Dienstag, 9. Mai 2017

NaNoWriMo im April - Fazit

Ja, nach einigen Monaten NaNoWriMo-Abstinenz habe ich es im April doch noch mal wieder versucht. Ich habe zwischendurch immer mal wieder versucht ein wenig zu plotten oder an meinen Geschichten zu schreiben, aber es herrscht eine megaflaute bei mir. Ich weiß nicht mal so richtig woran das eigentlich liegt, weil die Lust zum Schreiben ist da und ich weiß auch genau wie alles ablaufen soll, aber wenn ich dann vor meinem Netbook sitze und schreiben will, passiert nichts. Ich schreibe haufenweise Szenen und verwerfe sie wieder, weil mich ständig das Gefühl überkommt, dass das Müll ist und das ich die Szenen irgendwo noch besser schreiben kann.
Das Problem hatte ich nun im April mit meiner Dämonenjäger-Reihe. Ich habe mehrere Anfänge geschrieben, war aber mit keiner Idee so richtig zufrieden.
Ich bin auch kein Mensch, der Szenen einfach so überspringt und einfach bei einer anderen weiter schreibt. So etwas liegt mir absolut nicht, ich muss immer konsequent der Reihe nach schreiben wie es die Handlung eben verlangt, aber gerade das hat mir in diesem Schreibmonat Kopfzerbrechen bereitet. Egal wie ich es anging, irgendwas am Text hat mich immer extrem gestört.
Vielleicht lasse ich mich auch im Moment zu sehr von anderen Autoren beeinflussen, weil ich so ehrgeizig bin und will das meine Geschichte gut wird, aber das wirft mich wieder nach hinten.
Nach der ganzen Pleite habe ich beim NaNoWriMo leider so gut wie nichts geschafft. Nach dem halben Monat wollte ich noch mal tatkräftig loslegen, raushauen was geht, aber viel kam dabei leider auch nicht raus. Ich weiß nicht was ich machen soll. Vielleicht bin ich noch nicht bereit für die Dämonenjäger-Geschichte, vielleicht gibts noch zu viele Elemente in der Handlung, die ich überdenken muss... Vielleicht ist es auch so, dass mich die lange Abstinenz vom Schreiben zurzeit so überfordert. Aber ich weiß beim besten Willen nicht wie ich da wieder reinkommen soll. Die Lust am Schreiben ist da, aber wenn ich ständig alle Ideen wieder verwerfe oder unzufrieden bin und alles dennoch so stehen lasse komme ich auch nicht wirklich weiter.
Jedenfalls war der Schreibmonat ein Griff ins Klo und äußerst frustrierend. Aufgeben werde ich natürlich nicht. Momentan überlege ich kurze Einzelromane zu schreiben, die leichte Leselektüre sind, um wieder Routine zu bekommen. Vage Ideen schwirren mir schon im Kopf herum, jetzt muss ich aus diesen Ideen nur fertige Plotbunnys basteln und loslegen, damit ich beim nächsten NaNoWriMo wieder topfit bin.
Eine Freundin hat mir auch noch einmal eine kleine Last genommen und meinte zu mir, ich solle im Moment einfach nur für mich selbst schreiben. Es muss keiner das lesen was ich schreibe und ich sollte das Schreiben was mir Spaß macht. Das war so ein bisschen Balsam für meine geschundene Autorenseele.
Also werde ich weiterhin mein Bestes geben und hoffen, dass dabei etwas Gutes herauskommt und mir nicht so viel Druck aufsetzen, das gar nichts mehr geht. Mal sehen was dabei die nächsten Monate so herauskommt. Ich halte euch auf dem Laufenden.

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