Horizont auf ... (Quelle: Amazon)




2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Schlaflos wälzte sie sich in ihrem Bett hin und her.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Es erinnert schon ein klein wenig an Downton Abbey. Ich mag die Serie ja sehr gern und ich war gespannt wie diese Geschichte sein wird. Erzählt wird aus der Sicht von der Hauptfigur Ruby Compton, die auf Rosefield Hall lebt, ihrem Hausmädchen Florence und der jungen Alice. Was ich so bisher feststellen konnte geht es grundsätzlich um Dinge, die in Frage gestellt werden: Der Stand zwischen Adligen und Dienern, Rassismus, die Frauenrolle von damals, Ettikette und eben das Heiraten außerhalb des eigenen Standes. Das Buch hat schon einiges zu bieten. Vor allem Geheimnisse. Jede Figur scheint etwas mit sich herumzuschleppen und will nicht so recht damit herausrücken. Ich bin sehr gespannt was da noch alles zutage kommt.

4. Stell dir vor die Welt würde in ein paar Wochen untergehen ... Welche Bücher willst/musst du vorher unbedingt noch Lesen und warum?

Ach du meine Güte. XD
Ich würde mich wahrscheinlich in meinem Zimmer einsperren und so viel lesen wie es geht. Nonstop. Was ich unbedingt lesen wollen würde wäre meine komplette Pellinor-Saga von Alison Croggon, die noch in meinem Regal vor sich hinvegetiert. Außerdem würde ich noch einmal Die Frau in Weiß von Wilkie Collins lesen, eines meiner Lieblingsbücher. Aber ansonsten weiß ich nicht. Ich würde wohl spontan Bücher aus dem Regal aussuchen, die mich noch so interessieren und die ich bisher nicht gelesen habe.

Montagsfrage: Hand auf's Herz, wie viele Bücher besitzt du?

Wie gut, dass ich jetzt nicht großartig nachzählen muss. Hab so ziemlich alles auf Lovelybooks eingestellt. XD

Aktuell habe ich 372 Bücher (darunter auch einige bereits einsortierte Ebooks auf LB) in meiner Regalwand stehen (mit den noch folgenden Rezensionsexemplaren sind es 374). Den Großteil machen die Buchreihen/Mehrteiler aus, die ich sammele. Einzelromane habe ich im Grunde genommen gar nicht so viele. Ist überschaubar.
Sowie 2 Bücher zum Cocktails/Longdrinks mixen und 17 Kochbücher (der Großteil davon sind asiatische Kochbücher), die alle noch nicht bei LB einsortiert worden sind und die ich jetzt nicht dazugezählt habe.
Mein SuB besteht derzeit aus 243 Bücher/Ebooks. Auf meiner Leseliste sind zwar aktuell noch 16 angefangene Romane, ich lese momentan davon aber nur 3 Bücher und 2 Ebooks.

Die Zahl meiner Ebooks behalte ich mal schön für mich. Vor allem 2012 und 2013 als einem noch die kostenlosen Ebooks hinterhergeworfen worden sind und es so viele Gratisaktionen gab hat sich bei mir eine ganze Menge angesammelt. Derzeit hole ich mir auch noch ab und an englische Ebooks und bin seit den letzten Tagen dabei meinen Kindle aufzuräumen. Frühjahrsputz sozusagen. Deswegen lohnt es sich auch noch nicht zu sagen wie viel ich insgesamt habe. Wer weiß, wie viel am Ende wirklich davon übrig bleibt.
Ebooks, die ich die nächste Zeit unbedingt noch lesen möchte belaufen sich auf etwa 200 Stück, viele sind aber eher Novellen oder kurze Romane. Das fällt also nicht allzu sehr ins Gewicht und lässt sich schnell vom SuB runterlesen.

Ansonsten habe ich noch 23 Light Novels. Japanische Romane (auf deutsch & englisch), die recht einfach geschrieben sind und Illustriert sind und zumeist auf Manga-/Animeserien basieren oder andersherum.
Ich habe 75 Manga-Magazine/Anthologien wie Daisuki, Manga Twister usw. usf. Sowie ein paar wenige Doujinshi Originale, die ich mir mal über Animexx gekauft habe.
Meine Manga-Sammlung selbst besteht aus 394 Bänden. Darunter sind etwas über 100 Buchreihen. Einzelbände habe ich gerade mal 38 Stück, wenn ich mich nicht verzählt habe und bisher habe ich 26 Mangareihen vollständig im Regal stehen.

Dienstag, 12. Mai 2015

Gemeinsam Lesen


Eine gemeinsame Aktion von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher, ins Leben gerufen von Asaviels Bücher-Allerlei

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Neben den letzten Kapiteln von Metro 2034 lese ich derzeit noch Königin im Exil von diversen Autoren (Joe Abercrombie, Jim Butcher, Brandon Sanderson, Diana Gabaldon, Sherrilyn Kenyon, George R.R. Martin und vielen mehr...). Derzeit bin ich bei der dritten von 21 Kurzgeschichten. Ich wollte erst mal die beiden Metro-Romane durchlesen und werde mich die restliche Woche auf dieses Buch konzentrieren. Ich lese gerade Cecilia Hollands Geschichte Noras Lied und bin auf Seite 90/1120. 



Gefährliche Frauen aller Art – Kriegerinnen, Königinnen, Zauberinnen und viele mehr – sind das Thema dieser spannenden Anthologie. Sie enthält 21 bislang unveröffentlichte Erzählungen von Bestsellerautoren wie Joe Abercrombie, Brandon Sanderson und Diana Gabaldon – die eine brandneue Outlander-Story beisteuert. Kernstück und Höhepunkt dieser Sammlung ist ein Kurzroman aus der Feder von George R.R. Martin über den »Tanz der Drachen«, jenen großen Bürgerkrieg, an dem der Kontinent Westeros zweihundert Jahre vor den Ereignissen in der Saga Das Lied von Eis und Feuer beinahe zerbrochen wäre.




2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Nora fragte sich, wie es sich wohl anfühlte, zum ersten Mal den Mann anzusehen, von dem man wusste, dass man ihn heiraten würde.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich habe anfangs fälschlicherweise gedacht, es sei ein reines Fantasybuch, aber es ist genreübergreifend und somit sind hier Geschichten aus allen Bereichen enthalten. Es ist wie eine Wundertüte, man weiß nicht was man als Nächstes vorgesetzt bekommt. Das macht das Schmöckern abwechslungsreicher. Die Geschichten haben alle etwa Novellenlänge, also hat man auch etwas von den Kurzgeschichten. Das ist sehr angenehm.

4. Welche Blogbeiträge lest ihr bei anderen besonders gern? Und habt ihr selbst Kategorien oder Beiträge, die ihr lieber schreibt als andere?

Bei Bloggern, die selber schreiben lese ich am liebsten ihre Fortschritte und natürlich aktuelles zu ihren Projekten. Auch Artikel zum Schreiben finde ich immer sehr interessant. Bei Buchblogs mag ich Rezensionen, Interviews und Bloggeraktionen die mit dem Lesen zu tun haben. Bloggeraktionen mache ich selbst auch gerne mit. Ich finde sie unterhaltsam. Rezensionen schreibe ich auch sehr gerne, es ist nur immer nervig vorher die ganzen Infos und Links zusammen zu suchen. Monatsstatistiken finde ich auch klasse damit werde ich wohl selber demnächst anfangen. Auf Youtube hänge ich hin und wieder auch herum. Ich mag es, wenn Booktuber ihre Bücherregale zeigen und über ihre gelesenen Bücher berichten.

Montag, 11. Mai 2015

Montagsfrage: Kaufst oder leihst du Bücher lieber?


Am liebsten kaufe ich sie natürlich Bücher. Ist immer ein tolles Gefühl ein Buch in der Hand zu halten, dass noch nicht so abgegriffen aussieht und praktisch noch Druckfrisch ist.
In meiner Jugend hat mich das nicht so gestört. Ich hatte allerdings auch nicht viel Taschengeld. Daher war ich ständig in der Stadtbücherei und habe mir dort meinen Lesestoff besorgt. Bücher habe ich mir zu der Zeit eher selten im Geschäft gekauft. Und meine Pferdebücher habe ich hauptsächlich über den Ponyclub bekommen und andere Jugendbücher teilweise auch geschenkt von meinen Großeltern.
Hin und wieder stöbere ich immer noch gerne mal auf Flohmärkten. Da kann man auch tolle Bücher finden. Solange die noch nicht auseinander fallen mache ich also auch gerne noch ein Schnäppchen hier und dort. Ich kaufe auch gerne über Ebay ein.
Nur tauschen mag ich nicht. Ich gebe meine Bücher nicht so gerne her. Da bin ich doch sehr eigen. XD lol
Zuhause habe ich auch eine ganze Bücherwand und muss wohl demnächst auf der anderen Seite ansetzen. Ein Regal ist voller Manga und langsam wird es doch ein wenig eng in den Regalen. Mal ganz abgesehen von den E-Books. Amazon ist da sehr verführerisch.

Donnerstag, 7. Mai 2015

Mones wöchentlicher Leseabend

Huch! Um eine Stunde verpennt. Heute habe ich aber auch gar nicht an den Leseabend gedacht. So was! Na ja, ich bin eh zurzeit am Lesen, dann passt das schon.

18 Uhr ~ erste Frage: Womit gesellt ihr euch zu uns und wo habt ihr es euch gemütlich gemacht?

Ich habe gestern mit Metro 2034 begonnen. Hunters Geschichte. Aktuell bin ich bei Kapitel 2 - Rückkehr auf Seite 53. Die Rezension zu Metro 2033 folgt noch in dieser Woche. =)
Hier die richtige Inhaltsangabe. Im Buch steht die von Metro 2033 - Fail. lol

Stalker Hunter muss sich seiner bisher größten Herausforderung stellen

Wir schreiben das Jahr 2034. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Auch Moskau ist eine Geisterstadt. Die Überlebenden haben sich in die Tiefen des U-Bahn-Netzes zurückgezogen und dort eine neue Zivilisation errichtet. Eine Zivilisation, wie es sie noch nie zuvor gegeben hat …
An der Station Sewastopolskaja, die seit Tagen von der Verbindung zur Großen Metro abgeschnitten ist, taucht der geheimnisvolle Brigadier Hunter auf. Er nimmt den einsamen Kampf gegen die dunkle Bedrohung auf, der sich die Bewohner der Metro gegenübersehen, und bricht zu einer gefährlichen Expedition in die Tiefen des Tunnelsystems auf. An seiner Seite steht Homer, ein alter, erfahrener Stationsbewohner, der die Metro und ihre Legenden kennt wie kein anderer – und der seine Lebensaufgabe darin sieht, ihre Geschichte aufzuschreiben. Als die beiden auf die 17-jährige Sascha treffen, glaubt Homer, er habe in dem gebrochenen Helden und dem Mädchen das perfekte Paar für sein Epos gefunden – aber er darf sie in der Gefahr keine Sekunde aus den Augen lassen.
Dies sind die Abenteuer von Hunter, ehemaliger Soldat und nun einsamer Kämpfer gegen die dunkle Bedrohung, der sich die Bewohner der Metro gegenübersehen. (Quelle: Amazon)

19 Uhr ~ zweite Frage: Wie gefällt euch euer heutiges Buch bis jetzt?

Also bisher ist es ganz gut. Ich bin etwas überrascht. Im Gegensatz zu Metro 2033 in dem in der 3. Person aus Artjoms Sicht erzählt worden ist, scheinen hier eher Nebencharaktere die Story über Hunter zu erzählen. Es ist bisher nicht aus seiner Sicht erzählt worden. Ist also ein wenig ungewöhnlich, aber dadurch bleibt er auch eine interessante, geheimnisvolle Figur. Daran muss ich mich trotzdem erst mal ein wenig gewöhnen. Im Mittelpunkt steht diesmal die Station Sewastopolskaja an der immer wieder Aufklärungstrupps in den Tunneln verschwinden. Das wurde bereits in Metro 2033 erwähnt und Hunter geht der Sache in diesem Band auf den Grund.

20 Uhr ~ dritte Frage: Auf welcher Seite seid ihr? Und wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite.

Ich bin auf Seite 74. Heute gehts nur im Schneckentempo voran. XD

Ein dumpfes Klicken - und ein Lichtstrahl erleuchtete das gerippte Tunnelgewölbe vor ihnen bis auf gute fünfzig Meter; Hunters Lampe war groß und leistungsstark wie ein Scheinwerfer.

21 Uhr ~ vierte Frage: Wie seid ihr auf euer jetziges Buch aufmerksam geworden?

Da ich bereits den ersten Roman aus dem Metro-Universum habe war es nur eine Frage der Zeit, dass ich mir auch irgendwann mal die restlichen Bücher besorge. Metro 2034 ist mir ständig auf Bloggerportal bei den Empfehlungen über den Weg gelaufen, so dass ich es als Rezensionsexemplar angefragt habe.

22 Uhr ~ letzte Frage für heute: Wieviel habt ihr geschafft und werdet ihr noch weiter lesen? 

Ich habe rund 60 Seiten geschafft. Also 3 Kapitel. Da ich gerade Pulp Fiction gucke, werde ich in der Werbung noch ein wenig weiterlesen. Nachher schnappe ich mir aber noch mal Königin im Exil und lese davon 1-2 Kurzgeschichten. =)

Dienstag, 5. Mai 2015

Gemeinsam Lesen


Eine gemeinsame Aktion von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher, ins Leben gerufen von Asaviels Bücher-Allerlei

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich hänge bei den letzten 90 Seiten von Metro 2033. Bin aktuell bei Kapitel 19 - Der letzte Kampf auf Seite 697.


Moskau liegt in Schutt und Asche

Es ist das Jahr 2033. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Moskau ist eine Geisterstadt, bevölkert von Mutanten und Ungeheuern. Die wenigen verbliebenen Menschen haben sich in das weit verzweigte U-Bahn-Netz der Hauptstadt zurückgezogen und dort die skurrilsten Gesellschaftsformen entwickelt. Sie leben unter ständiger Bedrohung der monströsen Wesen, die versuchen, von oben in die Metro einzudringen ... Dies ist die Geschichte des jungen Artjom, der sich auf eine abenteuerliche Reise durch die U-Bahn-Tunnel macht, auf der Suche nach einem geheimnisvollen Objekt, das die Menschheit vor der endgültigen Vernichtung bewahren soll. (Quelle: Amazon)


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Kaum hatten sie sich von den anderen getrennt, als sich Ulman veränderte.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich bin endlich bei der Stelle angekommen an der ich das letzte Mal nicht mehr weitergelesen hatte. Ab hier weiß ich also selbst nicht wie es weitergeht und bin sehr gespannt auf das finale Ende. Direkt im Anschluss werde ich dann den Roman Metro 2034 lesen in dem es um Hunter geht. Darin werde ich dann hoffentlich erfahren was aus ihm geworden ist. =)

4. Könntest du dir dein aktuelles Buch gut als Film vorstellen? Welche Rolle würdest du gerne darin spielen? 

Ja, doch mit den richtigen Regisseuren und einem möglichst vollständigen Drehbuch ohne gekürzte Szenen und einem genialen Cast (für Artjom bitte einen gutaussehenden Russen XD lol) würde ich das Buch schon als Film sehen wollen. Zurzeit bin ich aber doch recht froh, dass die Filmemacher ihre Hände davon lassen. Die Spieladaption als Egoshooter reicht mir derzeit voll und ganz.

Montag, 4. Mai 2015

Montagsfrage: Gibt es ein Genre, das du noch nicht gelesen hast?

Habt ihr Genres, die euch nicht reizen und die ihr noch nicht gelesen habt?

Ich glaube an Genre habe ich beinahe alles gelesen bisher. Ich muss mich Buchfresserchen anschließen. So reine Erotikbücher mag ich auch nicht sonderlich. Ich brauche einfach eine gute Handlung. Und wenn schon Sexszenen, lese ich derzeit einfach lieber Homoerotik. Bei Hetero stören mich oft die Begriffe die benutzt werden. Das nervt mich ziemlich schnell.
Für Gedichte/Lyrik kann ich mich auch nicht sonderlich begeistern.
Ansonsten bin ich aber sehr offen was Genre anbelangt. Ich lese alles querbeet, habe darunter zwar auch so meine Lieblinge, aber ich probiere auch gerne hin und wieder neue Genre aus.

Freitag, 1. Mai 2015

(Kurzgeschichten-Challenge) KuGeMo im Mai

Kaum ist das Camp NaNoWriMo überstanden kommt auch schon die nächste Challenge und zwar von Bianca &Vela. Dieser Monat wird genutzt um täglich Kurzgeschichten zu schreiben und ein wenig zu üben bzw. bis zum nächsten NaNo nicht einzurosten.

Ich habe mich entschlossen diesen Monat hauptsächlich GayRomance Shortys zu schreiben, hauptsächlich Alltagsgeschichten. Geplant habe ich im Prinzip kaum etwas und werde somit wohl etwas improvisieren müssen.
Ich habe eine Spalte in der Übersicht eingerichtet, dort werde ich täglich einen kurzen Pitch einfügen worum es in der jeweiligen Geschichte geht, den Titel und wie lang sie ist. Sobald die Kurzgeschichten-Sammlung auf Animexx freigeschaltet ist (es werden diesmal wohl ausschließlich jugendfreie Texte sein) werde ich den Link hinzufügen. Auf Bookrix lade ich die komplette Sammlung hoch sobald der Monat vorbei ist. Um die Texte lesen zu können müsst ihr euch auf den Seiten nicht anmelden. =)
Ich hatte zwar überlegt die Kurzgeschichten täglich im Blog hochzuladen, aber ich möchte ihn nicht damit vollspammen. XD